Alles was man wissen muss, um Labormediziner zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Laboratoriumsmedizin zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Laboratoriumsmedizin.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Laboratoriumsmedizin.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Laboratoriumsmedizin

Überblick Facharztausbildung Laboratoriumsmedizin

Die Hauptaufgabe von Laboratoriumsmedizinern ist die Erstellung von Laborbefunden. Diese werden genutzt, um Krankheiten zu diagnostizieren und zu therapieren.

An die Befunde gelangen die Fachärzte durch die Anwendung und Beurteilung morphologischer, chemischer, physikalischer, immunologischer, biochemischer, molekulargenetischer und mikrobiologischer Untersuchungsverfahren von Körperflüssigkeiten, Ausscheidungs- und Sekretionsprodukten sowie anderen Körpermaterialien. Laboratoriumsmedizinier führen dazu auch Funktionsprüfungen und Probenahmen durch.

Sie unterstützen die behandelnden Ärzte aber auch in der Ursachenforschung von Krankheiten und bei der Überwachung des Krankheitsverlaufs. Außerdem kommt ihnen eine beratende Tätigkeit in der Vorsorge und Krankenbehandlung zu. Der Facharzt Laboratoriumsmedizin arbeitet eng mit Kollegen aus der Rheumatologie, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Endokrinologie und Humangenetik zusammen.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Laboratoriumsmedizin

Um die Weiterbildung im Bereich der Laboratoriumsmedizin beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Laboratoriumsmedizin. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Laboratoriumsmedizin

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Laboratoriumsmedizin:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Grundsätze des Labormanagements einschließlich der Laborsicherheit
  • Grundlagen laborspezifischer Informations- und Managementsysteme
  • Grundlagen der Laboranalysesysteme
  • Beratung der anfordernden Ärzte zu den Befunden labormedizinischer Untersuchungen

Analytik und Einordnung in den medizinischen Kontext:

  • Erstellung von Standard Operating Procedures (SOP) oder vergleichbaren Qualitätsmanagement-Dokumenten
  • Präanalytik, insbesondere Patientenvorbereitung, Probennahme, Probenvorbereitung, Eingangskontrolle, Einflussgrößen, Störfaktoren, Kurz- und Langzeitlagerung sowie Asservierung von Untersuchungsmaterial
  • Erstellung und Überarbeitung eines Präanalytikleitfadens
  • Validierung analytischer Verfahren, insbesondere Spezifität, Sensitivität, Nachweisgrenzen, Interferenzen, Referenzmethoden, Rückführbarkeit, Verschleppung, Störfaktoren, Methodenvergleich und technische Plausibilitätsprüfung
  • Methodenvalidierung
  • Postanalytik, insbesondere präsymptomatische diagnostische Methoden und Risikoberechnungen, Referenzintervalle und biologische Variabilität, prädiktive Werte klinisch-chemischer Kenngrößen einschließlich diagnostischer Sensitivität und Spezifität sowie Penetranz genetischer Merkmale
  • Labormedizinische Plausibilitätsprüfung, Befunderstellung und fallbezogene Interpretation von Befunden
  • Teilnahme an klinischen Visiten

Technische Verfahren:

  • Zelluläre Diagnostik
  • Mikroskopie im Hellfeld, Phasenkontrast und Immunfluoreszenz mit geeigneten Färbeverfahren sowie Durchflusszytometrie
  • Trenntechniken, z. B. Chromatographie, Elektrophorese
  • Grundsätze qualitativer Nachweise und quantitativer Bestimmungsmethoden
  • Durchführung analytischer Verfahren, insbesondere Photometrie, Spektrometrie, elektrochemische Verfahren, Nukleinsäureanalyse, immunchemische Verfahren

Klinische Chemie:

  • Bestimmung notwendiger Messgrößen und Funktionstests bei hereditären und erworbenen Stoffwechselstörungen und bei Erkrankungen
  • Metabolismus und Regulation von
    • Kohlenhydraten
    • Lipiden und Lipoproteinen
    • Aminosäuren und Proteinen
    • Nukleinsäuren
    • Porphyrinen
    • biogenen Aminen
    • Eisenstoffwechsel
    • Wasser- und Elektrolythaushalt
    • Säuren- und Basen-Haushalt und Blutgasen
    • Vitaminen und Spurenelementen
  • Metabolismus und Regulation im Kontext der Erkrankung von
    • exokrinem Pankreas und Verdauungstrakt
    • Leber und Galle
    • Nieren und abführenden Harnwegen
    • Herz-Kreislaufsystem
    • Skelett- und Bewegungssystem
    • Zentralnervensystem

Maligne Tumoren:

  • Screening, Früherkennung, Tumorprädisposition und Entstehung von malignen Tumoren
  • Bestimmung von Tumormarkern bei hereditären und sporadischen Tumoren
  • Onkogene und Tumorsuppressorgene
  • Nachweis von Tumorzellen und freier DNA im zirkulierenden Blut

Therapeutisches Drugmonitoring und Toxikologie:

  • Grundlagen der Pharmakologie, insbesondere Pharmakokinetik, Pharmakodynamik, Pharmakogenetik, Bioverfügbarkeit
  • Planung und Bestimmung von Medikamentenspiegeln (TDM)
  • Grundlagen der medikamentösen Therapie unter Berücksichtigung individueller genetischer Veranlagung
  • Pathomechanismen häufig vorkommender Vergiftungen
  • Grundsätze der Bedeutung von Such- und Bestätigungsanalysen
  • Nachweis häufig vorkommender Gifte, Drogen und Medikamente
  • Labormedizinische Verlaufsbeurteilung von Intoxikationen mittels Anionenlücke, Osmolalität, Cholinesterase und Methämoglobin

Hämatologisches Labor:

  • Grundlagen der Hämatopoese und der Hämoglobinvarianten
  • Beurteilung der morphologischen Bestandteile des peripheren Blutbildes und des Knochenmarks
  • Beurteilung manueller mikroskopischer Differentialblutbilder mit pathologischen Zellmustern
  • Immunphänotypisierung und molekulargenetische Diagnostik von hämatologischen Systemerkrankungen
  • Leukozytentypisierung mittels Immunphänotypisierung

Hämostaseologisches Labor:

  • Grundlagen der Hämostase und hämostaseologischer Erkrankungen
  • Grundlagen antikoagulatorischer und fibrinolytischer Therapie
  • Hämostaseologische Diagnostik, insbesondere Bestimmung der Thrombozytenfunktion, Charakterisierung der plasmatischen Gerinnung mittels Globaltests und Bestimmung von Faktorenaktivitäten und -konzentrationen sowie Nachweis von Inhibitoren, Kontrolle gerinnungshemmender Therapien

Endokrinologisches Labor:

  • Grundlagen der hereditären und erworbenen Erkrankungen der endokrinen Organe und Systeme
  • Bestimmung von Parametern zur Erkennung und Verlaufsbeurteilung von Störungen endokriner Systeme, insbesondere der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Nebenniere, des Pankreas, der Gonaden, der Plazenta und des Hypothalamus-Hypophysensystems
  • Grundlagen hormoneller Wirkung und endokriner Regelkreise
  • Bestimmung von Hormonen bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
  • Beurteilung von Stimulations- und Suppressionstests

Immunologisches und immungenetisches Labor:

  • Erstellung von autoimmunologischen Befunden (mit je mehr als 2 Parametern)
  • Bestimmung von Immunglobulinen, Komplementfaktoren, Paraproteinen und Zytokinen
  • Grundlagen des humoralen und zellulären Immunsystems
  • Grundlagen der häufigsten immunologischen Erkrankungen sowie von Autoimmunerkrankungen
  • Grundlagen der immunmodulatorischen Therapie
  • Grundlagen der Allergiediagnostik
  • Zelluläre Stimulationstests

Immunhämatologisches Labor:

  • Blutgruppenbestimmungen bei Patienten
  • Grundlagen für den Verkehr von Blut und Blutprodukten sowie der Organisation der Blutversorgung im Katastrophenfall
  • Grundlagen des Führens einer Blutbank
  • Verträglichkeitsproben
  • Management von transfusionsmedizinischen Nebenwirkungen einschließlich deren Therapiemaßnahmen
  • Bestimmung von irregulären immunhämatologischen Antikörpern und Antigenen
  • Grundlagen der Transplantationsimmunologie und Organspende
  • Therapie mit Hämotherapeutika
  • Aufbau von Transfusionskommissionen
  • Diagnostische und therapeutische Konsiliartätigkeit

Infektiologische Untersuchungen:

  • Kulturelle bakteriologische und mykologische Untersuchungen, insbesondere Keimdifferenzierung und Resistenztestung einschließlich Beurteilung sowie molekularbiologische Methoden aus Blut, Sputum, bronchoalveolärer Lavage, Punktaten, Urin, Gewebe, Stuhl, Abstrichen und Kulturmaterial
  • Mikroskopische, biochemische, immunologische und molekularbiologische Methoden zum Direktnachweis von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen übertragbaren Agenzien
  • Infektionsserologischer Nachweis von Antigenen und Antikörpern
  • Symptomatologie, Laboratoriumsdiagnostik und Verlaufsbeurteilung der durch infektiöse Agenzien verursachten Erkrankungen
  • Mikrobiologische, virologische und hygienische Überwachung von Krankenhausbereichen einschließlich der Bewertung therapeutischer und desinfizierender Substanzen
  • Auswertung epidemiologischer Erhebungen nosokomialer Infektionen sowie die Erfassung von Erregern und Resistenzen/Multiresistenzen
  • Empfindlichkeitsbestimmungen gegenüber Arznei- und Desinfektionsmitteln

Genetische Untersuchungen:

  • Grundlagen der Entstehung und Wirkung von Mutationen und Polymorphismen, Genwirkung, molekulare Genetik, formale Genetik und genetische Epidemiologie
  • Methoden molekulargenetischer und klinischchemischer Diagnostik und monogen, polygen, multifaktoriell und mitochondrial bedingter Erkrankungen
  • Diagnostische genetische Untersuchungen von nativen oder amplifizierten Nukleinsäuren mit verschiedenen Nachweismethoden, z. B.
    • allelspezifische Oligonukleotidhybridisierung (ASO)
    • allelspezifische Amplifikation (ASA)
    • Sequenzierung
    • Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus (RFLP)

Weiterbildungszeit Facharzt Laboratoriumsmedizin

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin

Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 12 Monate in der Klinischen Chemie
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin

Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • weitere 30 Monate in Labormedizin, davon können
    • bis zu 12 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
    • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin
Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin

Die 60-monatige Fachausbildung Laboratoriumsmedizin gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin
  • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
  • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
  • 6 Monate in einem immunhämatologischen Labor
  • bis zu 12 Monate können in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemologie angerechnet werden
  • bis zu 6 Monate in Biochemie oder Transfusionsmedizin

Facharzt Laboratoriumsmedizin Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Laboratoriumsmedizin liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Laboratoriumsmedizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Laboratoriumsmedizin ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Laboratoriumsmedizin Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Laboratoriumsmedizin.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Laboratoriumsmedizin

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Laboratoriumsmedizin zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro