Alles was man wissen muss, um Neurochirurg zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Neurochirurgie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Neurochirurgie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Neurochirurgie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Neurochirurg.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Neurochirurgie

Überblick Facharztausbildung Neurochirurgie

Das Fachgebiet der Neurochirurgen – zwischen Chirurgie und Neurologie

Egal auf welchen Krankheitsbereich genau sich Neurochirurgen spezialisieren, sie alle beschäftigen sich mit Erkrankungen, die direkt oder indirekt das Gehirn und das zentrale Nervensystem betreffen. Hochsensible Bereiche also, in denen operative Fehler nicht rückgängig gemacht werden und schwere bleibende Schäden hinterlassen können.

Entsprechend verfügen Neurochirurgen über ein hohes Maß an manuellem Geschick, eine ruhige Hand und eine gesunde Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten.

Das Fachgebiet beschäftigt sich allgemein mit operativen Eingriffen im zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystem, d.h. mit Verletzungen, Erkrankungen und Fehlentwicklungen von Strukturen der großen Nervensysteme (ZNS, PNS) und der versorgenden Blutgefäße und Hüllen.

Neurochirurgen haben darüber hinaus sowohl handwerklich-operative als auch funktionell-physiologische Kenntnisse über die Zusammenhänge und Verflechtung nervaler Funktionen. 

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Neurochirurgie

Um die Weiterbildung im Bereich der Neurochirurgie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Neurochirurgie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Neurochirurgie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Neurochirurgie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Chirurgische Techniken und Instrumentengebrauch, insbesondere Inzision, Präparation, Retraktion, Naht- und Knotentechniken einschließlich Laseranwendung unter Berücksichtigung der verschiedenen Gewebestrukturen
  • Chirurgische perioperative Behandlung einschließlich Vorbereitung, Nachsorge und Komplikationsmanagement sowie Indikationsstellung zu weiterführenden Maßnahmen
  • Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen
  • Wundheilung und Narbenbildung
  • Wundmanagement und stadiengerechte Wundtherapie sowie Verbandslehre einschließlich verschiedener Wundauflagen, Unterdruck- und Kompressionstherapie
  • Defektdeckung bei akuten und chronischen Wunden
  • Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Scoresysteme und Risikoeinschätzung
  • Neurochirurgisch relevante neurologische Störungen

Operative Basistechnik:

  • Lagerung zur Operation
    • kranial
    • spinal
  • Einrichtung und Durchführung der Neuronavigation
  • Kraniotomien, infra- und supratentoriell
  • Operative Zugänge zur Wirbelsäule
  • Lumbale und ventrikuläre Liquordrainage mit und ohne Druckmessung
  • Wundverschluss und Wundrevision

Neurochirurgische Bildgebung und technische Untersuchungsverfahen:

  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung der intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • Intraoperativer Ultraschall bei Interventionen und Operationen
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer bildgebender Verfahren
  • Doppler- und duplexsonographische Untersuchungen intra- und extrazerebraler Gefäße einschließlich transkranieller Dopplersonographie
  • Intraoperatives multimodales Monitoring/Mapping, z. B. Elektromyographie, Nervenleitgeschwindigkeit, evozierte Potentiale, Elektroenzephalographie

Notfälle:

  • Erkennung, Erstversorgung und Management spontaner und traumatischer neurochirurgischer Notfälle, z. B. Schädelhirntrauma, Blutung, Querschnittssyndrom

Neurochirurgische Intensivmedizin:

  • Intensivmedizinische Basisversorgung
  • Einleitung und Überwachung frührehabilitativer Maßnahmen
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken, z. B. intrathekal, urethral, gastral, thorakal
  • Differenzierte Beatmungstechniken
  • Atemunterstützende Maßnahmen bei intubierten und nicht-intubierten Patienten
  • Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten
  • Tracheotomien
  • Durchführung des Verfahrens zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms gemeinsam mit einem hierfür qualifizierten Facharzt
  • Neuromonitoring, z. B. Gewebesauerstoffpartialdruck, Hirndurchblutung, Mikrodialyse
  • Elektrolyt- und endokrinologisches Management bei neurochirurgischen Krankheitsbildern
  • Intensivmedizinische Behandlung bei
    • Hirnödem und intrakraniellem Druckanstieg einschließlich Vasospasmus
    • Liquorzirkulationsstörung mit Ventrikeldrainage-System einschließlich Entwöhnung/Indikation zur Shuntanlage
    • Status epilepticus
    • intrakraniellen und spinalen Infektionen
    • akuten Läsionen des zentralen Nervensystems einschließlich der akuten Querschnittslähmung
    • postoperativen Verläufen

Entzündungen und Infektionen

  • Entzündungen und Infektionen in der Neurochirurgie
  • Konservative Therapie neurochirurgischer Infektionen
  • Operative Therapie neurochirurgischer Infektionen, z. B. Abszesse, Empyeme, Wundheilungsstörungen

Funktionelle Neurochirurgie:

  • Neurochirurgisch-funktionelle Therapien einschließlich der interdisziplinären Entscheidungsfindung
  • Erkennung und Therapie von Komplikationen einer funktionellen Therapie
  • Neurochirurgische Operationen bei Schmerzkrankheit
  • Adjustierung von Implantaten

Epilepsiechirurgie:

  • Implantation von Elektrodenarrays
  • Epilepsiechirurgische Eingriffe einschließlich Mapping

Neurochirurgische Schmerztherapie:

  • Neurochirurgisch-invasive Schmerztherapie, z. B. Bildwandler/CT gestützte periradikuläre und Facetteninfiltration, Iliosakralgelenksinfiltration, Thermokoagulation oder Kryoläsion, epidurale Rückenmarksstimulation (SCS), Schmerzpumpen
  • Verfahren der neurochirurgischen Schmerztherapie, z. B. neurovaskuläre Dekompression, destruierende Verfahren, Nervenwurzelhinterstrangeintrittszonen-(DREZ)Läsion, Chordotomie, Stimulationsverfahren, zentrale Neurostimulationsverfahren, neurolytische Verfahren
  • Einstellung von Stimulatoren
  • Implantation, Befüllen und Programmieren von Pumpen

Tumorerkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und deren Hüllstukturen:

  • Grundlagen der Strahlentherapie und Radiochirurgie
  • Extra- und intrazerebrale Tumore einschließlich der Kalotte, der Schädelbasis, der Orbita, des Rückenmarks sowie der Hüllräume und der peripheren Nerven
  • Prä- und postoperative Behandlung von Tumorerkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und deren Hüllstrukturen
  • Operationen bei intrakraniellen und intraduralen Tumoren einschließlich endoskopischer Eingriffe an der Schädelbasis, davon
    • diagnostische Eingriffe, z. B. rahmen- oder neuronavigationsgestützte stereotaktische Biopsien
  • Mitwirkung bei der systemischen Tumortherapie sowie der supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz

Neurochirurgische Nachbehandlung und Rehabilitation:

  • Posttraumatische organische sowie psychische Pathologien
  • Kontextorientierte Neurorehabilitation nach individuellen und sozialen Fähigkeiten und Funktionen
  • Indikationsstellung und Überwachung physiotherapeutischer, physikalischer, ergotherapeutischer, psychologischer und logopädischer Therapiemaßnahmen
  • Bewertung von verbliebenen Fähigkeiten und Monitoring der Erholung sowie des Rehabilitationspotentials, z. B. mittels Barthel-Index
  • Differentialdiagnostik und Therapieoptionen von Schluckstörungen

Pädiatrische Neurochirurgie:

  • Intrakranielle und spinale Missbildungen und Entwicklungsstörungen
  • Pädiatrische Tumoroperationen des zentralen Nervensystems und seiner Hüllorgane sowie der peripheren Nerven

Hydrozephalus und Fehlbildungen bei Kindern und Erwachsenen:

  • Operationen bei Hydrozephalus, Schädel-, Hirn oder spinalen Fehlbildungen
  • Shunt-Techniken, z. B. ventrikuloperitoneal, ventrikuloatrial, ventrikulopleural, lumboperitoneal

Traumatologie:

  • Operationen von intra-, extraduralen Hämatomen, Liquorfisteln, Impressionsfrakturen, Kranioplastien
  • Trepanationstechniken bei Schädelhirntrauma
  • Durchführung verschiedener Verfahren der Kranioplastie
  • Anlage von Ventrikeldrainagen und intrakranielle Druckmessungen
  • Neuromonitoring einschließlich Befunderstellung bei neurophysiologischen Verfahren
  • Traumatische Verletzungen der hirnversorgenden Gefäße einschließlich Carotis-Sinus-cavernosus-Fisteln

Wirbelsäulen- und Rückenmarkschirurgie:

  • Indikationsstellung zur konservativen und chirurgischen Therapie bei Wirbelsäulentrauma
  • Eingriffe an der zervikalen, thorakalen oder lumbalen Wirbelsäule mit dorsalen, ventralen und dorsoventralen Zugängen zur Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule und Sakrum
  • Mitwirkung bei komplexen Stabilisierungsoperationen degenerativer und traumatischer Wirbelsäulenerkrankungen
  • Anlage eines Halo-Fixateurs
  • Nervenwurzel- und Rückenmarksdekompression extra- und intraspinaler Tumore, degenerativer, entzündlicher und vaskulärer Prozesse
  • Interdisziplinäre Therapieoptionen vaskulärer spinaler Erkrankungen

Neurochirurgie peripherer Nerven:

  • Klinische und elektrophysiologische Untersuchungen peripherer Nerven und Muskeln
  • Periphere Kompressionssyndrome, Tumorerkrankungen peripherer Nerven und Traumata der peripheren Nerven und des Plexus brachialis und lumbosacralis
  • Periphere und vegetative Nervenläsionen sowie Einteilung traumatischer Nervenläsionen
  • Operationen an peripheren Nerven
  • Konservative und chirurgischen Therapieoptionen einschließlich Rekonstruktionen sowie mikrochirurgischer und endoskopischer Verfahren

Vaskuläre Neurochirurgie:

  • Operationen bei spontanen intrazerebralen Blutungen einschließlich Infarktdekompressionen und Entlastungskraniotomien
  • Mitwirkung bei vaskulären Operationen, z. B. Angiomen, Aneurysmen, Cavernomen, Bypasschirurgie, desobliterierende Verfahren der hirnversorgenden Gefäße
  • Konservative, offen chirurgische und interventionelle Behandlungsverfahren neurovaskulärer Läsionen und Malformationen sowie deren Indikationen
  • Chirurgische Therapieoptionen der zerebralen Ischämie
  • Neurovaskuläre Graduierungssysteme

Strahlenschutz:

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und
    apparativen Strahlenschutzes
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Weiterbildungszeit Facharzt Neurochirurgie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten zum Kompetenzerwerb

Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neurologie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder
  • davon bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder Radiologie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Die 72-monatige Fachausbildung zum Neurochirurg gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 48 Monate in der stationären Patientenversorgung
  • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
  • bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie, Neuropathologie oder Neuroradiologie oder
  • 6 Monate in Anästhesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Facharzt Neurochirurgie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Neurochirurgie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Neurochirurgie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Neurochirurgie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Neurochirurg ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Neurochirurgie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Neurochirurgie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Neurochirurgie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Neurochirurgie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Als Vertretungsarzt für Innere Medizin darf man übrigens auch ohne Facharztzeugnis arbeiten, was viele Möglichkeiten eröffnet, Erfahrung zu sammeln. Wir beraten Dich hierzu gerne persönlich anhand Deiner individuellen Ziele.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Neurochirurgie

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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