Alles was man wissen muss, um Nuklearmediziner zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Nuklearmedizin?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Nuklearmedizin zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Nuklearmedizin.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Nuklearmedizin.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Nuklearmedizin

Überblick Facharztausbildung Nuklearmedizin

Als Facharzt für Nuklearmedizin ist man der Experte im Umgang mit radioaktiven Substanzen. Diese werden genutzt um Funktions- und Lokalisationsdiagnostiken, sogenannte Szin­ti­gram­me, von Organen, Geweben und Systemen zu erstellen.

Durch die Behandlung mit den Radiopharmaka, wie die radioaktiven Substanzen auch genannt werden, können bestimmte Erkrankungen sichtbar gemacht werden. Die Radiopharmaka werden dazu in unschädlicher Menge an den Patienten verabreicht.

Durch sonografische und kernphysikalische Verfahren können dann Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden, die auf eine bestimmte Krankheit schließen lassen. Nuklearmediziner können so bspw. Krebs- und Nierenerkrankungen, Rheuma, Schilddrüsenentzündungen aber auch Erkrankungen des Zentralen Nervensystems und Skeletts diagnostizieren.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Nuklearmedizin

Um die Weiterbildung im Bereich der Nuklearmedizin beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Nuklearmedizin. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Nuklearmedizin

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Nuklearmedizin:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Medizinische Auswirkungen von Strahlenunfällen und deren Behandlung

Strahlenphysik, Strahlenbiologie und Messtechnik:

  • Grundlagen der Strahlenbiologie, Strahlenphysik und Messtechnik, insbesondere Dosisbegriffe und physikalische und biologische Dosimetrien
  • Durchführung von Dosimetrien
  • Prinzipien der nuklearmedizinischen Bildentstehung, insbesondere der Detektortechnik, des Tracerprinzips und der Gammaspektrometrie

Strahlenschutz:

  • Indikationsstellung für nuklearmedizinische Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, auch in Abgrenzung zu radiologischen Verfahren
  • Besonderheiten der nuklearmedizinischen Diagnostik im Kindes- und Jugendalter, insbesondere Auswahl und Dosierung der Radiopharmaka
  • Prinzipien der ionisierenden und nichtionisierender Strahlung und des Strahlenschutzes bei der Anwendung am Menschen
  • Reduktionsmöglichkeiten der medizinisch indizierten Strahlenexposition in der Diagnostik
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und bei Begleitpersonen sowie beim Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Diagnostische Referenzwerte
  • Qualitätssicherung und Aufzeichnungspflichten
  • Voraussetzung zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Radiopharmazie:

  • Radiopharmaka-Markierungen einschließlich KITPräparation mit α-, ß- und γ -Strahlern, von PETTracern unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben
  • Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen (Radionukliden) und markierten Radiopharmaka einschließlich der Qualitätskontrolle
  • Umgang mit Hybrid-Sonden

Kontrastmittel:

  • Pharmakologie, Indikationen und Kontraindikationen zur Kontrastmittelgabe in der Diagnostik einschließlich gewebespezifischer Kontrastmittel und deren Kinetik
  • Grundlagen radiologischer Kontrastmittel

Gerätetechnik:

  • Konstanz- bzw. Zustandsprüfungen
  • Gerätebezogene Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Grundlagen der Bild- und Datenverarbeitung und deren Archivierung einschließlich Datenakquisition und MRT-Sequenzauswahl
  • Prinzipien der Bilddatennachverarbeitung
  • Physikalische Grundlagen und praktische Anwendung der Gammakamera und -sonde, der SPECT, PET, CT, MRT und fMRT, Magnetspektroskopie (MRS) sowie der Sonographie

Nuklearmedizinische Befunderstellung:

  • Befundinterpretation unter Berücksichtigung der Quantifizierung und Bewegungsanalyse sowie Erkennung inzidenteller Befunde
  • Technische Verfahren zur Planung von nuklearmedizinischen Untersuchungen und zur Schwächungskorrektur von nuklearmedizinischen Bilddaten
  • Einfluss von Begleiterkrankungen auf die Tracer-Kinetik

Immunologische Labordiagnostik:

  • Durchführung und Auswertung immunometrischer Assays einschließlich Qualitätskontrolle, insbesondere RIA, IRMA, LIA, FIA, EIA
  • Immunologische in-vitro-Testverfahren, z. B. Bestimmung von Tumormarkern

Entzündungen/Infektionen:

  • Dreiphasen-Skelettszintigraphie
  • Entzündungsszintigraphie, auch mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bzw. PET in Hybridtechnik
  • Diagnostik bei entzündlichen und infektiösen Erkrankungen, insbesondere des Skelett- und Gefäßsystems sowie bei Organ- und Weichteilinfekten
  • Bedeutung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET)- bzw. der PET/CT-Diagnostik

Erkrankungen der Schilddrüse:

  • Prävalenz, Prophylaxe, Symptomatik, diagnostische Algorithmen, Labordiagnostik, Therapie und Nachsorge sowie Medikation von benignen, malignen und entzündlichen Schilddrüsenerkrankungen einschließlich deren Funktionsstörungen, auch in der Schwangerschaft
  • Sonographie der Schilddrüse
  • Sonographie der Halsweichteile
  • Schilddrüsenszintigraphie
  • Feinnadelpunktion

Endokrine Erkrankungen:

  • Prävalenz, Symptomatik, diagnostische Algorithmen und Labordiagnostik der endokrinen Erkrankungen einschließlich deren Funktionsstörungen
  • Szintigraphie endokriner Organe, insbesondere Nebenschilddrüse und Nebenniere

Zentrales Nervensystem:

  • Diagnostik von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, insbesondere Morbus Parkinson, Multisystematrophie, Demenzerkrankungen, Zerebrovaskuläre Insuffizienz und fokale Prozesse
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen des zentralen Nervensystems einschließlich Hirnrezeptor-PET
  • Hirnperfusionsszintigraphie
  • Verfahren zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms

Skelett- und Gelenksystem:

  • Diagnostik von Erkrankungen des Skelett- und Gelenksystems, insbesondere Arthrose/Arthritis, Prothesenlockerung und -infekt
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen des Skelett- und Gelenksystems

Kardiovaskuläres System:

  • Diagnostik von Erkrankungen des kardiovaskulären Systems, insbesondere Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt und Innervationsstörung
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen des kardiovaskulären Systems, insbesondere Myokardperfusionsszintigraphie mit körperlicher oder medikamentöser Belastung einschließlich quantifizierter Auswertung

Respirationssystem:

  • Diagnostik von Erkrankungen des Respirationssystems, insbesondere bei Lungenarterienembolie und präoperativer Lungenfunktionsüberprüfung
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen des respiratorischen Systems, insbesondere Lungenperfusions- und -ventilationsszintigraphie

Gastrointestinaltrakt:

  • Diagnostik von Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes, insbesondere Motilitätsstörungen des Magen-Darmtraktes und Blutungen
  • Szintigraphie des Gastrointestinaltraktes
  • Prinzipien der Leberfunktionsszintigraphie und der Szintigraphie mit radioaktiv markierten Erythrozyten

Urogenitalsystem:

  • Diagnostik von Erkrankungen des Urogenitalsystems, insbesondere bei Abflussbehinderungen, Anlagestörungen und zur Bestimmung der Nierenfunktion (Clearance-Bestimmung) auch als Captopril-Szintigraphie
  • Nuklearmedizinische Untersuchungen des Urogenitalsystems, insbesondere Nierenfunktionsszintigraphie
  • Richtungsweisende sonographische Untersuchungen des Retroperitoneums und der Urogenitalorgane

Hämatologie/Lymphatisches System:

  • Diagnostik von Erkrankungen des hämatologischen und lymphatischen Systems
  • Sentinel-Lymphknotenszintigraphie

Tumordiagnostik:

  • Diagnostik onkologischer Erkrankungen
  • Interdisziplinäre Indikationsstellung, Durchführung und Befunderstellung von Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und PET im Rahmen von Hybridtechniken (PET/CT und PET/MRT) verschiedener Tumorentitäten
  • Tumorspezifische und unspezifische Szintigraphie, planare Szintigraphie, SPECT, Ganzkörperszintigraphie
  • Richtungsweisende Sonographie des Abdomens

Magnetresonanztomographie einschließlich Magnetresonanzspektroskopie:

  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von MRT-Untersuchungen
  • Auswahl und mögliche Modifikation von Sequenzprotokollen für alle Körperregionen und untersuchungstypischen Techniken und Verfahren einschließlich der Wahl der geeigneten Kontrastmittel
  • Prinzipien von Magnetfeldstärke, Gradientenstärke, Orts- und Zeitauflösung
  • Gerätebezogene Sicherheitsvorschriften in Bezug auf Personal und Patienten
  • Typische Artefakte in der MRT und ihre Ursachen
  • Grundlagen der Gefäßdarstellung und funktioneller MRT-Techniken
  • Prinzipien der Spektroskopie und spektroskopischen Bildgebung
  • Indikation für PET/MRT im Kontext multimodaler Bildgebung
  • Besonderheiten der MRT-basierten Erstellung der Schwächungskorrekturmatrix und die Bedeutung für die PET-Quantifizierung

Therapie mit Radioisotopen und Radiopharmaka:

  • Festlegung der therapeutischen Dosis
  • Auswahl und Bewertung von Dosiskonzepten
  • Toxizitätsermittlung und -prävention
  • Kombinationstherapien, z. B. Behandlung mit Tyrosinkinaseinhibitoren

Radiojodtherapie benigner Schilddrüsenerkrankungen:

  • Therapieoptionen benigner Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere der funktionellen Autonomie und der Autoimmunthyreopathien
  • Therapie benigner Schilddrüsenerkrankungen
  • Durchführung und Auswertung von Radiojodtests

Radiojodtherapie maligner Schilddrüsenerkrankungen:

  • Therapieoptionen maligner Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere differenzierter Schilddrüsenkarzinome
  • Therapie maligner Schilddrüsenerkrankungen

Selektive radionuklidbasierte Tumortherapie:

  • Therapieoptionen onkologischer Erkrankungen
  • Selektive radionuklidbasierte Therapie
  • Selektive interne Radiotherapie (SIRT), Peptidradiorezeptortherapie (PRRT), Therapieverfahren mit 90Yttrium und Radioimmuntherapie (RIT)

Sonstige radionuklidbasierte Therapien:

  • Alternative Verfahren zu Radiosynoviorthese (RSO), Radionuklidtherapie von Knochenmetastasen und endovaskuläre Brachytherapie (EVBT)

Weiterbildungszeit Facharzt Nuklearmedizin

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Nuklearmedizin gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung, davon können
    • 6 Monate in einem anderen Gebiet angerechnet werden
  • bis zu 12 Monate können in Radiologie angerechnet werden

Facharzt Nuklearmedizin Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Nuklearmedizin liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Nuklearmedizin verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Nuklearmedizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Nuklearmedizin ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Nuklearmedizin Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Nuklearmedizin.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Nuklearmedizin

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Nuklearmedizin zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Nuklearmedizin

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

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Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro