Alles was man wissen muss, um Mund-Kiefer-Gesichtschirurg zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Überblick Facharztausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Der Schwerpunkt des Fachgebietes der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie liegt auf chirurgischen Eingriffen im Mund-, Kiefer- und Geschichtsbereich, einschließlich der Schädelbasis.

Die MKG-Fachärzte übernehmen Tätigkeiten der Gesundheitsberatung, Vorbeugung, Erkennung, nicht-operativen und operativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation bei Erkrankungen, Verletzungen, Frakturen, Tumoren, Fehlbildungen sowie Form- und Funktionsveränderungen.

Neben Erkrankungen an Zähnen und Zahnhalteapparat, Gaumen, Kiefer und Mundhöhle widmen sich MKG-Chirurgen auch Krankheiten an den Speicheldrüsen, am Gesichtsschädel und der Schädelbasis, sowie am Weichgewebe und Lymphsystem von Kopf, Gesicht und Hals. Auch kümmern sie sich um Fälle der chirurgischen Kieferorthopädie, Implantologie sowie der prothetisch-epithetischen Versorgung.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Um die Weiterbildung im Bereich der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizin- und Zahnmedizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren. Für den Beginn der Facharztweiterbildung reicht zunächst die Approbation des Humanmedizinstudiums.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel. Für die Facharztprüfung muss auch das Staatsexamen der Zahnmedizin vorliegen.

Weiterbildungsinhalte Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondenlegung und Sondenernährung
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung
  • Chirurgische Techniken und Instrumentengebrauch einschließlich Laseranwendung, insbesondere Inzision, Präparation, Retraktion, Naht- und Knotentechniken unter Berücksichtigung der verschiedenen Gewebestrukturen
  • Scoresysteme und Risikoeinschätzung
  • Chirurgische perioperative Behandlung einschließlich Vorbereitung, Nachsorge und Komplikationsmanagement sowie Indikationsstellung zu weiterführenden Maßnahmen
  • Wundheilung und Narbenbildung
  • Wundmanagement und stadiengerechte Wundtherapie sowie Verbandslehre einschließlich verschiedene Wundauflagen, Unterdruck- und Kompressionstherapie
  • Biopsien und Exzisionen von Hauttumoren und Hautveränderungen sowie Wundversorgung
  • Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Dentoalveoläre Chirurgie:

  • Prinzipien dentoalveolärer Operationsverfahren
  • Operative Eingriffe der dentoalveolären Chirurgie, z. B.
    • operative Entfernung von verlagerten Zähnen
    • chirurgische Zahnerhaltung, z. B. durch Wurzelspitzenresektionen
    • parodontale Chirurgie
    • dentale Implantologie einschließlich Navigation und Prothetik sowie alveoläre Hart- und Weichgewebeaugmentationen
    • Behandlung odontogener und nicht odontogener Zysten

Traumatologie und Notfälle:

  • Pathophysiologie von schweren Verletzungen, des Polytraumas und deren Folgen
  • Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen
  • Kardiopulmonale Reanimation
  • Endotracheale Intubation
  • Operative Eingriffe bei Verletzungen, z. B.
    • Versorgung von Weichgewebe- und/oder Knochenverletzungen
    • Zahntraumatologie
    • Schienungen von frakturierten Kiefern
    • Osteosynthesen bei Schädelverletzungen
  • Elektive und Notfalltracheotomie

Entzündungen/Infektionen:

  • Entzündliche und infektiöse Erkrankungen, z. B.
    • erregerbedingte Infektionen
    • allergiebedingte und medikamentenbedingte Entzündungen
    • Bindegewebserkrankungen einschließlich Kollagenosen
  • Immun- und Autoimmunkrankheiten, insbesondere Granulomatosen, Vaskulitiden und andere Bindegewebserkrankungen
  • Behandlung einschließlich der Nachsorge von entzündlichen und infektiösen Erkrankungen, insbesondere
    • fortgeleitete Entzündungen, Logenabszesse und Phlegmone
    • Speicheldrüsenerkrankungen und Speichelsteine
    • Kieferhöhlenerkrankungen
  • Operative Eingriffe der septischen Chirurgie, insbesondere
    • transorale sowie transkutane Inzisionen und Drainagen
    • gebietsbezogene Kieferhöhlenoperationen und Speichelstein- und Speicheldrüsen-Entfernungen
    • bei Osteomyelitis und Kiefernekrosen

Fehlbildungen und Formstörungen:

  • Fehlbildungen und Fehlformen der Zähne, des Gesichtes und seiner Teile, des Gesichtsschädels und des äußeren Schädels, z. B.
    • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
    • Syndrome mit Beteiligung des Gesichtes
    • Kraniosynostosen
    • Fehlbisslagen, dysontogenetische Zysten und Fisteln
  • Anwendung von Kopforthesen
  • Diagnostik, konservative und operative Therapie sowie die Nachsorge bei Fehlbildungen und Formstörungen des Gesichtes, seiner Teile und des äußeren Schädels einschließlich
    Operationsplanungen am Modell oder digital einschließlich Beratung und Entwicklung von Therapieplänen
  • Mitwirkung bei komplexen Eingriffen der Fehlbildungschirurgie einschließlich Dysontogenese, insbesondere Lippen-Kiefer- Gaumenspalten und syndromale Gesichtsfehlbildungen
  • Umstellungsosteotomien
  • Indikationsstellung zur humangenetischen Beratung

Tumorerkrankungen:

  • Diagnostik, Therapie und Nachsorge intra- und extraoraler Tumore, davon
    • Durchführung von Probeexzisionen einschließlich Bürstenbiopsien
    • Tumorresektionen, auch lasergestützt, in der Mundhöhle, an den Lippen, den Speicheldrüsen, der Haut und der Unterhaut von Gesicht, Kopf und Hals einschließlich Lymphadenektomien und Rekonstruktionen durch z. B. Hart- und Weichgewebeverpflanzungen, mikrochirurgische Transplantationen einschließlich der Transplantatentnahme, des Entnahmedefektverschlusses und der Gefäßanschlüsse
  • Diagnostische Techniken zur Erfassung der lokalen Tumorausbreitung und zur Lymphknoten- und Fernmetastasendiagnostik
  • Grundlagen medikamentöser Tumortherapie und Strahlentherapie
  • Mitwirkung bei der systemischen Tumortherapie sowie der supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz
  • Lichtunterstützte Chemotherapie

Degenerative Erkrankungen:

  • Kieferatrophie, Speicheldrüsenerkrankungen, Kiefergelenkerkrankungen
  • Operative Eingriffe der präprothetischen Chirurgie, insbesondere Mundvorhofplastik, enossale Implantationen, Auflagerungsplastiken und andere Augmentationsverfahren
  • Diagnostik und Therapie bei degenerativen Speicheldrüsenerkrankungen, z. B. Sialometrie, Speicheldrüsenendoskopie
  • Diagnostik und Therapie bei Kiefergelenkerkrankungen, z. B. Kiefergelenksendoskopie und -chirurgie

Funktionelle Störungen:

  • Störungen des orofazialen Systems, z. B. Beweglichkeitsstörungen des Kiefers, Diskusverlagerungen, Schmerzerscheinungen
  • Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei funktionellen Störungen des orofazialen Systems einschließlich Einleitung und Überwachung unterstützender Maßnahmen, z. B. physikalische, logopädische und psychosomatische Therapie sowie Akupunktur
  • Durchführung funktionstherapeutischer Maßnahmen, z. B. Aufbiss-Behelfe

Endokrine Störungen:

  • Endokrine Erkrankungen, z. B. endokrine Orbitopathie, Akromegalie
  • Folgezustände endokriner Störungen, z. B. nach autoimmuner Thyreoiditis, bei Speicheldrüsenerkrankungen

Diagnostische Verfahren:

  • Untersuchungen an Kopf, Hals, Mundhöhle und Gesicht, insbesondere
    • klinische Funktionsanalyse einschließlich instrumentelle Funktions- und Okklusionsanalyse
    • gebietsbezogene Hirnnervenuntersuchungen
    • endoskopische Verfahren, z. B. an Oropharynx und Nebenhöhlen
  • Elektrophysiologische Untersuchungen, z. B. Elektromyographie der Kau- und Gesichtsmuskulatur
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung von intra- und extraoralen zwei- und dreidimensionalen Bildgebungsverfahren der Zähne, des Gesichtsschädels und der Weichgewebe des Kopfes und des Halses, z. B.
    • digitale Volumentomographie
    • Einzelzahnaufnahme und Panoramaschichtaufnahme
    • Nasennebenhöhlenaufnahme
    • Fernröntgenbild
  • Sonographische Untersuchungen, insbesondere
    • der Gesichts- und Halsweichgewebe sowie der Nasennebenhöhlen und des Gesichtsskelettes, z. B. Jochbogen
    • Doppler-/Duplex-Sonographien der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von weiteren bildgebenden Verfahren

Lokal- und Regionalanästhesie, spezielle Schmerztherapie:

  • Analgosedierung und notwendige Überwachungsverfahren
  • Anästhesie- und Schmerztherapieverfahren im Kopf- und Halsbereich, insbesondere
    • Leitungsanästhesie an den peripheren Hirnnerven
    • Terminalanästhesie einschließlich intraligamentärer Anästhesie
  • Tumeszenzanästhesie
  • Grundlagen der Akupunktur, Akupressur, Transkutanen elektrische Nervenstimulation, Neuromodulatoren, Membranstabilisatoren
  • Operative Eingriffe an peripheren Gesichtsnerven, z. B. Dekompressionen, Nervenverlagerungen, Neurolysen und Wiederherstellung der sensiblen und motorischen Nerven
  • Indikation für interventionelle Verfahren, z. B. Langzeitnervenblockaden, Implantation von Neurostimulatoren
  • Chronifizierungsprozesse bei Schmerzpatienten
  • Schmerzanamnesen und Untersuchungen bei Schmerzpatienten einschließlich Anwendung von validierten Skalen und Fragebögen zur Schmerzdokumentation
  • Pharmakologische und nicht-pharmakologische Schmerztherapie

Prävention, Gesundheitsberatung und Rehabilitation:

  • Früherkennungsuntersuchungen von gebietsbezogenen Tumoren und deren Vorstufen
  • Beratung zu Mund- und Zahnhygiene sowie Suchtprävention und Entwöhnung
  • Rehabilitation durch Defektprothetik und Epithetik

Schlafbezogene Atemstörungen:

  • Grundlagen der Diagnostik, z. B. Polysomnographie, sowie der Therapie, z. B. Mundvorhofschilde, Unterkieferprotrusionsschienen, Umformungen des Gesichtsschädels und der Weichgewebe zur Vergrößerung der funktionellen Atemwege einschließlich Prophylaxe und Nachsorge von schlafbezogenen Atemstörungen mit Obstruktion der oberen Atemwege
  • Interdisziplinäre Therapieplanung bei schlafbezogenen Atemstörungen

Wiederherstellungschirurgie:

  • Prinzipien der Plastischen und Wiederherstellungschirurgie, z. B. Einsatz von Biomaterialien, Weichgewebekorrekturen einschließlich Gesichtshautstraffung
  • Plastische Maßnahmen geringeren Schwierigkeitsgrades an Mundhöhle, Gesicht und Kopf, z. B.
    • Defektdeckungen einschließlich Transplantatentnahmen
    • Nahlappenplastiken
    • Implantation von Biomaterialien
    • Ohrmuschelanlegeplastiken

Strahlenschutz:

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Weiterbildungszeit Facharzt Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • bis zu 12 Monate Weiterbildung können zum Kompetenzerwerb in anderen Gebieten erfolgen
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Innerhalb der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit ist mindestens ein Jahr unter Leitung von Ärzten abzuleisten, die im vollen Umfang zur Weiterbildung befugt sind.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie und/oder eine abgeschlossene Weiterbildung zum Zahnarzt für Oralchirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Die 60-monatige Fachausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Chirurgie oder in Anästhesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie angerechnet werden
  • bis zu 24 Monate können im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahnärztliche Staatsexamen voraus.

Facharzt Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zum Ende der Assistenzzeit müssen vier Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis
  • ein Staatsexamen in Zahnmedizin

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Das Staatsexamen in Zahnmedizin erlangt man durch den erfolgreichen Abschluss des Zahnmedizinstudiums. Es muss vorliegen, um die Facharztprüfung in Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie absolvieren zu können. Es bietet sich an, das Zahnmedizinstudium an das Humanmedizinstudium anzuschließen. So entfällt das doppelte Physikum. Die Studiendauer beträgt insgesamt 9,5 Jahre.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

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Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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