Alles was man wissen muss, um Labormediziner zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Strahlentherapie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Strahlentherapie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Strahlentherapie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Strahlentherapie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Strahlentherapie

Überblick Facharztausbildung Strahlentherapie

Strahlentherapeuten, oder auch Radioonkologen genannt, befassen sich mit der Behandlung von maligner und benigner Tumoren mittels Strahlen. Auch medikamentöse und physikalische Verfahren zur Radiosensibilisierung und Verstärkung der Strahlenwirkung am Tumor kommen zum Einsatz.

Fachärzte der Strahlentherapie legen dabei auch einen Schwerpunkt auf den Schutz des angrenzenden gesunden Gewebes. Mittels High-Technology-Geräten wird dieses geschont. Ebenfalls können durch die Anwendung moderner Techniken Operationen vermieden und die Heilungschancen des Patienten gesteigert werden.

Radioonkologen gehören zu den Generalisten der Medizin, da sie sich mit den unterschiedlichsten Krebserkrankungen in allen Lebensstadien eines Menschen beschäftigen. Einen großen Anteil ihrer Arbeit macht auch der Austausch mit den behandelnden Kollegen aus. Dieser garantiert das bestmögliche Therapiekonzept für den Patienten.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Strahlentherapie

Um die Weiterbildung im Bereich der Strahlentherapie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Strahlentherapie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Strahlentherapie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Strahlentherapie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien

Indikationsstellung:

  • Indikationsstellung für alle strahlentherapeutischen Verfahren unter Berücksichtigung der spezifischen Risiken und möglicher Komplikationen
  • Bewertung und Vergleich der unterschiedlichen strahlentherapeutischen Verfahren
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von vorbereitender und weiterführender Diagnostik im Rahmen von strahlentherapeutischen Behandlungen

Strahlenschutz:

  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Grundlagen des Umgangs mit offenen und geschlossenen radioaktiven Strahlen
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Medizinische Strahlenphysik und Informationstechnologie:

  • Grundlagen der Radioaktivität, Strahlerzeugung, Strahlcharakteristik sowie der Wechselwirkungen von Strahlung mit Materie
  • Dosimetrie und Bestrahlungsplanungssysteme sowie in der Strahlentherapie eingesetzte Geräte, z. B. Linearbeschleuniger, sonstige Teilchenbeschleuniger, radioaktive Quellen, Röntgentherapie, Bildgebungsanlagen, Zusatzgeräte
  • Strahlentherapeutisch relevante Informationstechnologie

Strahlenbiologie:

  • Biologie unterschiedlicher Strahlenarten, insbesondere linearer Energietransfer (LET) und relative biologische Wirksamkeit (RBE)
  • Biologische Grundlagen der Strahlenbehandlung gutartiger Erkrankungen
  • Akute und späte Nebenwirkungen an gesunden Geweben
  • Bewertung von Risiken für strahlentherapieassoziierte Nebenwirkungen, insbesondere Spätfolgen (Toleranzdosen, linearquadratisches Modell, Dosisvolumeneffekte von Normalgewebsschäden) einschließlich Einsatz von Radioprotektoren
  • Strahlenbiologie von Tumoren
  • Bewertung von Tumorkontrollwahrscheinlichkeiten
  • Strahlenbiologie der Kombination der Bestrahlung mit medikamentösen und physikalischen Verfahren
  • Bewertung der Radiosensibilisierung und Verstärkung der Strahlenwirkung

Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen:

  • Konzepte der strahlentherapeutischen Behandlung gutartiger Erkrankungen
  • Strahlentherapeutische Behandlung auch im Kontext interdisziplinärer Behandlungskonzepte von gutartigen Erkrankungen

Grundlagen der Onkologie:

  • Interdisziplinäre Behandlungskonzepte
  • Grundlagen der Tumorbiologie und Tumorpathologie einschließlich der molekularen Diagnostik und Kategorisierung onkologischer Erkrankungen
  • Grundlagen nicht-radioonkologischer Therapieverfahren in interdisziplinären Konzepten, insbesondere operative Verfahren, systemische Therapien einschließlich myeloablativer Verfahren, Radionuklidtherapie und immunologischer Therapie
  • Indikationsstellung zur radioonkologischen Kombinationsbehandlung

Tumorerkrankungen:

  • Strahlentherapeutische Behandlung, auch im Kontext interdisziplinärer Behandlungskonzepte von verschiedenen Tumorentitäten einschließlich onkologischer Notfälle und der Behandlung von Metastasen, insbesondere
    • Tumore des zentralen Nervensystems
    • Kopf-Hals-Tumore
    • gastrointestinale Tumore
    • Tumore der Lunge und des Mediastinum
    • Tumore der Brust
    • gynäkologische Tumore
    • urologische Tumore
    • Lymphome und Leukämien
    • Knochen- und Weichteilsarkome
    • Hauttumore
    • Tumore mit unbekanntem Primärtumor
    • Tumore des Auges und der Orbita
    • pädiatrische Tumore

Bestrahlungsplanung und Therapieverifikation:

  • Lagerung und Immobilisation von Patienten
  • Indikation und Durchführung bildgebender Verfahren zur Therapieplanung und Verifikation der Bestrahlungsfelder, insbesondere konventionelle Simulation, CT-Simulation
  • Definition von Tumorvolumina und Normalgeweben anhand bildgebender Methoden
  • Computergestützte Bestrahlungsplanung auf der Basis von CT-Untersuchungen für die Strahlentherapie unter Berücksichtigung möglicher Kombinationstherapien und interdisziplinärer Behandlungen, ggf. unter Einbeziehung weiterer bildgebender Verfahren, z. B. MRT, Positronenemissionstomographie (PET), davon
    • CT verschiedener Körperregionen

Externe Strahlentherapie:

  • Durchführung von externer Strahlentherapie mit Linearbeschleunigern einschließlich Ersteinstellung, Genauigkeitskontrolle, Korrekturen, Dokumentation, Überwachung des Patienten, Erkennung und Behandlung von Nebenwirkungen, davon
    • bei gutartigen Erkrankungen
    • bei bösartigen Erkrankungen mit Linearbeschleuniger

Brachytherapie:

  • Grundlagen der Anwendung umschlossener radioaktiver Stoffe zur permanenten Implantation, zur Afterloadingtherapie sowie zur endovaskulären Strahlentherapie
  • Durchführung von Brachytherapie, insbesondere bei Tumoren des weiblichen Genitale, davon
    • mit Afterloading-Einrichtung

Medikamentöse Tumortherapie und Supportivtherapie:

  • Begleitbehandlungen zur Verstärkung der Strahlenwirkung im Tumor und zur Protektion gesunder Gewebe
  • Indikation, Durchführung und Überwachung der systemischen Tumortherapie in Kombination mit Bestrahlungen bei soliden Tumorerkrankungen einschließlich der Beherrschung auftretender Komplikationen in Behandlungsfällen, davon
    • mit Chemotherapie
  • Strahlentherapeutische Nachsorge von Tumorpatienten
  • Regelmäßige Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen, davon
    • Falldarstellungen
  • Pharmakologie und Wirkungsweise von medikamentösen Tumortherapien
  • Indikationsstellung zur medikamentösen Tumortherapie unter Berücksichtigung von Komorbiditäten
  • Prävention, Erkennung und Behandlung spezifischer Nebenwirkungen von Tumortherapeutika
  • Aspekte der Nachsorge bei medikamentöser Tumortherapie
  • Grundlagen der Supportivtherapie und Rehabilitation bei Tumorerkrankungen
  • Prophylaktische und interventionelle Supportivtherapie, insbesondere Antiemese, Ernährungsberatung und Diätetik einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung, Infektionsprophylaxe und Therapie von Infektionen, Antikoagulation
  • Einleitung und Überwachung physikalischer Maßnahmen
  • Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen und psychosoziale Zusammenhänge
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie sowie parenterale Ernährung
  • Einleitung und Überwachung rehabilitativer Maßnahmen
  • Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Weiterbildungszeit Facharzt Strahlentherapie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Strahlentherapie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie oder Nuklearmedizin angerechnet werden

Facharzt Strahlentherapie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Strahlentherapie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Strahlentherapie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Strahlentherapie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Strahlentherapie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Strahlentherapie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Strahlentherapie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Strahlentherapie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Strahlentherapie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro