Alles was man wissen muss, um Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologier zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Phoniatrie und Pädaudiologie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Phoniatrie und Pädaudiologie

Überblick Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Der Phoniater und Pädaudiologe ist Facharzt für Kommunikationsstörungen, der krankheitsbedingte Störungen der peripheren und zentralen Hörfunktion, der Sprech- und Sprachfunktion, der Laut- und Schriftsprache sowie der Stimm-, Kau- und Schluckfunktion erkennt und behandelt.

Der Facharzt kümmert sich um die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung sowie Rehabilitation von Patienten jeden Alters. Auch versorgt er psychosomatische Begleiterkrankungen und musikermedizinische Erkrankungen.

Oft werden Erkrankungen in diesem medizinsichen Fachbereich vererbt, können aber auch durch Schädigungen im Rahmen von Unfällen oder Infektions- und Stoffwechselkrankheiten entstehen. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen bspw. Spracherwerbsstörungen, Heiserkeit und Stottern, aber auch Akutkrankheiten wie Stimmverlust.

Phoniater und Pädaudiologen arbeiten multiprofessionell und eng mit ihren Kollegen aus der Pädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Akustik aber auch Psychologie zusammen. Bis 2018 hieß dieser medizinische Bereich noch Fachgebiet für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Phoniatrie und Pädaudiologie

Um die Weiterbildung im Bereich der Phoniatrie und Pädaudiologie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Phoniatrie und Pädaudiologie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Phoniatrie und Pädaudiologie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Indikationsstellung und Anwendung von Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
  • Indikationsstellung und Anwendung von Hörhilfen, elektronischen Sprechhilfen und Hilfsmitteln für den Stimmersatz
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung
  • Berufsbedingte Erkrankungen von Stimme, Sprache, Sprechen, Schlucken und Gehör
  • Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen
  • Indikationsstellung zur enteralen und parenteralen Ernährung, Infusionstherapie
  • Mitwirkung an der Erstellung von Hilfs- und Förderplänen mit Bezug zu pädagogischen und/oder sozialpädiatrischen Maßnahmen
  • Einbindung und Beratung von Angehörigen und Bezugspersonen

Notfälle:

  • Diagnostik und Therapie akuter Störungen, z. B.
    • kindliche Schwerhörigkeit
    • kindlicher Schwindel
    • Schluckstörung
    • Stimmverlust
  • Fremdkörperextraktion

Alters-/geschlechts-/kulturspezifische Erkrankungen:

  • Sprachentwicklung in verschiedenen soziokulturellen Kontexten
  • Sprachentwicklungsdiagnostik bei mehrsprachig erzogenen Kindern sowie Beratung der Eltern
  • Diagnostik von Sprachstörungen bei Demenz
  • Behandlung von Stimmstörungen im Kindes- und Jugendalter einschließlich Störungen des Stimmwechsels
  • Diagnostik und Management bei Stimmstörungen einschließlich Untersuchung von Stimmleistung und -qualität bei professionell genutzten Stimmen sowie musikermedizinischer Aspekte
  • Behandlung der Presbyphonie
  • Behandlung der Presbyphagie
  • Behandlung von Stimmstörungen bei Transsexualismus

Stimm- und Sprechatmungsstörungen:

  • Organisch verursachte, funktionelle, hormonelle Stimmstörungen einschließlich neuromuskuläre sowie Stimmstörungen bei Dystonien
  • Videopharyngolaryngoskopie
  • Quantitative Analyse der Stimmlippenschwingungen mittels digitaler Videostroboskopie und Elektroglottographie
  • Instrumentelle Analysen des Stimm- und Sprachschalls im Frequenz-, Intensitäts- und Zeitbereich, Stimmfeldmessung
  • Diagnostik der Stimmleistungsfähigkeit
  • Diagnostik zur Ermittlung der Qualität und des Heiserkeitsgrades einer Stimme
  • Diagnostik der Phonationsatmung mit Bestimmung statischer und dynamischer Lungenfunktionsparameter
  • Diagnostik der Sprechatmung
  • Diagnostik bei glottischer und extraglottischer Hyper- und Hypofunktion
  • Stimmverlust bei Kopf-Hals-Tumoren, Kehlkopf(teil)resektionen und Kehlkopftraumata
  • Elektromyographie der an der Stimmgebung beteiligten Muskeln
  • Elektroneurographie und kortikale Magnetstimulation
  • Beurteilung betrieblicher Anforderungen an die Stimme, z. B. bei Lärmbelastung
  • Erstellung eines Therapieplans und Durchführung einer Therapieeinheit bei Stimmstörungen
  • Behandlung von neuromuskulären Stimmkrankheiten und Schluckstörungen mit Anwendung von Botulinum-Toxinen an den Kehlkopfmuskeln
  • Eingriffe der Phonochirurgie, z. B. Stimmlippenaugmentation und -medialisierung, Aryknorpelreposition
  • Manualtherapie am Kehlkopf

Sprech- und Aussprachestörungen:

  • Gaumenbefundung des orofazialen Systems bei Spaltbildungen, Gaumensegellähmungen, Gaumendefekten nach Operationen
  • Interaktionsstörungen zwischen Artikulation, Mastikation und Deglutition einschließlich der durch die Zahnentwicklung bedingten Besonderheiten
  • Beurteilung der Nasalanz und Diagnostik von Nasalitätsstörungen
  • Elektroakustische Untersuchung von Aussprachestörungen
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans und Durchführung einer Therapieeinheit bei Nasalitätsstörungen

Sprachentwicklungsstörungen:

  • Expressive, rezeptive und globale Sprachentwicklungsstörungen einschließlich Risikofaktoren und Komorbiditäten
  • Richtungsweisende Sprachentwicklungstests
  • Standardisierte Sprachentwicklungstests, z. B. SET-K, HSET
  • Prüfung der auditiven, visuellen, kinästhetischen und taktilen Verarbeitung und Wahrnehmung
  • Prüfung der orofazialen Sensomotorik
  • Diagnostik der Grob- und Feinmotorik im Zusammenhang mit Sprachstörungen
  • Entwicklungs- und Intelligenztests
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans zur Sprach- und Sprechtherapie sowie Durchführung einer Therapieeinheit

Störungen des Lesen- und Schreibenlernens:

  • Lese- und Rechtschreibstörungen
  • Durchführung und Interpretation von Lesetests
  • Durchführung und Interpretation von Rechtschreibtests
  • Durchführung und Interpretation von Tests zur phonologischen Bewusstheit, von peripheren Hörtests und Tests der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung

Laut- und Schriftsprachverlust:

  • Neurogene Sprech- und Sprachstörungen nach Abschluss der Sprachentwicklung
  • Diagnostik des Hörvermögens, der Mimik, Motorik und Sensibilität des Mund- und Rachenraumes sowie des Kehlkopfes einschließlich der Hirnnervenfunktion
  • Sprach- und Sprechtests zur Diagnostik von Sprachverlustsyndromen, z. B Aachener Aphasie-Test, Frenchay-Dysarthrie-Diagnostik
  • Aphasie bei Kindern
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans bei Laut- und Schriftsprachverlust und Durchführung einer Therapieeinheit

Redeunflüssigkeiten:

  • Physiologische und entwicklungsbedingte Redeunflüssigkeiten einschließlich psychogenes Stottern
  • Redeunflüssigkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Diagnostik von Stottern und Poltern
  • Elternberatung stotternder Kinder
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans bei Redeunflüssigkeiten und Durchführung einer Therapieeinheit
  • Direkte und indirekte Therapieverfahren, z. B. Non-Avoidance-Ansatz, Sprechmodifikation
  • Beurteilung der kindlichen Kapazitäten und der Anforderungen an flüssiges Sprechen

Schluckstörungen:

  • Abgrenzung von Fütterstörungen und Schluckstörungen bei Säuglingen und Kindern
  • Oropharyngeale, laryngeale und ösophageale Schluckstörungen, insbesondere bei neuromuskulären und geriatrischen Erkrankungen, Kopf-Hals-Tumoren, Langzeitbeatmung und in palliativmedizinischen Situationen
  • Schluckscreeningverfahren
  • Diagnostik der Grob-, Fein- und Mundmotorik im Zusammenhang schluckrelevanter oraler und laryngopharyngealer Strukturen
  • Endoskopische oder apparative Schluckuntersuchungen, z. B. Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (FEES)
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von radiologischen Schluckaufnahmen im bewegten Bild
  • Indikationsstellung für funktionelle und chirurgische Schlucktherapie
  • Indikationsstellung zur Tracheotomie, Versorgung mit Trachealkanülen und oralen sowie nasalen Gastroduodenalsonden
  • Beratung zu kompensatorischen und adaptativen Strategien und Hilfen zur Unterstützung des Essens und Trinkens
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans bei Schluckstörungen und Durchführung einer Therapieeinheit
  • Indikationsstellung zu perkutaner endoskopischer Gastrostomie (PEG)

Hörstörungen bei Kindern:

  • Schallleitungsschwerhörigkeiten, Schallempfindungsschwerhörigkeiten, kombinierte Schwerhörigkeiten, auditorische Synaptopathie/auditorische Neuropathie und auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), Tinnitus
  • Ohrmikroskopie
  • Diagnostik syndromaler und nicht-syndromaler Hörstörungen einschließlich Indikationsstellung zur weiterführenden interdisziplinären Behandlung und/oder zu interprofessionellen Förderkonzepten
  • Hörschwellen-Bestimmung mit altersbezogenen reaktions-, verhaltens- und spielaudiometrischen Verfahren mit Konditionierung
  • Altersbezogene Sprachaudiometrie mit offenen und geschlossenen Paradigmen
  • Altersbezogene Impedanzmessungen
  • Frequenzspezifische elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA) mit Schlafauslösung
  • Diagnostik zentraler Hörstörungen und auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
  • Apparative Versorgung bei (sprach-)entwicklungsgestörten oder mehrfach behinderten Kindern
  • Versorgung mit konventionellen Hörsystemen und deren Evaluation
  • Indikationsstellung zur Versorgung von Hörstörungen mittels operativer Verfahren, z. B. Cochlea-Implantation
  • Signalverarbeitungsstrategien und Anpassalgorithmen bei konventionellen Hörsystemen und Zusatzgeräten
  • Parazentesen
  • Einlage von Paukenröhrchen
  • Indikationsstellung für Tympanoplastiken
  • Indikationsstellung für Übertragungsanlagen
  • Gebrauchsschulung von Hörsystemen

Prävention:

  • Durchführung und Tracking des Neugeborenenhörscreenings mit automatischer Messung der transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen (TEOAE) oder Automated Auditory Brainstem Response (AABR)
  • Durchführung eines Sprachentwicklungsscreenings
  • Abgrenzung soziogener von medizinisch relevanten Sprachentwicklungsstörungen
  • Beratung zur Prophylaxe von Hör- und Sprachstörungen
  • Stimm- und Sprach-Eignungsuntersuchungen
  • Beratung zu Stimmhygiene und Stimmfürsorge für stimm- und sprachintensive Berufe
  • Beratung zu präventiven Maßnahmen für den Erhalt der Musikergesundheit von Vokalisten und Instrumentalisten, Einfluss von ungünstigem Übeverhalten und Auftrittsängsten

Diagnostische Verfahren:

  • Mikroskopische und endoskopische Untersuchungen, z. B Rhinoskopie, Sinuskopie, Nasopharyngoskopie, Laryngoskopie, Tracheoskopie, Ösophagoskopie
  • Audiologische Untersuchungen, z. B. Tonschwellen-, Sprach- Hörfeldaudiometrie, Tinnitus-Diagnostik, elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA), otoakustische Emissionen, Hörtests zur Diagnostik zentraler Hörstörungen sowie zur Hörgeräteversorgung
  • Grundlagen funktioneller Störungen der Halswirbelsäule und der Kiefergelenke
  • Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder
  • Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
  • Lokal- und Regionalanästhesie
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich der Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  • Sonographische Untersuchungen der Gesichts- und Halsweichteile sowie der Nasennebenhöhlen
  • Doppler-/Duplex-Sonographien der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
  • Neuro-otologische Untersuchungen
  • Allergiediagnostik mit kutanen (Prick-)Tests
  • Indikationsstellung und Interpretation allergologischer in-vitro Testverfahren
  • Indikationsstellung und Interpretation von Manometrie und pH-Metrie

Rehabilitation:

  • Grundlagen der Rehabilitation bei Stimm-, Sprach-, Sprech-, Schluck- und Hörstörungen
  • Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen bei Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen
  • Rehabilitationsmaßnahmen, z. B. Basistherapie und Nachsorge nach Hörimplantat-Versorgung

Psychosomatische Grundlagen:

  • Psychosomatische Funktionsstörungen der Stimme, des Sprechens, der Sprache, des Schluckens und des Hörens, der Hörreifung, -verarbeitung und -wahrnehmung
  • Verbale Interventionstechniken

Weiterbildungszeit Facharzt Phoniatrie und Pädaudiologie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden

Innerhalb der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit ist mindestens ein Jahr unter der Leitung von Ärzten abzuleisten, die im vollen Umfang zur Weiterbildung befugt sind.

Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können bis zu
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, davon können
    • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angerechnet werden

Facharzt Phoniatrie und Pädaudiologie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Phoniatrie und Pädaudiologie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Phoniatrie und Pädaudiologie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Phoniatrie und Pädaudiologie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Phoniatrie und Pädaudiologie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Phoniatrie und Pädaudiologie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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