Alles was man wissen muss, um Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie .

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 

Überblick Facharztausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Körper und Seele stehen in einer engen Wechselbeziehung. Psychisches Ungleichgewicht beeinflusst immer auch den Körper und seine Funktionen. Auf Dauer kann das zu tatsächlichen Symptomen führen. Die psychosomatische Medizin versucht die zugrundeliegenden psychischen Einflussfaktoren zu behandeln.

Entsprechend befasst sich der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit der Erkennung, psychosomatisch-medizinischen und psychotherapeutischen Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Krankheiten und Leidenszuständen, die durch psychosoziale, somatopsychische und psychosomatische Faktoren verursacht werden. Auch beschäftigt er sich mit dadurch bedingten körperlich-seelischen Wechselwirkungen.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Burnout, chronische Gesichts-, Kopf-, und Rückenschmerzen aber auch Depressionen.

Die Diagnose psychosomatischer Erkrankungen ist nicht immer einfach. Entsprechend versucht der Facharzt durch eine gründliche Anamnese herauszufinden, wo der Ursprung der Störung liegt. Dabei helfen ihm psychologische Tests, Gesprächstherapie und Autogenes Training, sowie eine Psychoanalyse mit anschließender Verhaltenstherapie.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Um die Weiterbildung im Bereich der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie . Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie:

  • Wesentliche Gesetze und Richtlinien, insbesondere hinsichtlich Patientenrechte, Behandlung, Unterbringung und Betreuung psychisch Kranker
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung

Krankheitslehre und Diagnistik:

  • Theorie in Krankheitslehre und Diagnostik in Stunden
  • Psychosomatische und psychotherapeutische Anamnese und Befunderhebung, ggf. unter Einbeziehung der Familie und der sozialen Situation einschließlich der Erfassung des
    psychopathologischen Befundes und der Erkennung seelisch-körperlicher Wechselwirkungen bei psychischen und somatischen Erkrankungen und Störungen, z. B. onkologische, neurologische, kardiologische, orthopädische und rheumatische
    Erkrankungen sowie Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen, davon

    • Untersuchungen mit unmittelbarem Bericht im Konsiliar- und Liaisondienst
  • Konzepte der psychosomatischen Medizin
  • Ätiologie und Chronifizierung psychischer und psychosomatischer Störungen und Erkrankungen
  • Konzepte der psychosozialen Belastungen und der Lebensqualität bei somatischen Störungen
  • Konzepte der Bewältigung von somatischen Störungen und Erkrankungen einschließlich spezieller Verfahren der Diagnostik bei seelischkörperlicher Wechselwirkung
  • Psychopathologie, psychiatrische Nosologie, Neurobiologie, Genetik und Epigenetik der psychischen und psychosomatischen Störungen
  • Verhaltensdiagnostik, Psychodynamik und Gruppendynamik, Lernpsychologie, psychodiagnostische Testverfahren
  • Generationsübergreifende neurobiologische und psychologische Entwicklungskonzepte, Psychotraumatologie und Bindungstheorie
  • Psychosomatische und psychotherapeutische Untersuchungen einschließlich psychopathologischer Befunde und deren
    standardisierter Erfassung, davon

    • ENTWEDER dokumentierte Untersuchungen im psychodynamischen/ tiefenpsychologischen Verfahren, z. B. psychodynamisches Erstinterview, tiefenpsychologischbiographische Anamnese, strukturierte Interviews einschließlich Testdiagnostik, davon können bis zu 20 Untersuchungen in der jeweils anderen Grundorientierung erbracht werden
    • ODER dokumentierte Untersuchungen im verhaltenstherapeutischen Verfahren, z. B. strukturierte Interviews, Testdiagnostik und Verhaltensanalyse, davon können bis zu 20 Untersuchungen in der jeweils anderen Grundorientierung erbracht werden
    • Konfliktlehre, Ich-Psychologie, Strukturtheorie, Objektbeziehungstheorie, Selbstpsychologie, Mentalisierungstheorie
    • Sozialpsychologie, Lernpsychologie, Kognitionspsychologie sowie allgemeine und spezielle Verhaltenslehre

Therapie psychosomatischer Störungen und Erkrankungen:

  • Wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieverfahren und -methoden, insbesondere psychodynamisch/tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie und systemische Therapie
  • Konzepte der Psychoedukation und der supportiven, imaginativen, ressourcenorientierten, achtsamkeitsbasierten und non-verbalen psychosomatisch-psychotherapeutischen Behandlungen
  • Störungsorientierte Methoden und Techniken bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Erkrankungen
  • Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatische Störungen im Kindes- und Jugendalter
  • Indikations- und Differentialindikationsstellung zur Psychotherapie, Somatotherapie, Soziotherapie, Kunst-, Musik- und Bewegungstherapie sowie senosmotorischen Übungsbehandlungen einschließlich Krankenhausbehandlung und Rehabilitation
  • Verhalten bei nicht-stoffgebundenen und stoffgebundenen Süchten
  • Psychopharmakotherapie und Risiken des Arzneimittelgebrauches
  • Mitbehandlung im interdisziplinären Team bei somatischen Erkrankungen/Störungen, die einer psychosomatischen und psychotherapeutischen Behandlung bedürfen
  • Psychosomatische-psychotherapeutische Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung zur Klärung psychosomatischer Interaktionen sowie zum Aufbau eines psychosozialen
    Krankheitsverständnisses und von Therapiemotivation
  • Entspannungstechniken, z. B. Hypnose, autogenes Training, progressive Muskelentspannung
  • Psychosomatisch-supportive und psychoedukative Therapien bei somatisch Erkrankten
  • Psychotraumatherapien mit Anwendung von traumaspezifischen Techniken, z. B. Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)
  • Theorie in Behandlungslehre in Stunden
  • Psychosomatische und psychotherapeutische Behandlungen einschließlich traumabedingter und sexueller Störungen mit besonderer Gewichtung der psychosomatischen Symptomatik unter Einschluss der Anleitung zur Bewältigung somatischer und psychosomatischer Störungen und Erkrankungen
    und/oder der multimodalen psychosomatischpsychotherapeutischen Komplexbehandlung und der multimodalen Therapie im stationären Setting in
    dokumentierten Fällen, davon können bis zu 20 in der jeweils anderen Grundorientierung erbracht werden
  • ENTWEDER Behandlungen unter Supervision im psychodynamischen/tiefenpsychologischen Verfahren, davon
    • Einzelpsychotherapien von 30 bis 100 Stunden pro Behandlungsfall einschließlich Bericht an den Gutachter
    • Kurzzeitpsychotherapien von 5 bis 25 Stunden pro Behandlungsfall
    • Gruppenpsychotherapien von 200 Stunden mit 3 bis 9 Patienten
  • ODER Behandlungen unter Supervision im verhaltenstherapeutischen Verfahren, davon
    • Langzeitpsychotherapien von jeweils 30 bis 80 Stunden pro Behandlungsfall einschließlich Bericht an den Gutachter
    • Kurzzeitpsychotherapien von 5 bis 25 Stunden pro Behandlungsfall
    • Gruppenpsychotherapie von 200 Stunden mit 3 bis 9 Patienten
  • ODER Behandlungen unter Supervision im systemischen Verfahren (Einzel-, Paar-, Familientherapie), davon
    • Psychotherapien von 30 bis 100 Stunden pro Behandlungsfall einschließlich Bericht an den Gutachter
    • Kurzzeitpsychotherapien von 5 bis 25 Stunden pro Behandlungsfall
    • Gruppenpsychotherapien von 200 Stunden mit 3 bis 9 Patienten
  • Psychodynamische/tiefenpsychologische Einzeltherapie, psychodynamische Paartherapie, Familientherapie einschließlich systemischer Therapie, Gruppenpsychotherapie und Psychotraumatherapie mit Anwendung von traumaspezifischen Techniken
  • Verhaltenstherapeutische Einzel- und Paartherapie, Familientherapie einschließlich systemischer Therapie, Gruppenpsychotherapie und Psychotraumatherapie mit Anwendung von traumaspezifischen Techniken

Prävention und Rehabilitation:

  • Prävention, Früherkennung und Rehabilitation psychosomatischer Störungen und Erkrankungen
  • Indikationsstellung zur psychosomatischen Rehabilitation und Differentialindikation zur psychiatrischen Rehabilitation
  • Klassifikationsmodelle der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit von Patienten mit psychischen Erkrankungen und Störungen, z. B. International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)
  • Befunderstellung für Rehabilitationsanträge

Notfälle:

  • Krisenintervention bei Suizidialität, Traumafolgestörungen, akuten Belastungsreaktionen, akuten Angststörungen, psychotischen Zustände, Dissoziationen

Selbsterfahrung:

  • Selbsterfahrung zur Stärkung personaler und Beziehungskompetenzen, welche im gleichen psychotherapeutischen Verfahren erfolgen muss, in welchem die Psychotherapiestunden geleistet werden, davon
  • ENTWEDER im psychodynamischen/ tiefenpsychologischen Verfahren in Einzel- und Gruppenselbsterfahrung, davon
    • Einzelselbsterfahrung in Stunden
    • Doppelstunden in Gruppen
  • ODER im verhaltenstherapeutischen Verfahren in Einzel- und Gruppenselbsterfahrung in Stunden, davon
    • Doppelstunden in Gruppen
  • ODER im Verfahren der systemischen Therapie in Einzel- und Gruppenselbsterfahrung in Stunden, davon
    • Doppelstunden in Gruppen
  • Balintgruppenarbeit und/oder interaktionsbezogene Fallarbeit in Doppelstunden

Weiterbildungszeit Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich

Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 12 Monate in anderen Gebieten der somatischen Patientenversorgung
  • zum Kompetenzerwerb können bis zu 12 Monate Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie und/oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie erfolgen

Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 36 Monate im Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, davon
    • mindestens 12 Monate in der stationären und mindestens 12 Monate in der ambulanten Patientenversorgung
  • 24 Monate in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung, davon
    • maximal 6 Monate Arbeitsmedizin; ausgenommen sind Humangenetik und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich

Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie in einem Akutkrankenhaus
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich

Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich

Die 60-monatige Fachausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon können
    • 6 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie angerechnet werden
  • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin oder Allgemeinmedizin, davon können
    • 6 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich

Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Psychosomatische Medizin und Psychotherapie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro