Alles was man wissen muss, um Transfusionsmediziner zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Transfusionsmedizin?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Transfusionsmedizin zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Transfusionsmedizin.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Transfusionsmedizin.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Transfusionsmedizin

Überblick Facharztausbildung Transfusionsmedizin

Das Gebiet Transfusionsmedizin umfasst als klinisches Fach die hämotherapeutische Behandlung von Patienten sowie die Erfüllung von Aufgaben in der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung hämotherapeutischer und transplantationsmedizinischer Maßnahmen am Patienten.

Zudem überwachen Fachärzte für Transfusionsmedizin die Auswahl und medizinische Betreuung von autologen und allogenen Blut-, Zell- und Gewebespendern sowie die Herstellung, Prüfung und Weiterentwicklung biologischer Arzneimittel.

Transfusionsmediziner beurteilen außerdem die Histokompatibilität von allogenen Zell-, Gewebe- und Organtransplantaten. Außerdem sind sie in transfusionsmedizinische Therapieverfahren involviert. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen arbeiten Transfusionsmediziner meistens an Kliniken.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Transfusionsmedizin

Um die Weiterbildung im Bereich der Transfusionsmedizin beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Transfusionsmedizin. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Transfusionsmedizin

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Transfusionsmedizin:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Grundlagen der Organisation des Blutspendewesens und für den Verkehr von Blutkomponenten und Plasmaderivaten, auch im Not- und Katastrophenfall
  • Grundlagen der Organisation des Transplantationswesens und der Allokation von Zellen, Geweben und Organen
  • Labor- und Qualitätsmanagement
  • Dokumentation im Rahmen von Hämo-, Zell- und Gewebetherapien sowie Transplantationen
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung
  • Teilnahme an Sitzungen der Transfusionskommissionen und/oder Transplantationskommissionen

Notfallbehandlungen:

  • Hämotherapie bei hämolytischen Erkrankungen
  • Hämostyptische Therapien bei Blutungsneigung
  • Organisation von Notfall-Transfusionen
  • Herstellung von Spezialpräparaten für Notfälle, davon
    • zelluläre Präparate
  • Planung der Bereitstellung, Durchführung und Überwachung hämotherapeutischer Maßnahmen einschließlich Massivtransfusionen und Maßnahmen zur Blutstillung
  • Durchführung von notfallmedizinischen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Spende
  • Erfassung und Behandlung von Nebenwirkungen im Rahmen der Hämo-, Zell- und Gewebetherapie sowie bei Transplantationen

Entzündungen und Infektionen:

  • Infektionen durch transfusionsmedizinisch bedeutsame Erreger einschließlich deren Erkennung, Epidemiologie, Behandlung und Prophylaxe
  • Behandlung von Infektionen durch Blutprodukte, somatische Zelltherapeutika, Gentherapeutika und andere biologische Arzneimittel
  • Behandlung infektionsassoziierter Blutungen, z. B. bei Sepsis oder Multiorganversagen sowie transfusionsassoziierter Infektionen
  • Behandlung von Infektionen durch zelluläre Therapien, z. B. Granulozyten, Antigen-spezifische T-Zellen oder modifizierte Effektorzellen
  • Durchführung und Befunderstellung spezieller infektiologischer Untersuchungen mit serologischen, biochemischen und molekulargenetischen Methoden

Alters-, geschlechts- und kulturspezifische Erkrankungen:

  • Schwangerschaftsspezifische Immunisierungen und transfusionsmedizinisch relevante Erkrankungen, insbesondere Alloimmunisierung gegen Blutgruppen- und Gewebemerkmale, Morbus hämolyticus neonatorum (MHN) sowie peripartale Koagulopathie
  • Immunhämatologische Diagnostik in der Schwangerschaft, davon
    • in der Schwangerschaftsvorsorge
    • bei feto-maternaler Inkompatibilität
  • Pädiatrische Hämotherapie, insbesondere Blutgruppen-Inkomapatibilität, angeborene Defekte der Hämatopoese und des Immunsystems sowie intrauterine Hämotherapie
  • Hämotherapeutische Behandlung, z. B. bei MHN, neonataler Autoimmunthrombozytopenie (NAIT), Haemolysis-Elevated Liver Enzyme-Low Platelet (HELLP)-Syndrom
  • Organisation der Hämotherapie bei Herstellung und Bereitstellung von Spezialpräparaten für die fetale und pädiatrische Transfusion
  • Altersspezifische Transfusionsmedizin und Transplantationsverfahren
  • Allokation von Organen, Geweben oder Stammzellen nach Geschlecht und Alter

Tumorerkrankungen:

  • Hämato-onkologische Erkrankungen, solide Malignome einschließlich der Behandlungsoptionen funktioneller Störungen sowie Bildungs- und Abbaustörungen von Blutzellen
  • Planung und Bereitstellung onkologischer Hämotherapien, z. B. unter Berücksichtigung der Immunkompetenz zur Infektionsabwehr (z. B. CMV) und Vermeidung einer Graft-versus-Host Disease (z. B. Blutproduktebestrahlung)
  • Grundlagen der Immuntherapie und der Behandlung von Malignomen durch Blutprodukte, somatische Zelltherapeutika, Gentherapeutika und andere biologische Arzneimittel
  • Zelluläre Therapieoptionen bei Tumorerkrankungen
  • Mitbehandlung von Tumorerkrankungen durch die Herstellung und unmittelbare Anwendung zellulärer Arzneimittel wie Lymphozyten, Antigen-spezifische T-Zellen oder modifizierte Effektorzellen einschließlich der die Anwendung begleitenden Diagnostik

Transplantation:

  • Grundlagen der Transplantationsimmunologie
  • Planung und Bereitstellung von Hämotherapien im Rahmen von Transplantationen, z. B. bei AB0-Blutgruppenwechsel bei Stammzelltransplantation
  • Allokation von Organen, Geweben oder Stammzellen, z. B. nach Histokompatibilität und Immunstatus

Blut-, Zell- und Gewebespende und Herstellung von biologischen Arzneimitteln:

  • Spenderaufklärung und -information sowie Spendervorbehandlung und -konditionierung für spezielle Spende- und Entnahmeverfahren, z. B. periphere Blutstammzellen und Knochenmark
  • Spenderauswahl bei besonderen Populationen
  • Indikation, Differenzierung, Stimulation, Modifikation biologischer Arzneimittel, z. B. von differenzierten Zellen, Stammzellen, Arzneimitteln für neuartige Therapien (ATMP), Geweben und plasmatischen Bestandteilen
  • Spenderauswahl, Gewinnung, Präparation, Prüfung, Freigabe, Lagerung, Transport und Entsorgung biologischer Arzneimittel
  • Verfahren zur Pathogenreduktion und -inaktivierung
  • Autologe Hämotherapie und alternative blutsparende Verfahren, z. B. intraoperative maschinelle Autotransfusion
  • Durchführung von allogenen und autologen Blut- und Apheresespenden, davon
    • Vollblutspenden
    • präparative Hämapheresen, z. B. Plasmaspenden, Zytapheresenspenden
    • hämatopoetische Stammzellspenden
  • Mitwirkung bei Knochenmarkentnahmen für therapeutische Zwecke
  • Herstellung von allogenen und autologen biologischen Arzneimitteln, insbesondere
    • Blutprodukte aus Vollblutspenden
    • Blutprodukte aus präparativer Hämapherese
    • andere Blutprodukte, z. B. autologe Serum-Augentropfen und Thrombozytenlysate
    • zelluläre Arzneimittel und Präparationen aus Stammzellen, Vorläuferzellen und Immunzellen einschließlich Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP)
  • Präparation von Blutkomponenten und Zelltherapeutika
  • Bearbeitung und Bewertung von Rückverfolgungsverfahren
  • Grundlagen der Mobilisierung von peripheren Blutstammzellen bei allogenen und autologen Spendern sowie von Granulozyten bei allogenen Spendern
  • Grundlagen der Entnahme von Vorläuferzellen mittels Knochenmarkpunktion
  • Evaluation, Standardisierung und Validierung transfusionsmedizinisch relevanter Verfahren

Diagnostische Verfahren:

  • Grundlagen der immunhämatologischen, infektiologischen, immunologischen, hämostaseologischen, molekulargenetischen, zytometrischen, klinisch-chemischen sowie immungenetischen und Histokompatibilitäts-Diagnostik
  • Auswahl und Anwendung von Untersuchungsverfahren zur
    Kompatibilitätsbewertung, Prognoseabschätzung und Bewertung therapeutischer Maßnahmen einschließlich technischer und medizinischer Validierung im Zusammenhang mit Transfusionen und Transplantationen
  • Nachweis und Verträglichkeitsuntersuchungen von transfusionsrelevanten Antigenen und Antikörpern sowie der zugrundeliegenden Gene
  • Nachweis und Verträglichkeitsuntersuchungen von transplantationsrelevanten Antigenen und Antikörpern sowie der zugrundeliegenden Gene
  • Diagnostik von Erkrankungen durch erythrozytäre Auto- oder Alloantikörper, davon
    • Mehrfachantikörper in mehr als 2 Blutgruppensystemen
  • Diagnostik bei Spendern und Patienten einschließlich molekulargenetischer Verfahren, davon
    • infektiologische Labordiagnostik bei Spendern
    • infektiologische Labordiagnostik bei Patienten
    • hämostaseologische und klinisch-chemische Diagnostik
    • immunhämatologische Blutgruppen-Diagnostik, davon
      • in mindestens 5 Blutgruppensystemen
    • transplantationsimmunologische Diagnostik, davon
      • HLA-Typisierungen (Klasse I, Klasse II), davon
        • mit Haplotyp-Zuordnung in Kernfamilie
    • weitere transplantationsrelevante Merkmale
    • Verträglichkeitsproben im Zusammenhang mit Transfusionen und Transplantationen
  • HPA-Inkompatibilität und Abklärung von transfusionsassoziierter akuter Lungeninsuffizienz (TRALI)
  • Genetische Segregationsanalysen bei Familienmitgliedern mittels immungenetischer Methoden
  • Indikationsstellung zur fachgebundenen genetischen Beratung

Therapeutische Verfahren:

  • Grundlagen der Behandlung mit Blutprodukten, weiteren Zellen, Geweben und Organen sowie transfusionsmedizinischer Therapieverfahren und Interventionen einschließlich zellulärer und plasmatischer Depletionsverfahren
  • Durchführung von Transfusionen mit Blutkomponenten, Zelltherapeutika und Plasmaderivaten, davon
    • Transfusion erythrozytärer Blutkomponenten
    • Transfusion nicht-erythrozytärer Blutkomponenten
    • Austauschtransfusion (erythrozytär und plasmatisch)
  • Hämotherapie bei Erkrankungen mit Destruktion von Blutzellen, z. B. bei immunhämolytischen Anämien oder Immunthrombozytopenien
  • Management der patientenindividualisierten Hämotherapie
  • Autologe hämotherapeutische Maßnahmen
  • Therapeutische Apheresen für zelluläre und plasmatische Bestandteile, z. B. Leukozytapherese, Erythrozytapherese, Thrombozytapherese, extrakorporale Photopherese, Plasma-Apherese und Plasma-Austausch, Verfahren der Immunadsorption
  • Durchführung von therapeutischen Apheresen
  • Transfusionsmedizinische und transplantationsimmunologische Konsile im Zusammenhang mit der Therapie mit Blutprodukten, weiteren Zellen, Geweben und Organen sowie transfusionsmedizinischer Therapieverfahren und Interventionen einschließlich zellulärer und plasmatischer Depletionsverfahren
  • Beratung von Ärzten im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutkomponenten einschließlich der Abklärung von Abweichungen und unerwünschten Reaktionen

Hämostasestörungen:

  • Grundlagen der Behandlung funktioneller Störungen des Gerinnungssystems (zellulär, plasmatisch, fibrinolytisch)
  • Grundlagen der Thrombozytopathien
  • Grundlagen der Erkrankungen aus dem Formenkreis der Koagulopathien, insbesondere Hämophilie und Thrombophilie
  • Klinisch-hämostaseologische Konsile

Weiterbildungszeit Facharzt Transfusionsmedizin

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie oder Innere Medizin oder in Allgemeinmedizin oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie, Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich in unmittelbarer Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 24 Monate im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Transfusionsmedizin gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 24 Monate in der stationären Patienten Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder Innere Medizin und/oder in Allgemeinmedizin und/oder in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie und/oder Urologie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Laboratoriumsmedizin angerechnet werden, davon können
    • 6 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie angerechnet werden

Facharzt Transfusionsmedizin Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Transfusionsmedizin liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Transfusionsmedizin verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Transfusionsmedizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Transfusionsmedizin ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Transfusionsmedizin Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Transfusionsmedizin.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Transfusionsmedizin

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Transfusionsmedizin zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro