Alles was man wissen muss, um Notfallmediziner zu werden

Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

So kannst Du Notarzt werden  

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, eine Zusatzweiterbildung als Notarzt zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deine Zusatzweiterbildung. Du erhältst einen Überblick über die Voraussetzungen für den Erhalt der Zusatzbezeichnung, die Weiterbildungsinhalte sowie deren Unterschiede je Ärztekammer.

Zudem erfährst Du, wie wir Dich auf dem Weg Deiner Zusatzweiterbildung entlasten können und welche passenden Stellen für Notärzte zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

Überblick Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Wer als Facharzt gerne auch notärztliche Dienste übernehmen will, muss in Deutschland die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin erlangen. Dazu ist eine Zusatz-Weiterbildung in Form eines 80-stündigen Notarztkurses nötig.

Während der Zusatz-Weiterbildung Notfallmedizin beschäftigt man sich mit der Erkennung drohender oder eingetretener Notfallsituationen und der Behandlung von Notfällen sowie der Wiederherstellung und Aufrechterhaltung akut bedrohter Vitalfunktionen.

Unterrichtet werden neben Reanimationen häufig auftretende Notfallsituationen wie das Legen von Thoraxdrainagen, das Retten aus Unfallfahrzeugen oder pädiatrische Notfallsimulationen. Mit erfolgreichem Abschluss des Kurses erlangt man den Notarztschein.

Voraussetzung Zusatzweiterbildung Notfallmedizin

Um eine Zusatzweiterbildung beginnen zu können, musst Du in der Regel Deine Facharztausbildung beendet haben.

Manche Zusatzweiterbildungen kannst Du aber auch schon während Deiner Facharztweiterbildung beginnen.

Die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin kann in den meisten Ärztekammern nach einer 24-monatigen Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung absolviert werden.

Welche Unterschiede es bei der Zusatzweiterbildung in den einzelnen Ärztekammern gibt, erfährst Du weiter unten.

Zusatzqualifikationen helfen Dir, Deine eigenen Interessen weiterzuverfolgen. Gleichzeitig machen sie Dich aber auch noch attraktiver für den Arbeitsmarkt.

Abhängig von Deiner Facharztweiterbildung kannst Du zwischen verschiedenen Zusatzweiterbildungen wählen.

Du kannst auch mehrere Weiterbildungen parallel oder hintereinander absolvieren.

Hier findest Du eine Liste mit allen Zusatzbezeichnungen je Fachbereich.

Weiterbildungsinhalte: Facharzt Notfallmedizin

Organisatorische, einsatztaktische Grundlagen:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien, z. B. Rettungsdienstgesetze
  • Strukturen des deutschen Rettungsdienstes sowie Indikationen der verschiedenen Rettungsmittel
  • Einsatzarten, insbesondere Primär-, Sekundäreinsatz, Interhospital- und Schwerlasttransport, Infektionstransport, Neugeborenentransport
  • Aufgaben und Struktur einer Leitstelle, der Alarmierungswege und Alarmierungsmittel
  • Besonderheiten und Kontraindikationen bei ambulanter notärztlicher Versorgung
  • Möglichkeiten einer ambulanten Weiterversorgung durch Hausarzt, sozialpsychiatrischen Dienst, spezialisierte ambulante Palliativversorgung oder Sozialstation
  • Maßnahmen zum Eigenschutz und zum Schutz von Patienten und Dritten an einer Einsatzstelle
  • Planung, Vorbereitung und Durchführung von Sekundärtransporten, auch unter intensivmedizinischen Bedingungen
  • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten in Notfallsituationen
  • Grundlagen der technischen und medizinischen Rettung
  • Grundlagen der Lagebeurteilung und Sichtung bei Massenanfall von Verletzten/Erkrankten (MANV), auch unter chemischen/biologischen/radiologischen/ nuklearen (CBRN)-Gefahren
  • Grundlagen des Katastrophenschutzes
  • Auswahl eines dem Krankheitsbild entsprechend leitliniengerechten und geeigneten Zielkrankenhauses
  • Anwendung interpersoneller Fertigkeiten einschließlich Teamarbeit, Führung, Entscheidungsfindung
  • Durchführung einer strukturierten Patientenübergabe (Handover)
  • Bedeutung notfallmedizinisch relevanter Register (Reanimationsregister, Traumaregister) und Dokumentationsgrundlagen (MIND)
  • Durchführung von strukturierten Einsatznachbesprechungen
  • Bedeutung und Indikation von Krisenintervention und Einsatznachsorge
  • Todesfeststellung und Durchführung der vorläufigen Leichenschau einschließlich rechtsrelevanter Aspekte
  • Situation des rechtfertigenden Notstandes und der Geschäftsführung ohne Auftrag
  • Besonderheiten bei der Unterbringung psychisch Kranker nach gesetzlichen Regelungen

Untersuchung des Notfallpatienten:

  • Lagerung von Notfallpatienten und Herstellung der Transportfähigkeit
  • Standardisierte Akutanamnese bei einem Notfallpatienten
  • Erkennung kritischer und lebensbedrohlicher Zustände
  • Verschaffung eines ersten Überblicks über den Notfallort und das Geschehen (Lage) und gegebenenfalls Nachforderung adäquater Rettungsmittel
  • Leitliniengerechte Erstuntersuchung
  • Erkennung von Hinweisen für vital bedrohliche Verletzungen
  • Beurteilung von Depressivität und Suizidalität des Patienten einschließlich Gefährdungsprognose
  • Schockraummanagement

Leitsymptome:

  • Einleitung einer symptomorientierten Erstbehandlung bei
    • Bewusstseinsstörungen/neurologischen Defiziten
    • akuter Atemnot
    • Brustschmerz
    • Blutungen
    • Schock
    • Herzrhythmusstörungen
    • akutem Abdomen/Bauchschmerzen
    • psychischen Störungen
    • Fieber

Diagnostische Maßnahmen:

  • Durchführung und Befunderstellung des Elektrokardiogramms im Notfall
  • Applikation und Bewertung des Basismonitorings einschließlich Besonderheiten des kindgerechten Monitorings beim Transport
  • Messung und Bewertung der Kapnometrie und Kapnographie

Therapeutische Maßnahmen:

  • Indikationsstellung und Durchführung einer symptomadaptierten und der Verdachtsdiagnose entsprechenden Lagerung unter Berücksichtigung von Hilfsmitteln
  • Indikationsstellung und Durchführung von Repositionen bei Frakturen und Luxationen
  • Reanimation einschließlich der Reanimation von Säuglingen und Kleinkindern, auch als Reanimationstraining
  • Durchführung von Defibrillation oder Kardioversion, auch als Simulation
  • Grundlagen der transkutanen Schrittmachertherapie
  • Durchführung einer Thoraxentlastung, insbesondere
    • Thoraxdrainage
  • Behandlung von Problemen im Bereich des Atemweges (Airwaymanagement) einschließlich der Hinweiszeichen auf schwierige Atemwegsverhältnisse
  • Durchführung der Maskenbeatmung, auch bei Säuglingen und Kindern, auch als Simulation
  • Sicherung der Atemwege durch Anwendung von supraglottischen Atemwegshilfen, auch bei Säuglingen und Kindern, auch als Simulation
  • Sicherung der Atemwege durch endotracheale Intubation einschließlich Videolaryngoskopie
  • Einleitung und Aufrechterhaltung einer Notfallnarkose
  • Anwendung alternativer Medikamentenapplikationsformen, z. B. nasal, sublingual und intraossär
  • Blutungsmanagement/Blutstillung durch Kompression und mittels Anlage von Tourniquet und Beckenschlinge
  • Behandlung mit notfallmedizinisch relevanten Medikamenten
  • Durchführung einer Volumentherapie, auch bei Säuglingen und Kindern
  • Durchführung einer Schmerztherapie, auch bei Säuglingen und Kindern
  • Besonderheiten und Ablauf einer Neugeborenen-Erstversorgung
  • Geburtshilfliches Notfallmanagement

Ablauf der Zusatzweiterbildung Notfallmedizin

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Je nach Bundesland variieren nicht nur die Weiterbildungsziele, sondern auch die genauen Voraussetzungen und Abläufe der Zusatzweiterbildung. Wir haben Dir die entsprechenden Informationen aller Bundesländer zusammengefasst.

Auch erfährst Du, in welchem Bundesland die Zusatzweiterbildung mit einer Prüfung abgeschlossen wird. 

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in der unmittelbaren Patientenversorgung in einem Krankenhaus, bei dem Tag und Nacht Aufnahmebereitschaft für Notfälle besteht und ein breites Spektrum akuter stationärer Behandlungsfälle vorliegt, davon 6 Monate Weiterbildung in der Intensivmedizin an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1.

Weiterbildungszeit:

  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung im zweiten Jahr der Weiterbildung und anschließend
  • Nachweis von 50 Notarzteinsätzen unter Anleitung eines Arztes, der zum Führen der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ berechtigt ist, davon können bis zu 25 Notfalleinsätze in Form eines anerkannten Simulatortrainings in der Notfallmedizin gemäß § 4 Abs. 8 absolviert werden

Mit der Zuerkennung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin ist der Nachweis der Eignung im Sinne des § 10 Abs. 1 Satz 1 des Rettungsdienstgesetzes geführt.

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung in einem Krankenhaus, bei dem durchgehend eine Aufnahmebereitschaft für Notfälle besteht und ein breites Spektrum akuter stationärer Behandlungsfälle vorliegt, davon sechs Monate Weiterbildung in Intensivmedizin oder Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2.

Weiterbildungszeit:

  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Notfallmedizin
  • 50 Einsätze unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes im Notarztwagen bzw. Rettungshubschrauber. 25 dieser Einsätze können durch Notfallversorgungen, bei denen unter notfall- bzw. intensivmedizinischem Handeln Maßnahmen des geforderten Weiterbildungsinhalts zur Anwendung kommen, ersetzt werden, auf die bis zu 25 standardisierte und von der Kammer anerkannte simulationsbasierte Trainingsprogramme angerechnet werden können.

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Absatz1 Satz 1.

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung auf einer Intensivstation und
  • 6 Monate stationäre Weiterbildung in dem Gebiet Anästhesiologie oder in der Notaufnahme eines Notfallkrankenhauses oder Notfallzentrums unter Anleitung eines für diesen Bereich Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1 oder 2 sowie
  • Teilnahme an einem Kurs von insgesamt 80 Stunden und dem 80-Stunden-Kurs nachfolgend
  • Hospitationen:
    • mindestens 2 Wochen in der Kinderanästhesie oder Pädiatrie, ersetzbar durch Weiterbildungskurs nach § 4 Absatz 8, und
    • 2 Wochen in der Geburtshilfe, ersetzbar durch Weiterbildungskurs nach § 4 Absatz 8, und
    • 2 Wochen in der Anästhesiologie (stationär), ersetzbar durch Simulationskurs zum Atemwegsmanagement nach § 4 Absatz 8, und
    • 2 Wochen in der Notaufnahme eines Notfallkrankenhauses oder Notfallzentrums, ersetzbar durch Weiterbildungskurs nach § 4 Absatz 8 sowie abschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen zur Weiterbildung befugten Arztes gemäß § 5 Ab-satz 1 Satz 1 oder 2 bzw. ärztlichen Stützpunktleiters 100 Primäreinsätze mit notfallmedizinisch relevantem Spektrum im arztbesetzten bodengebundenen Rettungsmittel oder Rettungshubschrauber, davon mindestens 20 in Begleitung eines Facharztes mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. 25 Einsätze können in Form eines Simulationstrainings gemäß § 4 Absatz 8 absolviert werden.

Liegt die Teilnahme am 80-Stunden-Kurs bei Antragstellung länger als fünf Jahre zurück, sind geeignete notfallmedizinische Fortbildungen sowie eine regelmäßige Einsatztätigkeit in den letzten drei Jahren nachzuweisen.

Die 6 Monate Weiterbildungszeit auf einer Intensivstation und 6 Monate Weiterbildungszeit in dem Gebiet Anästhesiologie (stationär) oder in der Notaufnahme eines Notfallkrankenhauses oder Notfallzentrums können während der für den Erwerb der Bezeichnung vorausgesetzten 24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich erbracht werden.

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1 oder 18 Monate Weiterbildung im Gebiet Anästhesiologie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1.

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
    50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit: 

  •  6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der stationären Patientenversorgung bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • erfolgreiche Teilnahme an 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber, davon können bis zu 25 Notfalleinsätze in Form eines anerkannten Simulatortrainings in der Notfallmedizin gemäß § 4 Abs. 8 absolviert werden.

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich oder in der Intensivmedizin bei einem Weiterbildungermächtigten gemäß § 6 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungermächtigten gemäß § 6 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 5 Abs. 9 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung
    und anschließend
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes oder 20 Einsätze im Notfallwagen oder Rettungshubschrauber unter Anleitung eines Weiterbildungermächtigten gemäß § 6 Abs. 1

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines
    Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
    unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber.

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  •  6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Absatz 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Absatz 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 (Weiterbildungsabschnitte von mindestens 3 Monaten können angerechnet werden)
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
  • 50 Einsätze unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber. Von diesen 50 Einsätzen können 25 durch ein von der Landesärztekammer anerkanntes strukturiertes Simulatortraining ersetzt werden. Auf das Simulatortraining sind § 4 Abs. 8 sowie § 5 Abs. 1 anzuwenden.

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

18 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber. 25 Notfalleinsätze können in Form eines Simulatortrainings absolviert werden.

Die Weiterbildung wird durch eine Prüfung abgeschlossen.

Weiterbildungsziel: 

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung: 

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 9 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatzweiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses und der Notarzt-Einsätze.

Weiterbildungsvoraussetzung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung im stationären Bereich bei einem Weiterbildungsermächtigten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1

Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme, deren Tätigkeitsspektrum zu grundlegenden Kenntnissen und Erfahrungen in der Erkennung und Behandlung von lebensbedrohlichen Zuständen befähigt, unter Anleitung eines Weiterbildungsermächtigten an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung nach einer 18-monatigen klinischen Tätigkeit und anschließend
  • unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Anerkennung Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Den Verlauf Deiner Zusatzweiterbildung Notfallmedizin musst Du, wie auch den Ablauf Deiner Facharztweiterbildung, in einem Logbuch dokumentieren.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Zusatzweiterbildung vermittelt worden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin geht es hier.

Wenn Du alle Anforderungen der Zusatzweiterbildung erfüllt und die Abschlussprüfung bestanden hast, erhältst Du die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin.

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Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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