Alles was man wissen muss, um Humangenetiker*in zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Humangenetik?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Humangenetik zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Humangenetik.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Humangenetik.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Humangenetik

Überblick Facharztausbildung Humangenetik

Das relativ junge medizinische Fachgebiet der Humangenetik forscht an Krankheiten, die einen genetischen Ursprung haben. Davon gibt es mehr als 1000 Stück, man findet sie in allen medizinischen Bereichen.

Entsprechend forschen Fachärzte der Humangenetik oft interdisziplinär. Sie befassen sich mit der Aufklärung, Erkennung und Behandlung genetisch bedingter und mitbedingter Erkrankungen. Dabei verbinden sie medizinische Diagnostik mit molekularbiologischer Forschung und Methodik.

Einen besonderen Stellenwert hat in der Humangenetik die Beratung von Patienten mit genetisch bedingten Krankheiten wie Trisomie 21, Ratsuchenden und ihren Familien sowie den in der Gesundheitsversorgung tätigen Ärzten.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Humangenetik

Um die Weiterbildung im Bereich der Humangenetik beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Humangenetik. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Humangenetik

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Humangenetik:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Ursache von Mutationen und Epimutationen sowie deren somatische Auswirkungen oder in der Keimbahn
  • Bedeutung von Polymorphismen, Kopienzahlveränderungen und Mosaiken
  • Numerische und strukturelle Chromosomenaberrationen sowie Symptomatik und Nosologie der wichtigsten angeborenen und erworbenen Chromosomenstörungen
  • Populationsgenetik
  • Prinzipien der Therapie genetisch bedingter Erkrankungen

Humangenetische Beratung:

  • Besonderheiten humangenetischer Beratungsabläufe bei Risikopersonen mit spät manifestierenden nicht heilbaren Erkrankungen
  • Berechnung von Erkrankungs- und Vererbungswahrscheinlichkeiten
  • Indikationsstellung zur genetischen Diagnostik
    • bei unerfülltem Kinderwunsch und bei Aborten
    • bei genetisch bedingten bzw. mitbedingten Gesundheitsrisiken und Erkrankungen
    • bei angeborenen Fehlbildungen und Krankheiten
    • in der Schwangerschaft (Pränataldiagnostik, nicht invasive pränatale Testung, Präimplantationsdiagnostik)
    • zu prädiktiven Gentests
  • Humangenetische Beratung einschließlich der Erhebung der Familienanamnese in drei Generationen, Beurteilung und Erstellung einer Epikrise bei 50 verschiedenen Krankheitsbildern in Fällen, davon
    • mit Manifestation in mehreren Systemen (syndromale Krankheitsbilder) bzw. bei angeborenen Fehlbildungen
    • monogene und komplexe Erbgänge
    • zytogenetische (numerische und strukturelle Chromosomenaberrationen) und molekularzytogenetische Befunde
    • molekulargenetische Befunde
    • prädiktive molekulargenetische Befunde

Beratung bei invasiver und nicht invasiver pränataler Diagnostik einschließlich
Präimplantationsdiagnostik:

  • Psychosoziale Betreuung von Schwangeren und ihren Partnern
  • Invasive und nicht invasive Verfahren der Pränatal- und der Präimplantationsdiagnostik
  • Teratogene Potentiale von physikalischen, infektiösen und chemischen Noxen
  • Beurteilung und Beratung bei auffälligen Befunden in der Pränataldiagnostik

Syndromologie:

  • Phänotypanalyse, Terminologie und Bedeutung von Fehlbildungen und kleinen Anomalien einschließlich Dysmorphiezeichen
  • Syndrom-Datenbanken
  • Klinisch-genetische Abklärung und Beratung bei 25 verschiedenen a priori unklaren Syndromen in Fällen, davon mit
    • Skelettfehlbildungen, Kraniosynostosen, Groß-/Kleinwuchs
    • syndromalen und nicht syndromalen Entwicklungsverzögerungen bei Kindern
    • chromosomal bedingten Syndromen
    • teratogenen Syndromen, Sequenzen und Assoziationen

Stoffwechselkrankheiten und endokrine Störungen:

  • Klinische Merkmale genetisch bedingter bzw. mitbedingter Stoffwechselkrankheiten und endokriner Störungen
  • Möglichkeiten und Grenzen der biochemischen Diagnostik
  • Neugeborenenscreening
  • Differentialdiagnostische Abklärung, humangenetische Beratung und ggf. Koordination der Betreuung von Patienten bzw. Familien mit genetisch bedingter bzw. mitbedingter Stoffwechselkrankheit oder endokriner Störung

Erkrankungen von Haut, Haaren, Zähnen und Bindegewebe:

  • Klinische Merkmale genetisch bedingter bzw. mitbedingter Krankheiten an Haut, Haaren, Zähnen und Bindegewebe
  • Differentialdiagnostische Abklärung, humangenetische Beratung und Indikationsstellung zur weiterführenden Diagnostik von Patienten mit genetisch bedingten bzw. mitbedingten Erkrankungen des Bindegewebes sowie des ektodermalen Gewebes

Neurologische und neuromuskuläre Erkrankungen sowie Muskelerkrankungen:

  • Genetische Grundlagen von Fehlbildungen des zentralen Nervensystems
  • Genetisch bedingte bzw. mitbedingte Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems sowie der Muskulatur
  • Differentialdiagnostische Abklärung und humangenetische Beratung bei
    • angeborenen Fehlbildungen des Nervensystems
    • neurologischen Erkrankungen
    • neurodegenerativen Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems
    • neuromuskulären und muskulären Erkrankungen

Krankheiten der Niere und der ableitenden Harnwege:

  • Genetische Grundlagen von Erkrankungen und Fehlbildungen der Niere und der ableitenden Harnwege
  • Differentialdiagnostische Abklärung und humangenetische Beratung bei genetisch bedingten bzw. mitbedingten Erkrankungen mit Nierenbeteiligung

Krankheiten von Auge und Ohr:

  • Grundlagen und genetische Ursachen von syndromaler und nicht syndromaler Blindheit und Taubheit
  • Grundlagen und genetische Ursachen von angeborenen Fehlbildungen von Auge und Ohr
  • Differentialdiagnostische Abklärung und humangenetische Beratung bei genetisch bedingten bzw. mitbedingten Formen von Blindheit und/oder Taubheit

Erkrankungen des Herzens und der Gefäße:

  • Genetische Grundlagen von Fehlbildungen des Herzens
  • Genetische Grundlagen von Gefäßerkrankungen
  • Genetische Grundlagen von Kardiomyopathien und Ionenkanalerkrankungen
  • Differentialdiagnostische Abklärung und humangenetische Beratung bei isolierten und syndromalen Fehlbildungen des Herzens und der Gefäße
  • Differentialdiagnostische Abklärung und interdisziplinäre Betreuung von Kardiomyopathien und Arrhythmien

Erkrankungen des Blutes:

  • Genetische Grundlagen von Blutgerinnungsstörungen
  • Genetische Grundlagen von Störungen der Hämatopoese und Hämoglobinopathien
  • Genetische Grundlagen der Erkrankungen des Immunsystems
  • Differentialdiagnostische Abklärung und humangenetische Beratung bei Blutgerinnungsstörungen, Störungen der Hämatopoese, Hämoglobinopathien sowie von Erkrankungen des Immunsystems

Tumorerkrankungen:

  • Genetische Grundlagen von Tumordisposition, insbesondere Charakteristika monogener Tumordispositionssyndrome
  • Grundlagen der somatischen Tumorgenetik und Tumorepigenetik einschließlich deren diagnostischer und therapeutischer Relevanz
  • Differentialdiagnostische Abklärung, individuelle Risikoberechnung und humangenetische Beratung bei genetisch bedingter bzw. mitbedingter Tumordisposition, insbesondere bei monogenen Formen
  • Humangenetische Beratung zur diagnostischen und therapeutischen Relevanz genetischer und epigenetischer Veränderungen von Tumorzellen

Infertilität/Aborte:

  • Genetische Grundlagen des unerfüllten Kinderwunsches sowie rekurrierender Aborte
  • Grundlagen der assistierten Reproduktion
  • Differentialdiagnostische Abklärung und humangenetische Beratung bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch oder rekurrierenden Aborten

Pharmakogenomik:

  • Grundlagen der Bedeutung genetischer und epigenetischer Varianten für die Pharmakotherapie einschließlich der Companion Diagnostik

Diagnostische zytogenetische Verfahren:

  • Grundlagen zytogenetischer, molekularzytogenetischer, Array-basierter und sequenzierungsbasierter Methoden zur Detektion
    struktureller chromosomaler Varianten, deren Aussagewert und Limitierung sowie Besonderheiten bei pränatalen, postnatalen und tumorgenetischen Fragestellungen
  • Durchführung, Auswertung und Befunderstellung von Chromosomenanalysen, davon
    • mit allen Kultivierungs- und Präparationsschritten, davon
      • pränatal
    • FISH-Analysen an Interphasekernen sowie an Metaphasechromosomen
    • Mikroarray-Analysen einschließlich Datenbankrecherchen

Diagnostische molekulargenetische Verfahren:

  • Molekulargenetische Techniken, deren Aussagewert und Limitierung sowie Besonderheiten bei pränatalen, postnatalen und tumorgenetischen Fragestellungen
  • Besonderheiten von Repeatexpansionserkrankungen und epigenetischen Aberrationen
  • Durchführung, Auswertung und Befunderstellung von molekulargenetischen Untersuchungen bei monogenen, mitochondrialen, polygenen und multifaktoriell bedingten Krankheiten sowie bei somatischen Aberrationen bei mindestens 10 verschiedenen Krankheitsbildern und Genorten in Fällen, davon
    • mit allen Laborschritten
    • Sequenzierung, davon
      • Next Generation Sequenzierung
    • Kopienzahlbestimmung (z. B. mittels multiplex ligationsabhängiger Sondenamplifikation (MLPA) oder quantitativer Echtzeit PCR (qPCR))
    • instabile Repeatexpansionen
    • epigenetische Analysen
  • Durchführung von Analysen und Befunderstellung zum Nachweis somatischer Mutationen in verschiedenen Geweben, insbesondere Knochenmark, Tumorgewebe, peripheren Blutzellen und zellfreien Nukleinsäuren

Klinische Genomanalytik:

  • Pathogenität von genetischen und epigenetischen Veränderungen und deren klinische Bedeutung
  • Anwendung von Softwaretools zur Wertung von genetischen bzw. epigenetischen Varianten
  • Anwendung von Datenbanken zur klinischen Interpretation genetischer bzw. epigenetischer Varianten

Weiterbildungszeit Facharzt Humangenetik

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 36 Monate in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung, davon
    • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
    • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
    • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung

Die 60-monatige Fachausbildung Humangenetik gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 24 Monate in der humangenetischen Patientenversorgung
  • 12 Monate in einem zytogenetischen Labor
  • 12 Monate in einem molekulargenetischen Labor
  • 12 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung

Facharzt Humangenetik Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Humangenetik liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Humangenetik verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Humangenetik beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Humangenetik ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Humangenetik Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Humangenetik.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Humangenetik

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Humangenetik zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Humangenetik

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro