Die Viantro Medizin News | Februar 2020 | KW 8

Der News-Überblick von Viantro fasst alle medizinischen Themen der Woche kompakt zusammen.

Diese Woche:

  1. Optimale Versorgung in der Onkologie
  2. Erleichterung für herzkranke Kinder
  3. Pflanzlicher Wirkstoff gegen Arteriosklerose
  4. Krank durch Reinigungsmittel

Optimale Versorgung in der Onkologie

 

Unter dem Motto „Informativ. Innovativ. Integrativ. Optimale Versorgung für alle.“ findet aktuell der 34. Deutsche Krebskongress (DKK) in Berlin statt. Hierbei handelt es sich um den größten und ältesten Fachkongress zur Krebsdiagnostik und Krebstherapie in Deutschland. Kongresspräsident 2020 ist Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Jena, Sprecher des UniversitätsTumorCentrums Jena und Prodekan für Forschung.

Bei der Auftakt-Pressekonferenz am 19. Februar wurde darauf hingewiesen, dass in Deutschland der schnelle Transfer neuer Behandlungsmethoden in den Versorgungsalltag immer noch eine Problematik darstellt. Es wird kritisiert, dass eine neu zugelassene Therapie nicht automatisch finanziert wird, auch wenn sie für einen Patienten eine große Chance darstellen würde.

Deshalb weist das Motto des diesjährigen Kongresses auf Attribute hin, die entscheidend sind für eine qualitativ hochwertige onkologische Behandlung. So hat der Kongress zum Ziel, dass Informationen und Wissen zu aktuellen onkologischen Erkenntnissen ausgetauscht werden, dass neue und innovative diagnostische sowie therapeutische Verfahren vorstellt und diskutiert werden und dass eine interdisziplinäre wie auch interprofessionelle Vernetzung stattfindet, da die komplexe Behandlung von Krebspatienten zumeist die Zusammenarbeit von Experten verschiedener Fachbereiche erfordert. Denn nur so kann eine „optimale Versorgung für alle“ gesichert werden.

Erleichterung für herzkranke Kinder

Kinder, die auf der Transplantationsliste für ein neues Herz stehen, müssen nicht selten über ein Jahr auf ihre Organspende warten. In dieser Zeit übernimmt ein Ventricular Assist Device (VAD), auch Kunstherz genannt, die Funktion des Herzens. Dies hat zur Folge, dass die Kinder in dieser Zeit nicht aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Das „Berlin Heart Excor Pediatric“ ist das bisher einzige für Kinder und Säuglinge zugelassene VAD. Mit dem bisher genutzten „Berlin Heart Excor Pediatric“-Antrieb hat es allerdings nur eine Laufzeit von ca. einer halben Stunde und ist zudem sehr groß und schwer, was die Bewegungsfreiheit und Flexibilität der Kinder erheblich einschränkt. Daraus resultiert eine enorme Belastung für die gesamte Familie.

Am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) wurde bei einem Kleinkind nun erstmals ein neuer mobiler Antrieb, der „Excor Active“ angeschlossen. Dieser ist wesentlich kleiner und leichter als sein Vorgänger und besitzt zudem eine deutlich längere Akkulaufzeit. Eine wichtige Entwicklung, um Kindern, die auf ein Spenderherz warten, größtmögliche Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, damit sie dennoch so „normal“ wie möglich aufwachsen können.

Pflanzlicher Wirkstoff gegen Arteriosklerose

Deutschlandweit leiden ca. 4 Millionen Menschen an Arteriosklerose. In einer aktuellen Studie (Inhibition of vascular calcification by inositol phosphates derivatized with ethylene glycol oligomers) stellen Forscher der ETH Zürich und des Unternehmens Inositec einen neuen Wirkstoff auf Basis der pflanzlichen Phytinsäure vor.

Phytinsäure ist ein Molekül, welches Phosphate und andere Mineralstoffe binden kann und vor allem in Getreide und Nüssen vorkommt. Allerdings kann das Molekül von Menschen nicht über eben diese Lebensmittel aufgenommen werden, sodass es künstlich injiziert werden muss. Zudem wird Phytinsäure im Körper sehr schnell abgebaut, sodass die Herausforderung darin bestand, eine chemische Modifikation vorzunehmen, die dazu führt, dass das Molekül stabiler wird. Wissenschaftler haben bei Untersuchungen an Ratten ein Molekül entdeckt, welches sowohl stabil ist als auch das Wachstum von Kalziumphosphatkristallen im Blut, die zu einer Verkalkung der Arterien führen, verhindern kann.

In weiteren Studien wird nun untersucht, ob sich der Wirkstoff in einem Medikament einsetzen lässt und welches die ideale Dosis für Menschen darstellt. Bevor dieses potenzielle Medikament jedoch auf den Markt kommen könnte, bedarf es noch der Durchführung klinischer Studien.

Krank durch Reinigungsmittel

Eine aktuelle kanadische Studie mit dem Titel „Association of use of cleaning products with respiratory health in a Canadian birth cohort” hat untersucht, ob gängige Haushalts-Reinigungsmittel bei Kindern Asthma bronchiale und Atopien auslösen können. Vor allem die ersten Lebensjahre stellen eine vulnerable Phase in Bezug auf die Entwicklung von Atemwegserkrankungen dar.

Bei einem Längsschnitt-Studiendesign füllten die Mütter 3 bis 4 Monate alter Babys zunächst einen Fragebogen aus, in dem die Häufigkeit der Nutzung von Reinigungsmitteln erfragt wurde. Diese Angaben wurden in Beziehung gesetzt zu Atemwegserkrankungen der Kinder im Alter von 3 Jahren.

Die statistische Auswertung ergab, dass ein Zusammenhang zwischen häufigem Einsatz von Putzmitteln sowie asthmaartigen Atembeschwerden der Kinder besteht. Die stärksten Effekte waren bei Reinigungssprays und Lufterfrischern zu beobachten; vermutlich, weil Kinder diese einatmen und sie dadurch direkt in die Atemwege gelangen. In Bezug auf Atopien konnte kein Zusammenhang mit der Verwendung von Reinigungsmitteln gefunden werden.

Viantro Deine Karriereplattform für Deinen Weg als Arzt

 

Viantro – Die Karriereplattform von Ärzten für Ärzte

 

Deine Viantro-Vorteile

Die  Job- & Karriereplattfrom von Ärzten für Ärzte.

  • Karrieregespräch mit medizinischen Experten
  • Professioneller Lebenslauf
  • Zentrale Verwaltung aller Bewerbungsprozesse
  • Rundumentlastung von der Terminkoordination bis zur Wohnungssuche

Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro

Die Viantro Medizin News | Februar 2020 | KW 8

Der News-Überblick von Viantro fasst alle medizinischen Themen der Woche kompakt zusammen.

Diese Woche:

  1. Optimale Versorgung in der Onkologie
  2. Erleichterung für herzkranke Kinder
  3. Pflanzlicher Wirkstoff gegen Arteriosklerose
  4. Krank durch Reinigungsmittel

Optimale Versorgung in der Onkologie

 

Unter dem Motto „Informativ. Innovativ. Integrativ. Optimale Versorgung für alle.“ findet aktuell der 34. Deutsche Krebskongress (DKK) in Berlin statt. Hierbei handelt es sich um den größten und ältesten Fachkongress zur Krebsdiagnostik und Krebstherapie in Deutschland. Kongresspräsident 2020 ist Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Jena, Sprecher des UniversitätsTumorCentrums Jena und Prodekan für Forschung.

Bei der Auftakt-Pressekonferenz am 19. Februar wurde darauf hingewiesen, dass in Deutschland der schnelle Transfer neuer Behandlungsmethoden in den Versorgungsalltag immer noch eine Problematik darstellt. Es wird kritisiert, dass eine neu zugelassene Therapie nicht automatisch finanziert wird, auch wenn sie für einen Patienten eine große Chance darstellen würde.

Deshalb weist das Motto des diesjährigen Kongresses auf Attribute hin, die entscheidend sind für eine qualitativ hochwertige onkologische Behandlung. So hat der Kongress zum Ziel, dass Informationen und Wissen zu aktuellen onkologischen Erkenntnissen ausgetauscht werden, dass neue und innovative diagnostische sowie therapeutische Verfahren vorstellt und diskutiert werden und dass eine interdisziplinäre wie auch interprofessionelle Vernetzung stattfindet, da die komplexe Behandlung von Krebspatienten zumeist die Zusammenarbeit von Experten verschiedener Fachbereiche erfordert. Denn nur so kann eine „optimale Versorgung für alle“ gesichert werden.

Erleichterung für herzkranke Kinder

Kinder, die auf der Transplantationsliste für ein neues Herz stehen, müssen nicht selten über ein Jahr auf ihre Organspende warten. In dieser Zeit übernimmt ein Ventricular Assist Device (VAD), auch Kunstherz genannt, die Funktion des Herzens. Dies hat zur Folge, dass die Kinder in dieser Zeit nicht aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Das „Berlin Heart Excor Pediatric“ ist das bisher einzige für Kinder und Säuglinge zugelassene VAD. Mit dem bisher genutzten „Berlin Heart Excor Pediatric“-Antrieb hat es allerdings nur eine Laufzeit von ca. einer halben Stunde und ist zudem sehr groß und schwer, was die Bewegungsfreiheit und Flexibilität der Kinder erheblich einschränkt. Daraus resultiert eine enorme Belastung für die gesamte Familie.

Am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) wurde bei einem Kleinkind nun erstmals ein neuer mobiler Antrieb, der „Excor Active“ angeschlossen. Dieser ist wesentlich kleiner und leichter als sein Vorgänger und besitzt zudem eine deutlich längere Akkulaufzeit. Eine wichtige Entwicklung, um Kindern, die auf ein Spenderherz warten, größtmögliche Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, damit sie dennoch so „normal“ wie möglich aufwachsen können.

Pflanzlicher Wirkstoff gegen Arteriosklerose

Deutschlandweit leiden ca. 4 Millionen Menschen an Arteriosklerose. In einer aktuellen Studie (Inhibition of vascular calcification by inositol phosphates derivatized with ethylene glycol oligomers) stellen Forscher der ETH Zürich und des Unternehmens Inositec einen neuen Wirkstoff auf Basis der pflanzlichen Phytinsäure vor.

Phytinsäure ist ein Molekül, welches Phosphate und andere Mineralstoffe binden kann und vor allem in Getreide und Nüssen vorkommt. Allerdings kann das Molekül von Menschen nicht über eben diese Lebensmittel aufgenommen werden, sodass es künstlich injiziert werden muss. Zudem wird Phytinsäure im Körper sehr schnell abgebaut, sodass die Herausforderung darin bestand, eine chemische Modifikation vorzunehmen, die dazu führt, dass das Molekül stabiler wird. Wissenschaftler haben bei Untersuchungen an Ratten ein Molekül entdeckt, welches sowohl stabil ist als auch das Wachstum von Kalziumphosphatkristallen im Blut, die zu einer Verkalkung der Arterien führen, verhindern kann.

In weiteren Studien wird nun untersucht, ob sich der Wirkstoff in einem Medikament einsetzen lässt und welches die ideale Dosis für Menschen darstellt. Bevor dieses potenzielle Medikament jedoch auf den Markt kommen könnte, bedarf es noch der Durchführung klinischer Studien.

Krank durch Reinigungsmittel

Eine aktuelle kanadische Studie mit dem Titel „Association of use of cleaning products with respiratory health in a Canadian birth cohort” hat untersucht, ob gängige Haushalts-Reinigungsmittel bei Kindern Asthma bronchiale und Atopien auslösen können. Vor allem die ersten Lebensjahre stellen eine vulnerable Phase in Bezug auf die Entwicklung von Atemwegserkrankungen dar.

Bei einem Längsschnitt-Studiendesign füllten die Mütter 3 bis 4 Monate alter Babys zunächst einen Fragebogen aus, in dem die Häufigkeit der Nutzung von Reinigungsmitteln erfragt wurde. Diese Angaben wurden in Beziehung gesetzt zu Atemwegserkrankungen der Kinder im Alter von 3 Jahren.

Die statistische Auswertung ergab, dass ein Zusammenhang zwischen häufigem Einsatz von Putzmitteln sowie asthmaartigen Atembeschwerden der Kinder besteht. Die stärksten Effekte waren bei Reinigungssprays und Lufterfrischern zu beobachten; vermutlich, weil Kinder diese einatmen und sie dadurch direkt in die Atemwege gelangen. In Bezug auf Atopien konnte kein Zusammenhang mit der Verwendung von Reinigungsmitteln gefunden werden.

Viantro Deine Karriereplattform für Deinen Weg als Arzt

 

Viantro – Die Karriereplattform von Ärzten für Ärzte

 

Deine Viantro-Vorteile

Die  Job- & Karriereplattfrom von Ärzten für Ärzte.

  • Karrieregespräch mit medizinischen Experten
  • Professioneller Lebenslauf
  • Zentrale Verwaltung aller Bewerbungsprozesse
  • Rundumentlastung von der Terminkoordination bis zur Wohnungssuche

Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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