Alles was man wissen muss, um Mikrobiologe, Virologe und Infektionsepidemiologe zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Überblick Facharztausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Ansprechpartner in der COVID-19-Pandemie – die Fachärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Als Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie nennt man das Labor seinen Arbeitsplatz. Hier versucht man epidemiologische Zusammenhänge von Erkrankungen, die durch Mikroorganismen, Viren und andere übertragbare Agenzien verursacht worden, zu erkennen.

Aus den Forschungsergebnissen leitet der Facharzt dann Maßnahmen zur Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten ab. Mit den Patienten selbst hat der Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie in der Regel aber keinen direkten Kontakt. Die für seine Forschung nötigen Blut-, Speichel- oder Stuhlprobe bekommt er vom behandelnden Arzt.

Ihm kommt auch eine beratende Funktion für Praxis- und Krankenhaushygiene, Vorsorge, Krankenbehandlung und im öffentlichen Gesundheitsdienst tätigen Ärzten zu. Fachärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie arbeiten meist in großen Laboratorien und Krankenhäusern, wie der Charité in Berlin.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Um die Weiterbildung im Bereich der Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Desinfektion und Sterilisation
  • Arbeitssicherheit im medizinischen Labor, insbesondere im Umgang mit potenziell gefährlichem Untersuchungsmaterial

Infektiologische Notfälle:

  • Infektionen mit hochpathogenen Erregern sowie lebensbedrohliche Verläufe von Infektionen
  • Notfalldiagnostik einschließlich Beratung bei Infektionen, insbesondere Meningitis/Enzephalitis, Sepsis, Gasbrand, Malaria, akzidentellen, beruflichen oder kriminell verursachten Infektionen
  • Auswahl der geeigneten Antiinfektiva bei akuten systemischen Infektionen
  • Beratung zu Sofortmaßnahmen zur Prävention und zum Management akut lebensbedrohlicher Infektionen

Infektionskrankheiten:

  • Symptomatologie und Epidemiologie der Infektionskrankheiten
  • Epidemiologie von Reise- und Tropenkrankheiten und lebensmittelbedingten Infektionen, Ausbrüche, Epidemien und Pandemien, Infektionskrankheiten bei Migration
  • Erreger und Toxine als Biowaffen
  • Diagnostik und Differentialdiagnostik sowie Grundlagen der Therapie und Verlaufsbeurteilung von Infektionskrankheiten
  • Besonderheiten der Diagnostik und Hygiene bei Immunsuppression und Immundefizienz
  • Beratung zur Therapie und Prävention ambulant und nosokomial erworbener Infektionskrankheiten

Präanalytik:

  • Beratung zur Präanalytik und Methodenauswahl
  • Beurteilung von Untersuchungszeitpunkt, Gewinnung, Transport, Materialart, Materialeignung, Methodenauswahl für die klinische Fragestellung

Methoden der Infektionsdiagnostik:

  • Immunologie und Immunpathologie von Infektionen
  • Zellkulturtechniken zum Nachweis von Viren
  • Diagnostik zum Nachweis von Toxinen
  • Sequenzierung einschließlich deren Auswertung und Interpretation
  • Diagnostik von
    • Bakterien
    • Pilzen
    • Parasiten
    • Viren
  • Mikroskopische Untersuchungen
  • Kulturelle Untersuchungen, z. B. Anzucht, Differenzierung, Typisierung, Empfindlichkeitsprüfung, Sterilitätstestung
  • Erregeridentifikation mittels biochemischer Methoden und Massenspektrometrie
  • Immunologische Untersuchungen, z. B. Nachweis von Antigenen und Antikörpern, Immunzellen, Zytokinen, Immunglobulinen und Komplementfaktoren
  • Molekularbiologische Untersuchungen zum Nachweis, zur Typisierung und Empfindlichkeitsprüfung von Infektionserregern

Bewertung und Befundinterpretation:

  • Erstellung einschließlich Interpretation infektiologischer Befunde
  • Differenzierung von pathologischer und Normalflora, Bewertung opportunistischer Infektionen

Antiinfektive Therapie und Antibiotic Stewardship:

  • Grundlagen der Erstellung von Empfehlungen zum Einsatz von Antiinfektiva unter Berücksichtigung der lokalen Resistenzlage
  • Ermittlung, Bewertung und Steuerung des Antiinfektivaverbrauchs
  • Auswahl der geeigneten Antiinfektiva bei Infektionen durch
    • Bakterien
    • Pilze
    • Parasiten
    • Viren
  • Klinisch mikrobiologische Konsile bei stationären Patienten
  • Erstellung von Erreger- und Empfindlichkeitsstatistiken für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens

Impfprävention:

  • Beurteilung von Immunstatus und Impfindikation
  • Berücksichtigung des Impfstatus für die Infektionsdiagnostik

Infektionsprävention und Surveillance:

  • Surveillance-Systeme zur Erfassung von nosokomialen Infektionen, Antibiotikaverbrauch und Antibiotikaresistenzen
  • Verfahren zum Nachweis klonaler Zusammenhänge und zur Aufdeckung von Infektketten
  • Infektionsepidemiologische Auswertungen, Erfassung und Bewertung bei Verdacht auf Ausbrüche nosokomialer oder ambulant erworbener Infektionen zur Erreger- und Resistenzüberwachung, Identifikation von Risikofaktoren und Bekämpfung

Infektions-, Krankenhaus- und Praxishygiene:

  • Risikoadaptiertes Hygienemanagement
  • Mikrobiologische, virologische und hygienische Überwachung, Risikoanalyse, Bewertung und Empfehlung von Maßnahmen in Operations-, Intensivpflege-, Funktions- und sonstigen Krankenhaus-Bereichen unter Einschluss technischer Anlagen, z. B. Wasser, Luft
  • Beurteilung von Baumaßnahmen oder des Betriebs von Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen
  • Mikrobiologische und virologische Bewertung antiseptischer und desinfizierender Substanzen; Überwachung der Aufbereitung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten, Gebrauchs- und Bedarfsgegenständen; Risikoeinschätzung von Dekontaminationsprozessen hinsichtlich ihrer Erfordernis zur Verhütung nosokomialer Infektionen
  • Durchführung von Fortbildungen für medizinisches Personal zum Thema Infektionsprävention
  • Anleitung des Personals für die Krankenhaushygiene sowie Kommunikation mit den Entscheidungsträgern im Krankenhaus und überwachenden Gesundheitsbehörden; Ausbruchs- und Störfallmanagement
  • Erstellung von Hygieneplänen und Hygienekonzepten und Beteiligung an Hygieneprojekten

Labor- und Qualitätsmanagement:

  • Einflussgrößen, Störfaktoren, Evaluation und Standardisierung von Untersuchungsverfahren und Validierung diagnostischer Verfahren
  • Relevante Qualitätsmanagementsysteme
  • Umgang mit und Lagerung von Referenzmaterialien und Proben
  • Grundlagen der Biobanken
  • Verfassen von Dokumenten im Qualitätsmanagementsystem und Validierung diagnostischer Verfahren
  • Durchführung von Ringversuchen

Weiterbildungszeit Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden
Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden

Die 60-monatige Fachausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • Bis zu 12 Monate können in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin verbracht werden

Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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