Alles was man wissen muss, um Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Hygiene und Umweltmedizin zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Hygiene und Umweltmedizin

Überblick Facharztausbildung Hygiene und Umweltmedizin

Seit 1992 bilden Hygiene und Umweltmedizin ein medizinisches Fachgebiet. Während die Hygiene aber einen Fokus auf die allgemeine Vermeidung von Gefahren für die Gesundheit legt, befasst sich die Umweltmedizin mit umweltspezifischen Einflüssen, die bspw. zu Allergien und Unverträglichkeiten führen können.

Entsprechend haben es sich Fachärzte des Gebietes zur Aufgabe gemacht, schädliche endogene und exogene Faktoren zu erkennen, zu erfassen und zu bewerten sowie diese zu vermeiden. Als schädliche Faktoren gelten dabei jene, die die Gesundheit des Einzelnen oder der Bevölkerung beeinflussen.

Die Fachärzte entwickeln zudem Grundsätze für den Gesundheitsschutz und der gesundheitsbezogenen Umwelthygiene. Das Gebiet umfasst auch die Unterstützung und Beratung von Ärzten und Institutionen insbesondere in der Krankenhaus- und Praxishygiene, Infektionsprävention sowie der Umwelthygiene und Umweltmedizin, der Individualhygiene sowie im gesundheitlichen Verbraucherschutz.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Hygiene und Umweltmedizin

Um die Weiterbildung im Bereich der Hygiene und Umweltmedizin beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Hygiene und Umweltmedizin. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Hygiene und Umweltmedizin

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Hygiene und Umweltmedizin:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Desinfektion und Sterilisation

Krankenhaushygiene und Infektionsprävention:

  • Risikoadaptiertes Hygienemanagement, basierend auf nationalen und internationalen Empfehlungen
  • Mikrobiologische, virologische und hygienische Überwachung, Risikoanalyse, Bewertung und Empfehlung von Maßnahmen in Operations-, Intensivpflege-, Funktions- und sonstigen Krankenhaus-Bereichen unter Einschluss technischer Anlagen, davon
    • Aufbereitung von Trinkwasser
    • Aufbereitung von Badewasser
    • Müllentsorgung
    • Abwasserentsorgung
    • raumlufttechnische Anlagen
  • Krankenhaus- und Praxisbegehungen mit mikrobiologischer, ggf. chemischer und physikalischer sowie funktionell baulicher Bewertung von Abteilungen, davon
    • Operationssaal
    • Intensivmedizin, Neonatologie, Stammzelltransplantationseinheiten
    • Funktionsbereiche, z. B. Endoskopie
    • weitere Bereiche, z. B. Küche, Wäscherei, Laboratorien, Apotheken
  • Beurteilung von Baumaßnahmen oder des Betriebs von Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Krankenhaushygienische Schulungen der Mitarbeiter sowie Anleitung und Führung des Personals für die Krankenhaushygiene, z. B. Hygienefachkräfte, hygienebeauftragte Ärzte, Hygienebeauftragte in der Pflege
  • Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten, Gebrauchs- und Bedarfsgegenständen
  • Mikrobiologische und virologische Bewertung antiseptischer und desinfizierender Substanzen
  • Überwachung der Aufbereitung, Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten, Gebrauchs- und Bedarfsgegenständen
  • Risikoeinschätzung von Dekontaminationsprozessen zwecks Verhütung nosokomialer Infektionen
  • Anleitung des Personals für die Krankenhaushygiene sowie Kommunikation mit den Entscheidungsträgern im Krankenhaus und überwachenden Gesundheitsbehörden
  • Ausbruchs- und Störfallmanagement im laufenden Betrieb von medizinischen Einrichtungen
  • Hygienemaßnahmen zur Infektionsprävention
  • Erstellung von Hygieneplänen
  • Erarbeitung von einrichtungsspezifischen Algorithmen zur Erkennung und Kontrolle von Clustern, Ausbrüchen und Ausbruchrisiken
  • Implementierung von krankenhaushygienischen Inhalten in das Qualitätsmanagementsystem des Krankenhauses
  • Festlegung, Analyse und Beurteilung hygienischer einschließlich mikrobiologischer Untersuchungen
  • Sterilitätsprüfungen sowie Qualitätsuntersuchungen im Rahmen der Eigenherstellung von Arzneimitteln
  • Beratung zu hygienischen Aspekten bei medizinischen Maßnahmen einschließlich Pflege- und Rehabilitationsmaßnahmen
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Standard-Arbeitsanweisungen (SAA)
  • Auditierung und Erstellung einer Delta-Analyse unterschiedlicher Bereiche im Hinblick auf krankenhaushygienische und infektionspräventive Maßnahmen (Hygieneaudit)

Antibiotikamanagement und Antibiotic Stewardship:

  • Ermittlung, Bewertung und Mitwirkung bei der Steuerung des abteilungsbezogenen Antiinfektivaverbrauchs
  • Erarbeitung einrichtungsspezifischer Präventionsstrategien zur Kontrolle Antibiotika resistenter Infektionserreger
  • Grundlagen der Erstellung von Empfehlungen zum Einsatz von Antiinfektiva unter Berücksichtigung der lokalen Resistenzlage
  • Grundlagen klinisch mikrobiologischer Konsile bei stationären Patienten
  • Planung, Durchführung und Bewertung von Antibiotika-Anwendungs-Erfassungen (Prävalenzerhebungen)

Infektionskontrolle und Surveillance:

  • Grundlagen der Surveillance, insbesondere
    • nosokomiale Infektionen und Erregerspektrum
    • Antibiotikaverbrauch
    • Antibiotikaresistenzen
    • umweltassoziierte Infektionen
  • Aufbau eines ggf. interdisziplinären Surveillancesystems und Adaptation an die institutionsspezifischen Gegebenheiten
  • Bewertung, Kommunikation der Ergebnisse und Implementierung von Maßnahmen aufgrund der Surveillance nosokomialer Infektionen und nosokomialer Erreger
  • Infektionsepidemiologische Auswertungen, Erfassung und Bewertung bei Verdacht auf Ausbrüche nosokomialer oder ambulant erworbener Infektionen zur Erreger- und Resistenzüberwachung, Identifikation von Risikofaktoren und Interventionsstrategien

Erregerdiagnostik und Methodik:

  • Grundlagen der Präanalytik
  • Beratung zur Präanalytik und Methodenauswahl; Beurteilung von Untersuchungszeitpunkt, Gewinnung, Transportart, Materialart, Materialeignung, Methodenauswahl für die klinische Fragestellung
  • Probennahmen bei Patienten und dem Umfeld sowie Probenaufbereitung zur Diagnostik von Besiedlungen und/oder Infektionen
  • Erregerdiagnostik sowie Typisierung zur Aufdeckung von Infektionsketten
  • Diagnostik von Infektionserregern wie Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren
  • Mikroskopische Untersuchungen
  • Kulturelle Methoden, davon
    • Anzüchten und Anreichern, Differenzieren, Typisieren und Resistenztestung
    • quantitative mikrobiologische Verfahren
  • Interpretation biochemischer ggf. massenspektrometrischer und molekularbiologischer Untersuchungen zur Erregeridentifikation und Typisierung
  • Empfindlichkeitsbestimmungen von Bakterien, Viren und Parasiten gegenüber Antiinfektiva und Desinfektionsmitteln

Umwelthygiene:

  • Grundlagen der Beeinflussung des Menschen durch belebte und unbelebte Umweltfaktoren
  • Umwelthygienische und umweltmedizinische Bewertung physikalischer, chemischer und biologischer Immissionen
  • Grundlagen der Präanalytik und Umweltprobenanalytik
  • Probennahme und -aufbereitung auf der Grundlage biologischer, mikrobiologischer, chemischer und physikalischer Verfahren in der Wasser-, Boden-, Abfall-, Luft-, Lebensmittel-, Gebrauchs-/Bedarfsgegenstands-, Bau- und/oder Siedlungshygiene
  • Probenanalyse sowie hygienische und umweltmedizinische Bewertung
  • Grundlagen der Umwelthygiene in der Wasser-, Trinkwasser-, Badewasser-, Abwasser-, Außenluft-, Innenraumluft-, Lärm-, Boden-, Abfall-, Bau- und Siedlungshygiene sowie bei technischen Anlagen
  • Bewertung der Wasser-, Trinkwasser-, Badewasser-, Abwasser-, Außenluft-, Innenraumluft-, Lärm-, Boden-, Abfall-, Bau- und Siedlungshygiene
  • Hygienische Bewertung technischer Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser, Badewasser, Abwasser, von Biogas- und Kompostierungsanlagen, raumlufttechnischen Systemen, Rückkühlwerken
  • Grundlagen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes
  • Hygiene und Risikobewertung von Gebrauchs- und Bedarfsgegenständen
  • Bewertung von Human-Biomonitoring (HBM)-Analysen
  • Hygienische und umweltmedizinische Ortsbegehungen sowie Inspektionen in der Umwelthygiene
  • Umweltmedizinische Grundlagen
  • Bewertung umweltmedizinischer Problemstellungen, z. B. häufige Belastungen und Beanspruchungen aus der Umwelt,
    Mehrfachbelastungen, umweltmedizinische Syndrome
  • Umweltmedizinisch betroffene Kohorten
  • Umweltmedizinische Anamnese und diagnostische Methoden
  • Umweltmedizinische Gutachtenerstellung

Wasserhygiene:

  • Aufbau und Überwachung von Wasserversorgungssystemen, Wassersicherungsprogrammen, Einzugsgebietcharakterisierung, Rohwasserqualität, Wasseraufbereitung sowie Trinkwassernetz und -installation
  • Analysen und Bewertung von Roh-, Trink-, Mineral-, Brauch-, Badewasser und Abwässern einschließlich deren Systeme

Lebensmittelhygiene:

  • Hygiene von Lebensmitteln zur Vorbeugung von infektiösen und nicht infektiösen Krankheiten, Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP)-Konzept
  • Bewertung der Hygiene von Lebensmitteln

Individualhygiene und Impfprävention:

  • Grundlagen der Individualhygiene
  • Beratung zur Hygiene bei besonders empfänglichen Personen, z. B. Immunsupprimierten
  • Impfstrategien und epidemiologische Auswirkungen von Impfungen
  • Beurteilung des spezifischen Immunstatus und der Impfindikation
  • Reisemedizinische Grundlagen
  • Beratung zur Präventiv- und Reisemedizin einschließlich der Seuchenhygiene, Chemoprophylaxe, Tourismusmedizin und zum Schutz vor unbelebten Schadfaktoren

Öffentlicher Gesundheitsschutz:

  • Grundlagen der öffentlichen Gesundheit und des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der umweltassoziierten und -bedingten Gesundheitsstörungen
  • Grundlagen der Risikoregulierung
  • Risikoanalyse, -bewertung, und -kommunikation sowie Beratungen von Individuen, Gruppen, Behörden, Institutionen und Politik
  • Erarbeitung und Durchführung von Schulungen für Personal zum Thema Prävention
  • Informationsveranstaltungen für die Öffentlichkeit
  • Beratung von Patienten, Bürgern, Behörden, Einrichtungen und Politik
  • Prävention, Beratung, Erkennung und Maßnahmen bei Infektionen und anderen Schadursachen in öffentlichen Einrichtungen, z. B. Altenheim, Kindergarten, Küche, Schule, Schwimmbad, Wäscherei, Labor, raumlufttechnische Einrichtung, Trinkwasserinstallation sowie Abfall- und Abwasserentsorgung
  • Grundlagen von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen

Störfall- und Ausbruchsmanagement:

  • Mitgebrachte und nosokomiale Infektionen und Erkrankungen mit lebensbedrohlichen Verläufen bei (hoch-)pathogenen Erregern
  • Gezielte Umgebungsuntersuchungen und Beratung bei Ausbrüchen in Verbindung mit geeigneten Typisierungsverfahren sowie systematisches Ausbruchsmanagement und Ableitung von nachhaltigen Präventionsstrategien
  • Störfälle, Havarien und Ausbrüche mit akuten chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Belastungen von Wasser, Boden, Luft und Lebensmitteln

Weiterbildungszeit Facharzt Hygiene und Umweltmedizin

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Hygiene und Umweltmedizin gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate in der stationären Patientenversorgung anderer Gebiete
  • bis zu 12 Monate können im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Öffentliches Gesundheitswesen angerechnet werden

Facharzt Hygiene und Umweltmedizin Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Hygiene und Umweltmedizin liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Hygiene und Umweltmedizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Hygiene und Umweltmedizin Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Hygiene und Umweltmedizin.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Hygiene und Umweltmedizin

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Hygiene und Umweltmedizin zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

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Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Hygiene und Umweltmedizin

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro