Überblick zur Facharztweiterbildung Gastroenterologie

Wie werde ich Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie?

Lesedauer: 5 min.

Facharztausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie:
Gehalt, Weiterbildungsdauer je Ärztekammer, Stellenangebote

In diesem Artikel findest Du heraus, wie die Facharztausbildung im Fachbereich Innere Medizin und Gastroenterologie abläuft.

Wir geben Dir einen Überblick über die Inhalte der Spezialisierung, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern und dem Gehalt als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Logbuch

  • Gehalt

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Innere Medizin und Gastroenterologie

Überblick Facharztausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie

Die Gastroenterologie beschäftigt sich als ein weiteres Teilgebiet der Inneren Medizin mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und allen mit diesem Trakt verbundenen Organen und Drüsen, wie Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Gastroenterologen überwachen außerdem die Behandlung von Tumoren in diesem Gebiet.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Erkrankungen der Speiseröhre, Leberzirrhose, Gelbsucht und chronische Darmerkrankungen.

Durch das Patientengespräch aber auch Untersuchungsmethoden, wie Ultraschall, Endoskopie und Endosonografie, kann der Gastroenterologe die verschiedenen Erkrankungen der Verdauungsorgane diagnostizieren und teilweise ohne Operation behandeln.

Die Basisweiterbildung für den Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie

Allen Spezialisierungen im Bereich der Inneren Medizin ist eine 36-monatige stationäre Basisweiterbildung gemein.

Daran schließt sich für den Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie eine 36-monatige Spezialisierung an. Den Ablauf dieser Spezialisierungszeit haben wir nach den Landesärztekammern sortiert in diesem Artikel zusammengetragen.

Allgemeine Informationen zum Ablauf der Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin sowie Informationen zu anderen Fachärzten im Bereich der Inneren Medizin findest Du hier.

Danach folgen die spezifischen Weiterbildungsinhalte des jeweiligen Facharztes, die wir Dir für den Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie im Folgenden aufgelistet haben.

Weiterbildungsinhalte Innere Medizin und Gastroenterologie

Gastroenterologie:

  • Prävention, Differentialdiagnose, Therapieoptionen, Rehabilitation und Nachsorge von gastroenterologischen Erkrankungen und Tumoren sowie Stoffwechselkrankheiten
  • Diagnostik und Therapie von akuten und chronisch entzündlichen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, von Leber und Pankreas
  • Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Infektionskrankheiten, insbesondere Virushepatitiden, intraabdominelle Infektionen und infektiöse Darmkrankheiten
  • Diagnostik und Therapie von funktionellen Störungen, insbesondere Reizdarmsyndrom, Obstipation, Dyspepsie
  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen durch Nahrungs- und Genussmittel, z. B. Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption und intestinale Malabsorptions- und Maldigestionssyndrome
  • Diagnostik und Therapie von Essstörungen und Störungen durch psychotrope Substanzen einschließlich Folgen der Alkoholkrankheit im Verdauungssystem
  • Einleitung rehabilitativer Maßnahmen bei psychosomatischen Störungen
  • Diagnostik und Therapie bei Stoffwechselstörungen und -erkrankungen, z. B. Hämochromatose, Morbus Wilson, Hyperlipoproteinämie
  • Diagnostik und Therapie der Adipositas und assoziierter Manifestationen im Verdauungstrakt, insbesondere Steatohepatitis, endoskopische Bypassverfahren und Nachsorge nach bariatrischen Eingriffen
  • Diagnostik, konservative und interventionelle Therapie von angeborenen Fehlbildungen des Verdauungssystems im Erwachsenenalter
  • Diagnostik, konservative und interventionelle Therapie gastroenterologischer Erkrankungen bei geriatrischen Patienten, z. B. chronische mesenteriale Ischämie, Motilitätsstörungen und Inkontinenz einschließlich Pharmakotherapie bei Multimorbidität
  • Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik, konservative und interventionelle Therapie gutartiger und bösartiger Neubildungen der Verdauungsorgane
  • Diagnostik, konservative und interventionelle Therapie von gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumorerkrankungen, z. B. Karzinoid, Gastrinom, Insulinom
  • Diagnostik und interdisziplinäre Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Therapieverfahren bei gastroenterologischen Tumoren
  • Palliativmedizinische Betreuung bei Patienten mit lebenslimitierenden gastroenterologischen Krankheiten
  • Durchführung und Interpretation von nicht-invasiven Funktionstests, insbesondere H2-Atemtest, 13CAtemtest, Stuhluntersuchung
  • Duplex-Sonographie der abdominellen, retroperitonealen und mediastinalen Gefäße
  • Sonographische Spezialdiagnostik, z. B. kontrastmittelgestützte Sonographie, Elastographie, Minisonden
  • Endosonographie des oberen Gastrointestinaltrakts (Ösophagus, Magen/Darm, Gallenwege, Pankreas) und des Rektums
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer bildgebenden Verfahren
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie einschließlich Zoom- und Chromoendoskopie
  • Ileo-Koloskopie einschließlich Zoom- und Chromoendoskopie
  • Rektosigmoidoskopie
  • Proktoskopie
  • Endoskopische Dünndarmdiagnostik, z. B. Kapsel-, Push- oder Ballon-Enteroskopie
  • Indikationsstellung und Mitwirkung bei endoskopischer Diagnostik der Gallenwege und des Pankreas
  • Endoskopische und laparoskopische Diagnostik chronischer Lebererkrankungen und Lebertumoren, z. B. transjuguläre Leberbiopsie, Lebervenenverschlussdruckmessung, Minilaparoskopie
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung bei endoskopisch-therapeutischen Eingriffen im oberen, mittleren und unteren Verdauungstrakt, insbesondere PEG, endoskopische Blutstillung, Varizentherapie, Thermokoagulation, Stenteinlage, Polypektomie, Mukosektomie, Bougierung bzw. Dilatation
  • Indikationsstellung und Mitwirkung bei interventionellen Eingriffen an Gallen- und Pankreasgängen, insbesondere Papillotomie, Stenteinlage, Konkremententfernung, perkutane transhepatische Choledochusdrainage
  • Perkutane Biopsien intraabdomineller Organe und deren Tumoren einschließlich Anlage von Drainagen im Abdomen
  • Mitwirkung bei interventionellen Eingriffen bei chronischen Lebererkrankungen und Lebertumoren, z. B. Ethanolinjektion, Radiofrequenzablation, transjugulärer intrahepatischer Stent-Shunt
  • Konservative und endoskopische Therapie bei proktologischen Erkrankungen einschließlich Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung
  • Funktionsprüfungen, z. B. pH-Metrie des Ösophagus, Transitzeitmessungen, manometrische Untersuchungen im oberen und unteren Verdauungstrakt
  • Sedierungen und Überwachung von Patienten in der Endoskopie
  • Ernährungsberatung und Diätetik bei Erkrankungen der Verdauungsorgane, Stoffwechselstörungen sowie Mangel- und Überernährung und alimentären Mangelzuständen
  • Indikationsstellung und Durchführung enteraler Sondenernährung einschließlich perkutaner endoskopischer Gastrostomie (PEG)
  • Behandlung und Koordination von gastroenterologischen Notfällen einschließlich diagnostischer und therapeutischer Endoskopien, insbesondere akute gastrointestinale Blutungen,
    akute und fulminante Verläufe bei infektiösen und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Komplikationen der Leberzirrhose und bei Leberversagen, akute und chronische Pankreatitis, Gallenwegserkrankungen/ Verschlussikterus,
    gastrointestinale Stenosen/Obstruktionen, metabolische Krise
  • Prinzipien der Lebertransplantation und Organspende
  • Vor- und Nachsorge transplantierter Patienten (Leber, Pankreas)

Medikamentöse Tumortherapie und Supportivtherapie:

  • Regelmäßige Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen, davon
    • Falldarstellungen
  • Pharmakologie und Wirkungsweise medikamentöser Tumortherapie
  • Indikationsstellung zur medikamentösen Tumortherapie unter Berücksichtigung von Komorbiditäten
  • Planung und Überwachung der medikamentösen Therapie bei Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz einschließlich der Prävention, Erkennung und Behandlung spezifischer Nebenwirkungen von Tumortherapeutika
  • Medikamentöse Therapie bei Patienten mit Tumoren der Facharztkompetenz in Behandlungsfällen, davon
    • zytostatisch
    • zielgerichtet
    • immunmodulatorisch
    • antihormonell
  • Aspekte der Nachsorge bei medikamentöser Tumortherapie
  • Grundlagen der Supportivtherapie und Rehabilitation bei Tumorerkrankungen des Fachgebietes
  • Prophylaktische und interventionelle Supportivtherapie, insbesondere Antiemese, Ernährungsberatung und Diätetik einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung, Infektionsprophylaxe und Therapie von Infektionen, Antikoagulation

Strahlenschutz:

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Weiterbildungszeit Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon
    • 6 Monate in der Notaufnahme
  • 36 Monate in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon
    • 24 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
      • davon maximal 12 Monate in derselben Facharztkompetenz
    • 12 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung, die auch am Beginn der Weiterbildung und im ambulanten Bereich ableistbar sind
  • 36 Monate stationäre Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Innerhalb der Gesamtweiterbildung sind 6 Monate Weiterbildung auf einer internistischen oder internistisch-interdisziplinären Intensivstation frühestens nach Absolvierung von 24 Monaten Weiterbildung abzuleisten

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich
Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich

Die 72-monatige Fachausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 36 Monate stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie, davon
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können
    • müssen 6 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
    • können 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

Facharztausbildung Innere Medizin und Gastroenterologie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Innere Medizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Innere Medizin und Gastroenterologie

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro