Alles was man wissen muss, um Urologe zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Urologie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Urologie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Urologie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Urologie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Urologie

Überblick Facharztausbildung Urologie

Der Facharzt für Urologie, im Volksmund auch gern Männerarzt genannt, befasst sich mit Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane – und zwar nicht nur mit denen der Männer. Neben der Vorbeugung kümmert sich der Urologe auch um die Erkennung, Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Funktionsstörungen, (angeborenen) Fehlbildungen und Verletzungen.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen im Gebiet der Harnorgane Harnwegsinfektionen, Nierensteine, Harninkontinenz und Niereninsuffizienz. Dabei ist er Ansprechpartner und Experte für Frauen und Männer.

Bei Erkrankungen im Bereich der Geschlechtsorgane beschäftigt sich der Urologe hingegen nur mit dem männlichen Geschlecht. Neben Prostatakarzinomen behandelt er häufig erektile Dysfunktionen und Prostataentzündungen. Auch begleitet und therapiert er Männer in ihrer Andropause.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Urologie

Um die Weiterbildung im Bereich der Urologie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Urologie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Urologie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Urologie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie sowie enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik
  • Lokal- und Regionalanästhesien
  • Chirurgische Techniken und Instrumentengebrauch, insbesondere Inzision, Präparation, Retraktion, Naht- und Knotentechniken einschließlich Laseranwendung unter Berücksichtigung der verschiedenen Gewebestrukturen
  • Grundlagen proktologischer Erkrankungen und der Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung

Fachgebundene genetische Beratung:

  • Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen
  • Interpretation und Aussagekraft genetischer Untersuchungsergebnisse (Sensitivität, Spezifität, prädiktiver Wert)
  • Methodische, psychosoziale und ethische Aspekte der genetischen Beratung und Diagnostik einschließlich pharmakogenetischer Tests
  • Erkennung fachbezogener genetisch bedingter Krankheitsbilder oder Entwicklungsstörungen
  • Fachgebundene genetische Beratung bei diagnostischer und prädiktiver genetischer Untersuchung

Notfälle:

  • Ursachen, Symptomatik, Management, Verlauf urologischer Notfälle und deren Folgezustände
  • Management bei polytraumatisierten Patienten
  • Behandlung urologischer Notfälle
  • Anlage eines suprapubischen Blasenkatheters
  • Anlage eines transurethralen Katheters
  • Evakuation einer Blasentamponade

Blasenfunktionsstörungen:

  • Behandlung von Blasenfunktionsstörungen einschließlich Inkontinenz
  • Operative ablative Therapie der Prostatahyperplasie
  • Operative Therapie der Harnröhrenstriktur

Steintherapie:

  • Prävention, Epidemiologie, Bildung, Diagnostik und Metaphylaxe von Harnsteinen
  • Therapie von Steinerkrankungen, davon
    • Kolikbehandlung
    • medikamentöse Steintherapie
    • Einlage einer Ureterschiene
    • Anlage einer perkutanen Nephrostomie
    • endourologische Eingriffe, davon
      • Ureterorenoskopie
      • perkutane Nephrolitholapaxie
  • Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie

Andrologische Krankheitsbilder:

  • Symptome und Diagnostik einschließlich Interpretation bildgebender andrologischer Verfahren und Laboruntersuchungen, z. B von erektiler Dysfunktion, Peniserkrankungen, Hypogonadismus, Fertilitätsstörungen, Gynäkomastie
  • Spermiogramme nach WHO-Standard
  • Sterilisation und (Re-)Fertilisierung des Mannes
  • Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung bei Sterilität und sonstigen andrologischen Erkrankungen
  • Andrologisch relevante operative Eingriffe am äußeren Genitale

Kinderurologische Krankheitsbilder:

  • Symptomatik, Diagnostik, medikamentöse und operative Therapie von kindlichen Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Neoplasien des Urogenitaltraktes, z. B. Genitalfehlbildungen, Refluxerkrankungen und sexuelle Differenzierungsstörungen
  • Zirkumzisionen
  • Orchidolysen und/oder Orchidopexien
  • Grundlagen von Biofeedbackverfahren und Konditionierungsverfahren bei kindlicher Enuresis

Geriatrische Krankheitsbilder:

  • Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation körperlicher und seelischer Erkrankungen im Alter im urologischen Kontext
  • Spezielle Therapie von Inkontinenz und Blasenfunktionsstörungen im Alter
  • Besonderheiten der Diagnostik, Therapie und Prognose urologischer Tumorerkrankungen im Alter

Nierenfunktionsstörungen:

  • Ursachen, Symptome, Stadien, Diagnostik und Therapie bei akutem und chronischem Nierenversagen
  • Grundlagen und Indikation zur Nierenersatztherapie mit Dialyse und Nierentransplantation

Tumorerkrankungen:

  • Diagnostik und stadiengerechte konservative und operative Therapie von Karzinomen der Niere und des Urogenitaltraktes, davon
    • Operation beim Nierentumor
    • transurethrale Therapie des Blasentumors
    • Ablatio testis bei Hodentumor
    • transrektale sonographisch gesteuerte Prostatabiopsie
  • Nebennierentumore und Sarkome des Urogenitaltraktes
  • Grundlagen der Therapie bei Knochenmetastasen
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Sexualmedizinische Störungen:

  • Grundlagen des bio-psycho-sozialen Sexualitätsmodells, der somato- und psychosexuellen Entwicklung über die
    Lebensspanne, sexueller Traumatisierungen und deren Auswirkungen einschließlich Paarkonflikt- und Beziehungsstörungen
  • Sexualanamnese
  • Diagnostik und Therapie von sexuellen Funktionsstörungen beim Mann
  • Bedarfsgerechte Kommunikation über Sexualität und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung

Diagnostische Verfahren:

  • Urethrozystoskopie
  • Stellenwert nuklearmedizinischer Verfahren, insbesondere Nieren- und Skelettszintigraphie
  • Durchführung und Befunderstellung von Röntgenuntersuchungen, insbesondere retrograde Urethrographie, Miktionszysturethrographie, Zystographie, i. v. Urographie, retrograde Ureteropyelographie
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung der intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer bildgebender Verfahren
  • Untersuchungen von Urin und Ejakulat, insbesondere von quantitativen und semiquantitativen Urintestverfahren
  • Urodynamische Untersuchungen, davon
    • invasiv
  • Durchführung von Ultraschalluntersuchungen, insbesondere
    • Niere
    • Blase
    • Hoden
    • Penis
    • Abdomen
    • Retroperitoneum
  • Ultraschallgestützte Interventionen
  • Transrektale Ultraschalluntersuchungen der Prostata
  • Ultraschallgestützte Biopsien
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von urinzytologischen Untersuchungen

Therapeutische Verfahren:

  • Erste Assistenz bei Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade, insbesondere radikale Prostatektomie, radikale Zystektomie mit Harnableitung, Nierentumoreingriffe, retroperitoneale Lymphadenektomie
  • Einleitung funktioneller Rehabilitationsmaßnahmen nach Radikaloperationen
  • Versorgung bei Harnableitungsverfahren einschließlich Stomaversorgung und -pflege
  • Anleitung zu Selbst-/Fremdkatheterismus
  • Anleitung zur Inkontinenztherapie, insbesondere Toilettentraining, Urotherapie und Beckenbodentraining

Prävention:

  • Genese und Bedingungen von Gesundheit und Gesundheitsrisiken von Jungen und Männern
  • Durchführung von urologischen Früherkennungsuntersuchungen

Infektionen:

  • Urinmikroskopische Untersuchungen, davon
    • nativ
    • Färbeverfahren
  • Diagnostik und Therapie von urogenitalen Infektionen einschließlich sexuell übertragbarer Erkrankungen
  • Urinmikrobiologische Kulturverfahren einschließlich Qualitätskontrolle

Medikamentöse Tumortherapie und Supportivtherapie:

  • Interdisziplinäre Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen, interventionellen und nuklearmedizinischen Behandlungsverfahren
  • Regelmäßige Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen, davon
    • Falldarstellungen
  • Pharmakologie und Wirkungsweise von medikamentösen Tumortherapien
  • Indikationsstellung zur medikamentösen Tumortherapie unter Berücksichtigung von Komorbiditäten
  • Planung und Überwachung der medikamentösen Therapie bei Tumorerkrankungen des Fachgebietes einschließlich der Prävention, Erkennung und Behandlung spezifischer Nebenwirkungen von Tumortherapeutika
  • Medikamentöse Therapie bei Patienten mit Tumoren des Fachgebietes in Behandlungsfällen, davon
    • zytostatisch
    • zielgerichtet
    • immunmodulatorisch
    • antihormonell
  • Aspekte der Nachsorge bei medikamentöser Tumortherapie
  • Grundlagen der Supportivtherapie und Rehabilitation bei Tumorerkrankungen des Fachgebietes
  • Prophylaktische und interventionelle Supportivtherapie, insbesondere Antiemese, Ernährungsberatung und Diätetik einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung, Infektionsprophylaxe und Therapie von Infektionen, Antikoagulation

Strahlenschutz:

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Weiterbildungszeit Facharzt Urologie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Baden-Württemberg

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Bayern

  • zum Kompetenzerwerb bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Berlin

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Brandenburg

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Bremen

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Hamburg

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Hessen

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

24 Monate stationäre Weiterbildung in der Urologie dürfen nicht unterschritten werden.

Mecklenburg-Vorpommern
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Niedersachsen

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein)

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe)

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Rheinland-Pfalz

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können im Saarland

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Sachsen

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Sachsen-Anhalt

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Schleswig-Holstein

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Während der 60-monatigen Fachausbildung Urologie können in Thüringen

  • bis zu 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
  • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Facharzt Urologie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Urologie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Urologie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Urologie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Urologie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Urologie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Urologie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Urologie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Urologie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Urologie

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro