Wie werde ich Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie

Wie werde ich Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie?

Lesedauer: 5 min.

Facharztausbildung Innere Medizin und Kardiologie:
Gehalt, Weiterbildungsdauer je Ärztekammer, Stellenangebote

In diesem Artikel findest Du heraus, wie die Facharztausbildung im Fachbereich Innere Medizin und Kardiologie abläuft.

Wir geben Dir einen Überblick über die Inhalte der Spezialisierung, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern und dem Gehalt als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Logbuch

  • Gehalt

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Innere Medizin und Kardiologie

Überblick Facharztausbildung Innere Medizin und Kardiologie

Die Kardiologie ist das Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit dem Herzen, den herznahen Blutgefäßen und dem Blutkreislauf beschäftigt.

Kardiologen untersuchen die Funktionen des Herzens und befassen sich außerdem mit der Erkennung, Diagnostik, Behandlung und Therapie von Erkrankungen des Herzens.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Herzinfarkte, Herzschwäche, Bluthochdruck und Herzrythmusstörungen.

Durch das Patientengespräch aber auch Untersuchungsmethoden, wie Blutdruckmessungen, Herzultraschalle und Herzkatheter, kann der Kardiologe die verschiedenen Erkrankungen behandeln.

Die Basisweiterbildung für den Facharzt Innere Medizin und Kardiologie

Allen Spezialisierungen im Bereich der Inneren Medizin ist eine 36-monatige stationäre Basisweiterbildung gemein.

Daran schließt sich für den Facharzt Innere Medizin und Kardiologie eine 36-monatige Spezialisierung an. Den Ablauf dieser Spezialisierungszeit haben wir nach den Landesärztekammern sortiert in diesem Artikel zusammengetragen.

Allgemeine Informationen zum Ablauf der Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin sowie Informationen zu anderen Fachärzten im Bereich der Inneren Medizin findest Du hier.

Danach folgen die spezifischen Weiterbildungsinhalte des jeweiligen Facharztes, die wir Dir für den Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie im Folgenden aufgelistet haben.

Weiterbildungsinhalte Innere Medizin und Kardiologie

Kardiologie:

  • Differentialdiagnose und Therapieoptionen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik, konservative und interventionelle Therapie sowie Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich spezieller kardiologischer Krankheitsaspekte bei
    • akuter und chronischer koronarer Herzkrankheit
    • akuter und chronischer Herzinsuffizienz
    • Myokard-(Kardiomyopathien, Myokarditis) und Perikarderkrankungen
    • angeborenen und erworbenen Herzklappenfehlern
    • arterieller und pulmonaler Hypertonie
    • infektiöser Endokarditis
    • thromboembolischen Erkrankungen
    • Alters-, Gender- und Psycho-Kardiologie
    • Erkrankungen der Aorta und aortalem/kardialem Trauma
    • Arteriosklerose einschließlich der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Schwangerschaft
    • kardialen Tumoren/Metastasen und Tumortherapie-bedingten Herzschädigungen
  • Kardiologische Konsiliartätigkeit
  • Sportmedizinische Untersuchung, Beratung und Betreuung von Herzkranken und Herzgesunden im Hinblick auf körperliche Belastbarkeit und Trainingsintensität
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Pharmakotherapie kardiovaskulärer Erkrankungen
  • Bewertung des Gesundheits- und Krankheitsverhaltens einschließlich kardiovaskulärer Risikofaktoren, Krankheitsbewältigung und Adhärenz gegenüber therapeutischen Empfehlungen

Kardiologische Notfall- und Intensivmedizin:

  • Herzunterstützende Verfahren
  • Behandlung des Herz-Kreislauf-Versagens in der Akutphase
  • Management der Postreanimationsphase
  • Behandlung von Patienten mit akuten und bedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere akutes Thoraxschmerzsyndrom, auch in Notaufnahme und Chest-Pain-Unit, Intermediate Care und internistischer Intensivmedizin
  • Invasives hämodynamisches Monitoring
  • Organ-unterstützende Verfahren, z. B. nichtinvasive und invasive Beatmung, intraaortale Ballongegenpulsation, perkutane Herz-Lungen-Maschine, extrakorporale Membranoxygenierung, perkutane Herzunterstützungssysteme
  • Behandlung des Herz-Kreislauf-Schocks, insbesondere des kardiogenen Schocks
  • Mitbehandlung des Multiorgan-Dysfunktions-Syndroms

Diagnostische Verfahren in der Kardiologie:

  • EKG als 12-Kanalableitung einschließlich zusätzlicher Vr4/V7 Ableitungen, Vektorkardiographie
  • Langzeit-EKG für spezielle kardiologische Fragestellungen
  • Langzeit-Blutdruckmessung für spezielle kardiologische Fragestellungen
  • Belastungs-Untersuchungen als standardisiertes Belastungs-EKG einschließlich Spiroergometrie
  • Telemonitoring

Echokardiographie:

  • Physikalische Grundlagen und Technik der Echokardiographie
  • B-/M-Modus- und Doppler-/ Duplex-Echokardiographie, davon
    • ransthorakal
    • ransösophageal
  • Stress-Echokardiographie
  • Rechts- und Linksherz-Kontrast-Echokardiographie, Gewebedoppler-Echokardiographie
  • Ultraschallgestützte Perikardpunktion und -drainage
  • Duplex-Sonographie der Gefäße der Extremitäten, des Retroperitoneum und des Mediastinum

Rhythmologie:

  • Diagnostische Verfahren und Techniken in der klinischen Elektrophysiologie, z. B. Belastungsuntersuchungen, Karotisdruckversuch, Kipptischuntersuchung, Evaluierung des autonomen Nervensystems, pharmakologische Testungen,
    invasive elektrophysiologische Diagnostik, Ereignisrekorder
  • Nichtinvasive Behandlung von Rhythmusstörungen einschließlich der Nachsorge von Patienten mit aktiven Herzrhythmusimplantaten und nach Katheterablation
  • Planung und Durchführung der Resynchronisationstherapie, insbesondere Kardioversion, Defibrillation und antitachykardem Pacing bei tachykarder Herzrhythmusstörung einschließlich Analgosedierung und Monitoring
  • Applikation von Schrittmachersonden
  • Indikationsstellung für Devices und Nachsorge aktiver Herzrhythmusimplantate, z. B. Ereignisrekorder, Ein-, Zwei- und Dreikammer-Herzschrittmacher, implantierbare Defibrillatoren
  • Mitwirkung bei invasiven elektrophysiologischen Untersuchungen und bei Interventionen einschließlich Katheterablationen
  • Mitwirkung bei der Implantation von Ereignisrekordern, Ein- Zwei- und Dreikammer-Herzschrittmachern und aktiven Herzrhythmusimplantaten

Herzkatheter-Diagnostik und koronare, kardiale und vaskuläre Intervention:

  • Physikalische Grundlagen
  • Durchführung und Befunderstellung diagnostischer Herzkatheterverfahren
  • Invasive Blutdruck- und Koronarflussmessung
  • Erkennung und Behandlung von Katheterkomplikationen
  • Berechnung komplexer Kreislaufgrößen und Shunts
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung selektiver Koronarangiographien einschließlich Bypass-Darstellung und Laevokardiographie
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung von Rechtsherzkatheterisationen
  • Kathetergestützte interventionelle Herzklappentherapie
  • Interventioneller Verschluss von persistierendem Foramen Ovale (PFO), Vorhofseptumdefekt (ASD) und Ventrikelseptumdefekt (VSD) sowie des linken Vorhofohrs (LAA)
  • Gefäß-Stenting, z. B. Aorta, periphere Arterien, Karotisarterien, Nierenarterien
  • Renale Denervierung
  • Indikationsstellung zu intrakoronaren Diagnosemethoden, z. B. intravaskulärer Ultraschall (IVUS), fraktionelle Flussreserve (FFR), optische Kohärenz-Tomographie (OCT)
  • Blutstillung nach invasiver Diagnostik
  • Indikationsstellung zur Myokardbiopsie einschließlich Befundinterpretation
  • Indikationsstellung zur elektiven und akuten perkutanen Koronarintervention (PCI)
  • Mitwirkung bei Koronarinterventionen einschließlich kathetergestützter Klappenintervention, Verschluss von persistierendem Foramen Ovale (PFO), Vorhofseptumdefekt (ASD) und Ventrikelseptumdefekt (VSD) sowie des linken Vorhofohrs (LAA), davon
    • im Rahmen von Notfällen bzw. der Therapie eines akuten Koronarsyndroms (AKS)

Magnetresonanztomographie des Herzens:

  • Technische Grundlagen
  • Messungen der kardialen Muskelmasse, der Volumina, der Ejektionsfraktionen und des Flussimaging
  • Magnetresonanzangiographie der großen Gefäße
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation der kardialen MRT
  • Mitwirkung bei der Untersuchung und Befunderstellung der kardialen MRT

Computertomographie des Herzens:

  • Technische Grundlagen
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation der kardialen CT

Nuklearkardiologie:

  • Technische Grundlagen
  • Radionuklide und Isotope
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation nuklearkardiologischer Untersuchungen

Strahlenschutz:

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Weiterbildungszeit Facharzt Innere Medizin und Kardiologie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon
    • 6 Monate in der Notaufnahme
  • 36 Monate in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon
    • 24 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
      • davon maximal 12 Monate in derselben Facharztkompetenz
    • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung, die auch am Beginn der Weiterbildung und im ambulanten Bereich ableistbar sind
  • 36 Monate stationäre Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Innerhalb der Gesamtweiterbildung sind 6 Monate Weiterbildung auf einer internistischen oder internistisch-interdisziplinären Intensivstation frühestens nach Absolvierung von 24 Monaten Weiterbildung abzuleisten

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Kardiologie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • müssen 6 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
    • können bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

Facharztausbildung Innere Medizin und Kardiologie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Innere Medizin und Kardiologie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Facharzt Innere Medizin und Kardiologie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Innere Medizin und Kardiologie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Innere Medizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Innere Medizin und Kardiologie

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro