Viantro erklärt Patientenfragen zum Thema Impfung

Impfung

Die häufigsten Patientenfragen & Leitlinien der Aufklärungspflicht


Lesedauer: 12 min.

Wie räume ich Ängste und Irrtümer meiner Patienten aus und kläre diese über Impfungen auf?

Nicht zuletzt durch die Einführung der MMS-Impfpflicht 2020 sowie die Diskussion im Zusammenhang mit einer Impfung gegen Covid-19 werden wir Ärzte zunehmend stärker mit diesem Thema konfrontiert.

Deshalb klären wir in diesem Artikel die 5 wichtigsten Fakten für Ihre Patienten sowie die Leitlinien, an die sich Ärzte bei aufklärenden Impfgesprächen halten sollten.

Ein Beitrag der Molekular-Medizinerin Carla Schmidt der Oxford University

 

Inhaltsverzeichnis

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Wovor haben Patienten Angst? – Zahlen und Fakten

Maserntote, Dauer und Kosten einer Impfstoffentwicklung

Weltweit sterben mehr als 300 Kinder täglich an Masern, obwohl wir seit über 50 Jahren einen effektiven und vor allem sicheren Impfstoff haben.

Das sind ca. 10 Kinder pro Stunde.

Das hat natürlich verschiedene Gründe. Doch ein auch in Industrieländern noch immer mitwirkender Faktor ist die Angst.

Eine 2018 durchgeführte Studie von Unicef und WHO zeigt, dass selbst in Deutschland ca. 10-15 % der Bevölkerung mit dem Satz ‚Impfungen sind sicher’ nicht einverstanden sind.

Zudem zeigt die Studie, dass weltweit ca. 20 Millionen Kinder nicht ausreichend gegen Masern, Diphterie, Tetanus und Pertussis geimpft sind – deutlich mehr als in den Jahren zuvor.

Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Centers for Disease Control and Prevention.

Die folgende Grafik zeigt den weltweiten Anteil der Bevölkerung, der Impfungen für unsicher hält (Impfgegner).

Weltweiter Anteil der Impfgegner

Grafik: Weltweiter Anteil von Impfgegnern.

In Deutschland gibt es mehrere Gründe, die eine Angst oder einen Widerwillen gegen Impfungen bei Patienten und Angehörigen verursachen.

Allen voran steht dabei der Druck durch verpflichtende Impfungen (z. B. Masernschutzimpfung).

Zwang macht immer Angst. Patienten haben jedoch häufig auch durch mangelndes Wissen oder hartnäckige Irrtümer Angst vor Impfungen.

Ängste sind berechtigt, können jedoch durch korrekte Aufklärung, vor allem mit konkreten Fakten, genommen werden.

Weitere Faktoren sind Irrtümer, wie etwa der Glauben, die Masernimpfungen könnte Autismus auslösen. Hierzu weiter unten mehr.

Wenn Sie direkt zu den 5 wichtigsten Fakten für Patienten springen möchten, klicken Sie hier.

Im Folgenden gehe ich zunächst auf die Geschichte, Dauer und Sicherheit von Impfstoffen sowie die Entwicklung und Risiken von Expressimpfstoffe ein.

Von der Idee zur modernen Impfstoffentwicklung

Noch vor einigen Jahrzehnten haben große Masern-Epidemien jährlich über 2.5 Millionen Menschen getötet.

Es wird geschätzt, dass weltweite Impfungen gegen Masern in den Jahren zwischen 2000 und 2018 über 20 Millionen Kindern das Leben gerettet haben. (Siehe UNICEF)

Zu verdanken ist das dem englischen Landarzt Edward Jenner. Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte er die erste Impfung.

Seine Hypothese: Wenn man Menschen gezielt mit einem Erreger infiziert, in seinem Fall Kuhpocken, dann bildet man eine Immunität gegen eben diesen Erreger.

Doch auch deutsche Mediziner haben die Entwicklung der Impfung maßgeblich geprägt.

Allen voran Emil von Behring und Paul Ehrlich.

Sie wiesen nach, dass der Körper spezifische Antitoxine gegen die Toxine des Erregers bilden kann, um ihn so zu bekämpfen.

Heute, über 200 Jahre nach Edward Jenner, ist das Thema Impfung aktueller und wichtiger denn je und spielt eine Hauptrolle im Alltag von Ärzten.

Doch wie entwickelt man einen Impfstoff?

Die Impfstoffentwicklung – Dauer, Kosten, Sicherheit

Die Impfstoffentwicklung und -produktion ist alles andere als ein trivialer Vorgang.

Zuerst, muss ein potenzieller Impfstoff entdeckt und isoliert werden. Das geschieht üblicherweise in Laboren von Universitäten oder Forschungseinrichtungen.

Danach kommt die präklinische Phase – die Phase in der man den Impfstoff an Organismen, meist Tieren, testet. Vorher wurden Impfstoffreaktionen nur in einzelnen Zellen oder Gewebestücken getestet. Man muss aber natürlich wissen, wie ein intakter Organismus mit einem vollständigen Immunsystem auf den Stoff reagiert.

Danach folgt die klinische Phase, in welcher der Impfstoff an Menschen getestet wird. Dabei wird untersucht, wie verträglich der Wirkstoff ist und was für Nebenwirkungen auftreten.

Die Wirksamkeit steht hierbei zunächst im Hintergrund. Es ist dabei extrem wichtig zu evaluieren, welche Dosis für den Menschen sicher und verträglich aber effektiv ist.

Von den ersten Forschungsergebnissen bis hin zur Zulassung eines Impfstoffes vergehen normalerweise 10-15 Jahre und ca. 1 Milliarde Euro.

Ja, der Prozess der Impfstoffentwicklung und -zulassung ist mit enormen Kosten verbunden. Es ist jedoch wichtig zu unterscheiden, dass – wenn der Impfstoff einmal zugelassen und erprobt wurde – die Kosten minimal sind. Eine Impfung gegen Masern kostet in der Herstellung beispielsweise nur knapp 1,50 Euro.

Trotz der Sicherheit, die erprobte Impfstoffe bieten, ist es kein Wunder, dass in Zeiten der Coronapandemie allgemeine Ängste in Bevölkerung aufkommen.

Immerhin ist von schnell entwickelten Impfstoffen und deren möglichen Nebenwirkungen die Rede.

Hierzu im Kapitel zu einem Coronaimpfstoff mehr.

Diese neuen Ängste feuern jedoch auch die Ängste vor üblichen Impfungen neu an.

Doch welche Ängste bewegen unsere Patienten am häufigsten und welche Irrtümer halten sich auch weiterhin in der Bevölkerung?

Die 5 wichtigsten Fakten für Ihre Patienten

Die Impfung ist ein Eingriff in das Immunsystem und Impfreaktionen hängen von verschiedenen Faktoren wie Alter, Gesundheit und Art der Impfung ab.

Heutzutage sind Impfungen so sicher, dass nur minimale Impfreaktionen auftreten.

Dazu gehören leichte Schwellungen der Impfstelle und schlimmstenfalls etwas Fieber und Kopfschmerz.

In Deutschland gibt es zudem ein umfassendes Überwachungssystem, welches Impfkomplikationen erfasst, weiterleitet und das Paul-Ehrlich-Institut dann sorgfältig analysiert.

Impf-Verschwörungstheorien, dass Impfungen Autismus, Allergien und plötzlichen Kindstod verursachen, sind schlichtweg falsch und berufen sich auf unfundierte und falsche Erkenntnisse, wie zum Beispiel eine Studie der Cambridge University erneut nachgewiesen hat.

Umfangreiche Informationen zu diesen Themen werden von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung gestellt.

Das Robert Koch und Paul-Ehrlich-Institut haben zudem Antworten zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen veröffentlicht.

Darüber hinaus gibt es jedoch eine Vielzahl an Fragen, die Patienten sich und auch Ärzten immer wieder stellen.

Im Folgenden erhalten Sie Antworten auf die 5 häufigsten Fragen von Patienten.

1) Wie funktioniert eine Impfung?

Bei einer Impfung wird die körpereigene Abwehrstrategie genutzt.

Der Impfstoff enthält abgeschwächte oder tote Krankheitserreger.

Wenn der Körper mit den Erregerstoffen in Kontakt kommt, dann bildet er entsprechende Abwehrstoffe und ‚Gedächtniszellen’ welche sich die Oberflächenstrukturen der Erreger einprägen.

Wenn man dann später tatsächlich mit dem Erreger in Kontakt kommt, reagieren die Gedächtniszellen und kurbeln das Immunsystem an.

Der Körper hat die Abwehrstoffe schon ‚parat’ und kann eine Infektion bekämpfen. Dieser Vorgang wird auch aktive Immunisierung genannt und wird bei Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpockenimpfungen eingesetzt.

Auch bei der Grippe-, Keuchhusten-, Polio-, Hepatitis- und Pneumokokkenimpfung wird die aktive Immunisierung verwendet.

SO funktioniert die aktive Immunisierung

Infografik: Aktive Immunisierung

Die zweite, jedoch sehr seltene, Impfform ist die passive Immunisierung.

Hier werden dem Patienten die Abwehrstoffe, auch Antikörper genannt direkt gespritzt.

Der Körper muss diese also nicht selbst produzieren.

So kann man Infektionen sofort behandeln, wenn der Verdacht besteht, dass man schon infiziert ist.

Diese Art von Impfung wird zum Beispiel bei einer potenziellen Tollwut-Infektion angewendet.

Der Nachteil dieser Impfform ist, dass der Impfschutz nur wenige Wochen anhält, weil sich die Antikörper im Blut wieder abbauen.

So funktioniert die passive Immunisierung beim Impfen

Infografik: Passive Immunisierung.

 

2) Warum sind Impfungen wichtig?

Sollte man sich impfen lassen? Bin ich nicht durch Herdenimmunität geschützt?

Spielplätze, Schwimmbäder, Supermärkte und Diskotheken – in unserem Leben kommen wir mit einer Vielzahl an Bakterien, Viren und anderen Erregern in Kontakt.

Häufig passiert das unbewusst und hat eher geringe oder gar keine Auswirkungen.

Infizieren ist ein unsichtbarer Prozess, der jederzeit zuschlagen kann. Es gibt jedoch Erreger die bei einer Infektion zu schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten führen.

Das haben wir durch weltweite Epidemien oft genug zu spüren bekommen.

Impfungen helfen unserer Gesellschaft gleich im doppelten Sinn:

1) Durch Impfungen werden Individuen vor schweren Erkrankungen geschützt.

2) Flächendeckende Impfungen verhindern eine Ausbreitung der Krankheit in der Bevölkerung und ermöglichen einen Gemeinschaftsschutz (auch Herdenimmunität).

Animation: Herdenimmunität vs. ungehemmte Virusausbreitung der Seite impfen-info.de Hier geht es zum Simulator.

3) Welche Impfungen sind wichtig? Welche Nebenwirkungen gibt es?

Die wichtigsten Impfungen sind die empfohlene Schutzimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche gegen:

Rotaviren, Hepatitis B, Diphterie, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b, Pertussis, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Pneumokokken und Meningokokken C.

Nebenwirkungen für diese Impfungen sind:

– Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der Impfstelle, die meist ca. 1-3 Tage andauern.

– Allgemeinsymptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit oder Unruhe.

– Schwellungen der Lymphknoten in der Nähe der Impfstelle

– Selten Anzeichen einer Impfkrankheit, bei der Symptome der Krankheit auftreten, die durch den Erreger hervorgerufen wird. Z.b. ein Hautausschlag bei Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpocken-Impfung.

4) Welche Impfungen in welchem Alter?

Wann muss man geimpft werden und welche Impfungen müssen wann durchgeführt werden?

Einen Überblick der wichtigsten Impfungen können Sie Ihren Patienten mit dem Impfkalender der STIKO (Ständige Impfkomission) bieten.

Im Säugling und Kleinkindalter empfiehlt die STIKO Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung und Hepatitis B.

Wichtig ist außerdem die MMR 3-fach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

Impfungen gegen Rotaviren, Meningokokken und Pneumokokken können auch im Kleinkindalter durchgeführt werden.

Auffrisch- und Nachholimpfungen werden dann im Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenalter durchgeführt.

Impfungen gegen HPV und Gürtelrose werden nur im Jugend bzw. Erwachsenenalter empfohlen.

Die Grippeimpfung wird nur für Erwachsene mit chronischen Erkrankungen und für Schwangere empfohlen und muss jährlich aufgefrischt werden.

Patienteninformation zu allen empfohlenen Impfungen

5) Wann sollte nicht geimpft werden?

Ein Kind sollte nicht geimpft werden, wenn es aktuell eine Krankheit hat, welche die Wirkung der Impfung in Frage stellt.

Auch sollten Kinder mit chronischen Erkrankungen, welche es erschweren theoretische Reaktionen auf die Impfstoffgabe zu erkennen, nicht geimpft werden.

Natürlich sollte auf eine Impfung verzichtet werden, wenn die Kondition eines erkrankten Kindes sich durch die Impfreaktion verschlechtern könnte.

Für Erwachsene gilt, dass sich Patienten mit Vorerkrankungen, Schwangere und Immungeschwächte immer genauestens über Impfungen bei dem behandelnden Arzt informieren und rückversichern sollten, und gegebenenfalls die Impfungen ausgelassen oder verschoben werden.

Mit diesen Antworten können Sie Ihren Patienten die häufigsten Fragen beantworten.

Doch auch uns Ärzten stellen sich immer neue Fragen.

Was Ärzte wissen müssen

Die 5 Leitlinien der Aufklärungspflicht

Wir Ärzte sind die Hauptakteure, wenn es darum geht, Menschenleben durch Impfungen zu retten.

Wir beraten, informieren und führen die Impfungen durch.

Seit der Einführung der Impfpflicht 2020 müssen Ärzte sich aber auch mit juristischen Aspekten zu Impfungen auseinandersetzen und auskennen.

In Deutschland müssen seitdem alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder in den Kindergarten die von der Impfkommission empfohlene Masern-Impfung vorweisen.

Wichtige Informationen zum Masernschutzgesetz und neue Pflichten für Ärzte finden Sie hier.

Außerhalb der Masernschutzimpfung ist das Thema Impfschadensrecht für Ärzte besonders schwierig.

Impft ein Arzt, und es kommt nachfolgend zu einem Impfschaden des Patienten, wird er womöglich aufgrund eines sogenannten informatorischen Kunstfehlers regresspflichtig gemacht.

Impft er jedoch nicht, und die Krankheit mit darauffolgenden Dauerschäden tritt auf, wird ihm wahrscheinlich der Vorwurf eines Behandlungsfehlers gemacht.

Vor der Durchführung einer jeden Impfung besteht eine Aufklärungspflicht des Arztes, welche den Impfling oder seine Sorgeberechtigten dazu führt und dabei hilft über die Durchführung der Impfung zu entscheiden.

Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass der Genauigkeitsgrad der Aufklärung umgekehrt proportional zu der Dringlichkeit eines medizinischen Eingriffs ist.

In anderen Worten: Bei einer Not-Operation ist eine Aufklärung weniger detailliert nötig. Bei einem minimalinvasiven Eingriff hingegen, so auch bei der Impfung, muss die Aufklärung wesentlich umfangreicher stattfinden.

Natürlich lässt sich so etwas wie die Intensität der Aufklärung nicht festlegen und muss an die jeweilige Situation und Patienten angepasst werden. Es lassen sich dennoch fünf allgemeine Leitlinien der Aufklärungspflicht zusammenfassen:

1. Erklären der Rahmenbedingungen der Impfung. Dazu gehört z.B., ob die Impfung amtlich empfohlen ist und ob diese Empfehlung Einschränkungen enthält.

2. Es ist stets auf die Freiwilligkeit der Impfung hinzuweisen. Verhalten welches das Gefühl eines Impfzwanges hervorruft, ist zu unterlassen.

3. Der positive Nutzen der Impfung muss zutreffend erklärt werden und eine eventuelle Dramatisierung von möglichen Konsequenzen einer Nicht-Impfung sind zu vermeiden.

4. Natürlich muss immer auf alle mögliche Komplikationen der Impfung hingewiesen werden. Dazu wird empfohlen, aktuelle wissenschaftliche Literatur zu zitieren. Und sich als Arzt über neue Erkenntnisse auf dem Laufenden zu halten.

5. Eine rechtzeitige Aufklärung in schriftlicher Form wird empfohlen, aber Gelegenheit zur umfassenden Information durch ein mündliches Gespräch mit dem Impfarzt muss bei jedem Impftermin gegeben sein.

Eine korrekte Aufklärung durch Ärzte ist bei dem Thema Impfungen wichtiger denn je. Nicht zuletzt durch die Aktualität aufgrund der Corona-Pandemie.

Corona-Impfstoff und Fazit

Natürlich ist das Thema Impfstoffentwicklung in 2020 aktueller denn je.

Überall auf der Welt kämpft man gegen das Sars-CoV-2 Virus und in jedem Land wird unter Hochdruck an der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs gearbeitet.

Ziel dabei ist es, den Prozess bis zur Impfstoffzulassung so schnell wie möglich, aber auch so genau wie möglich zu durchlaufen.

In Extremsituationen, zum Beispiel während Pandemien, wird die Impfstoffentwicklung und –zulassung dramatisch verkürzt.

Das zeigte sich während der Ebola-Epidemie von 2013 bis 2016. Heute wird ein Ebola-Impfstoff im Kongo bereits angewendet.

Ein extrem verkürztes Zulassungsverfahren führt dazu, dass der Impfstoff schneller verfügbar ist. Es bedeutet jedoch auch, dass man Menschen ein Mittel spritzt, über das man wesentlich weniger weiß.

Über Langzeitwirkungen hat man eigentlich gar keine Informationen.

Diesem Problem sehen wir uns auch als Behandelnde und Behandelte durch Covid-19 gegenüber.

Kein Wunder, dass in Zeiten der Coronapandemie allgemeine Ängste in Bevölkerung aufkommen, die auch zu Ängsten bei üblichen Impfungen führen.

Es bringt jedoch nichts, wenn man Versuchsreihen auslässt und damit Menschenleben gefährdet.

Fakt ist, ein Covid-19-Impfstoff wird Leben retten, aber wird sich das Corona-Problem dadurch in Luft auflösen?

Die Antwort ist nein.

Viele Menschen hoffen auf ein Aussterben des Sars-CoV-2. Bis zum heutigen Tage gibt es jedoch nur einen einzigen Erreger, der als weltweit als ausgelöscht gilt, die Pockenviren.

Ein Covid-19-Impfstoff ist also kein Wundermittel, welches uns auf einen Schlag von Corona befreit.

Dennoch, wie bei jedem anderen Impfstoff, wird die Krankheitsverbreitung dauerhaft verlangsamt und eine Herdenimmunität entwickelt.

Aber natürlich nur, wenn sich die Menschen dann auch wirklich impfen lassen.

Patienten hierfür Antworten auf ihre häufigsten Fragen, Ängste und Verschwörungstheorien geben zu können ist dafür enorm wichtig.

Dabei kann das beschriebene Aufklärungsmaterial zur Herdenimmunität, notwendigen Impfungen und der Sicherheit vom Impfstoffen sowohl Behandelten als auch Behandelnden weiterhelfen.

Carla Schmidt , Molekular-Medizinerin der Oxford University
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Ärzte über Viantro

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Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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