Wie werde ich zum Facharzt für Rechtsmedizin?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Rechtsmedizin zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Rechtsmedizin.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Rechtsmedizin.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Rechtsmedizin

Überblick Facharztausbildung Rechtsmedizin

Der Rechtsmediziner ist buchstäblich der Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (vgl. Beitragsbild) unter den Medizinern. Ob man den Tatort Münster nun hasst oder liebt, der Rechtsmediziner erfüllt eine wichtige stattliche Funktion. 

Das Fachgebiet der Rechtsmedizin versucht ungeklärte Todesfälle aufzuklären. Rechtsmediziner werden dabei, anders als Pathologen, vom Staat und nicht von Angehörigen des Verstorbenen beauftragt.

Rechtsmedizin umfasst insgesamt die Entwicklung und Anwendung medizinischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden für die Bearbeitung rechtlicher Fragestellungen sowie die Vermittlung rechtsmedizinischer, einschließlich arztrechtlicher und ethischer Kenntnisse für die Ärzteschaft.

Zu den Aufgabenbereichen eines Rechtsmediziners gehört bspw. die Leichenschau, forensische Sexualmedizin und Verkehrsmedizin sowie die Erstellung von Gutachten für juristische Verfahren.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Rechtsmedizin

Um die Weiterbildung im Bereich der Rechtsmedizin beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Rechtsmedizin. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Rechtsmedizin

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Rechtsmedizin:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Grundlagen der Kriminalistik, insbesondere Spurenkunde, Ballistik und Waffenkunde, Tatortarbeit und operative Fallanalyse

Forensische Pathologie und Morphologie:

  • Thanatologische Grundlagen zur Interpretation von Leichenschaubefunden
  • Methoden der Todeszeitschätzung
  • Rechtsmedizinische Obduktionstechnik, auch bei speziellen Fragestellungen
  • Forensisch-traumatologische Grundlagen einschließlich Biomechanik zur Interpretation von Verletzungsmustern, insbesondere im Hinblick auf ihre Genese
  • Forensisch-histopathologische Untersuchungsmethoden sowie Grundlagen histopathologischer Befundung
  • Indikation und Methoden zur Sicherung von Asservaten für weiterführende Untersuchungen, z. B. Histologie, Toxikologie, Molekulargenetik
  • Beschreibung und Bewertung von Leichenschaubefunden
  • Dokumentation und Bewertung relevanter Befunde an Tatorten und Fundorten
  • Durchführung gerichtlicher Obduktionen mit rechtsmedizinischer Sektionstechnik, Beurteilung der Obduktionsbefunde und Erstellung eines Sektionsprotokolls mit vorläufigem Gutachten zur gegebenen Fragestellung
  • Histopathologische Befundung im Rahmen weiterführender Untersuchungen bei gerichtlichen Obduktionen in Schnitten
  • Schriftliche Gutachtenerstellung zu forensischpathologischen Fragestellungen unter Würdigung des Inhalts von Ermittlungsakten und/oder der Ergebnisse weiterführender Untersuchungen, z. B. Histologie, Toxikologie

Klinische Rechtsmedizin:

  • Untersuchungsablauf und -techniken zur Dokumentation sowie zur Indikation und Durchführung der Asservierung von Körperflüssigkeiten und Spuren
  • Forensisch-traumatologische Grundlagen zur Interpretation von Verletzungsmustern
  • Weitervermittlung von Gewaltopfern in andere medizinische Disziplinen und an psychosoziale Einrichtungen
  • Klinisch-forensische Untersuchungen, Beurteilung und Dokumentation von Verletzungen bei Lebenden, insbesondere in Fällen von Kindesmisshandlung und Sexualdelikten einschließlich Spurensicherung, davon
    • bei Kindern
    • bei Sexualdelikten
  • Erstattung schriftlicher Gutachten zu klinischrechtsmedizinischen Fragestellungen unter Einbeziehung des Inhalts vorgelegter Akten

Forensische Toxikologie einschließlich Alkohologie:

  • Indikation für forensisch-toxikologische Untersuchungen
  • Analytische Grundlagen
  • Grundlagen der Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Alkohol, Drogen und wichtigen zentralnervös-wirksamen Medikamenten
  • Entnahme und Asservierung von Untersuchungsmaterial
  • Indikationsstellung für forensisch-toxikologische Untersuchungen, z. B. Obduktionen, Lebenduntersuchungen, bei verkehrsmedizinischen Fragestellungen
  • Schriftliche Gutachten mit forensischpsychopathologischer oder verkehrsmedizinischer Fragestellung unter Einbeziehung toxikologischer Befunde, insbesondere zu Alkohol, Drogen, Medikamenten

Forensische Spurenkunde und Molekulargenetik:

  • Grundlagen forensischer Spurenkunde, insbesondere Detektion, Dokumentation, Asservierung, Interpretation am Leichenfundort und bei Lebenduntersuchungen
  • Grundlagen molekulargenetischer Untersuchungen
  • Entnahme und Asservierung von Untersuchungsmaterial
  • Indikationsstellung für Spurenuntersuchungen, insbesondere für molekulargenetische Untersuchungen, ggf. Einbeziehung von histologischen und präanalytischen Methoden
  • Interpretation und diagnostische Einordnung der Ergebnisse von Spurenuntersuchungen in der rechtsmedizinischen Fallarbeit
  • Schriftliche Gutachten zu Spurenbildern und deren Bewertung

Forensische Anthropologie und Odontologie:

  • Anthropologische und odontologische Grundlagen zur Klärung forensischer Fragestellungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Identifizierung unbekannter Leichen und der Altersdiagnostik bei Lebenden
  • Methoden zur Identifikation unbekannter Leichen
  • Methoden der forensischen Altersdiagnostik
  • Schriftliche Gutachten zur Frage der Identifizierung unbekannter Leichen und Leichenteile einschließlich Skelettfunde

Forensische Bildgebung:

  • Grundlagen der forensischen Anwendung von bildgebenden Verfahren
  • Fotodokumentation
  • Indikationsstellung zu bildgebenden Verfahren
  • Interpretation und diagnostische Einordnung der Befunde bildgebender Untersuchungen in der rechtsmedizinischen Fallarbeit, z. B. bei Obduktionen, Identifizierung, Altersdiagnostik, Lebenduntersuchungen

Forensische Psychopathologie:

  • Ursachen einer Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit, insbesondere bei psychiatrischen Erkrankungen, Intoxikationen
  • Methodik der forensisch-psychiatrischen Begutachtung
  • Indikationsstellung zur forensisch-psychopathologischen Abklärung
  • Schriftliche Gutachten zur Frage der Schuldfähigkeit, insbesondere im Zusammenhang mit Intoxikationen

Verkehrsmedizinische Begutachtung:

  • Ursachen der Aufhebung von Fahrsicherheit bzw. Fahreignung
  • Methodik der verkehrsmedizinischen Begutachtung
  • Schriftliche Gutachten zur Frage der Fahrsicherheit oder Fahreignung

Arztrecht und Arztethik:

  • Grundlagen von Arztrecht und Arztethik
  • Schriftliche Gutachten zu Behandlungsfehlervorwürfen

Rolle als Gutachter, Praxis der Gutachtenerstattung:

  • Rechte und Pflichten des Gutachters
  • Rechtliche Rahmenbedingungen, z. B. Kausalitätstheorien in Straf- und Zivilrecht
  • Erstattung mündlicher Gutachten bei Gericht

Weiterbildungszeit Facharzt Rechtsmedizin

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Rechtsmedizin gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 6 Monate im Gebiet Pathologie
  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
  • bis zu 6 Monate können im Gebiet Pathologie oder in Anatomie, Öffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie angerechnet werden

Facharzt Rechtsmedizin Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Rechtsmedizin liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Rechtsmedizin verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Rechtsmedizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Rechtsmedizin ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Rechtsmedizin Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Rechtsmedizin.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Rechtsmedizin

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Rechtsmedizin zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

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Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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