Alles was man wissen muss, um Hals-Nasen-Ohrenarzt zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Überblick Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Verantwortung für vier Sinnesorgane – der HNO-Arzt kümmert sich um Riech-, Geschmacks-, Hör- und Gleichgewichtssinn.

Das Fachgebiet, der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, abgekürzt auch HNO genannt, beinhaltet allgemein Behandlungsmethoden am Kopf und Hals.

HNO-Ärzte sind darauf spezialisiert Gesundheitsstörungen und Erkrankungen in diesem Bereich vorzubeugen und zu erkennen und durch konservative und operative Behandlungsmethoden sowie fachgerechte Nachsorge zu heilen. Zudem übernehmen sie die Gesundheitsberatung.

Fehlbildungen, Formveränderungen, Verletzungen aber auch Tumore können bspw. am Ohr, der Nase, der oberen und unteren Luftwege, der Mundhöhle, einschließlich Lippen, Gaumen und Mandeln, des Rachens und des Kehlkopfes auftreten. Der Facharzt kümmert sich aber auch um Funktionsstörungen der in diesem Bereich gelegenen Sinnesorgane und den ihnen zugeordneten Hirnnerven sowie von Schluck-, Stimm-, Sprach-, Sprech- und Hörstörungen.

Dafür stehen dem Facharzt innovative Behandlungsmethoden zur Verfügung. Beispielsweise greift er auf die Mikrochirurgie zurück, um veränderte Gehörknöchelchen durch Implantate zu ersetzen.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Um die Weiterbildung im Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie
  • Lokal- und Regionalanästhesie
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken

Notfälle:

  • Gebietsbezogene Notfälle und Traumatologie
  • Durchführung von Notfallmaßnahmen, insbesondere Tamponadetechniken, Koagulationen, Fremdkörperextraktionen, Hämatomentlastungen
  • Mitbehandlung polytraumatisierter Patienten im interdisziplinären Team

Entzündungen:

  • Behandlung von entzündlichen Erkrankungen sowie deren Folgen, insbesondere fortgeleiteter und rezidivierender Entzündungen sowie deren Sonderformen
  • Mitbehandlung bei Immun- und Autoimmunkrankheiten, insbesondere Granulomatosen, Kollagenosen und andere Bindegewebskrankheiten, Vaskulitiden

Alters- und geschlechtsspezifische Erkrankungen:

  • Erregerbedingte Tropen- und Infektionskrankheiten
  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, z. B. Hör- und Felsenbeinerkrankungen, Adenoidhyperplasie mit Folgeerkrankungen, Rhinosinusitiden, Larynx- und Trachealerkrankungen, Speicheldrüsenerkrankungen
  • Indikationsstellung zur apparativen Unterstützung schwerhöriger Kinder, Einleitung und Überwachung von Therapiemaßnahmen
  • Mitbehandlung der Mukoviszidose
  • Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen im Alter, insbesondere Schwerhörigkeit, Schwindel, Stimmstörungen, Schluckstörungen einschließlich Zenkerdivertikel

Funktionelle Störungen:

  • Diagnostik, konservative und operative Therapie funktioneller Störungen, insbesondere
    • des Hörens einschließlich Tinnitus, des Gleichgewichts und audiovisueller Wahrnehmungsstörungen
    • des Riechens und Schmeckens, der Atmung und anderer Hirnnerven sowie der Speicheldrüsen
  • Funktionsstörungen der Halswirbelsäule und der Kiefergelenke
  • Indikationsstellung zu logopädischer, physikalischer und psychosomatischer Therapie sowie deren Überwachung

Allergische und immunologische Erkrankungen sowie Umweltmedizin:

  • Grundlagen der Typ I – IV-Reaktionen allergischer Erkrankungen
  • Diagnostik allergischer und pseudoallergischer Erkrankungen, insbesondere
    • kutane (Prick-)Tests, ggf. auch epi- und intrakutane Tests, unspezifische Tests, Provokationstests
    • Interpretation von allergologischen in-vitro Testverfahren
  • Therapie allergischer und pseudoallergischer Erkrankungen einschließlich Erstellung eines Therapieplans, z. B. Karenz, medikamentöse Therapie, spezifische Immuntherapie
  • Therapie der Anaphylaxie gemäß Schweregrad einschließlich des anaphylaktischen Schocks
  • Berufserkrankungen bedingt durch z. B. Lärm, Holz, Staub, Asbest
  • Prävention, Diagnostik und Therapie von Schädigungen durch Innenraum- und Außenluftschadstoffe, kanzerogene Substanzen und Lärm sowie toxische Substanzen und druck bzw. schallbedingte Traumata

Gebietsbezogene Psychosomatik:

  • Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen und psychosoziale Zusammenhänge
  • Gebietsbezogene psychosomatische Erkrankungen

Diagnostische Verfahren:

  • Biopsien und Exzisionen von Hauttumoren und Hautveränderungen
  • Histologische, zytologische und mikrobiologische Probengewinnung
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation mikrobiologischer, chemischer und hämatologischer Untersuchungsverfahren
  • Elektrophysiologische Untersuchungen einschließlich Elektromyographie und Elektroneurographie
  • Mikroskopische und endoskopische Untersuchungsmethoden, insbesondere
    • Ohrmikroskopie und Ohrendoskopie, Rhinoskopie, Sinuskopie, Pharyngoskopie
    • Laryngoskopie/Stroboskopie, Tracheo-Bronchoskopie, Ösophagoskopie
    • Dakryozystoskopie, Tubenendoskopie, Sialendoskopie
  • Sonographische Untersuchungen, davon
    • Gesichts- und Halsweichteile
    • Nasennebenhöhlen
    • Schilddrüse (richtungsweisend)
    • Doppler-/Duplexsonographien der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
  • 3D-Röntgendiagnostik
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer bildgebender Verfahren
  • Grundlagen nuklearmedizinischer Verfahren
  • Ganzkörperplethysmographie
  • Audiologische Untersuchungsverfahren, insbesondere
    • Tonschwellen-, Sprach-, Hörfeldaudiometrie und Freifeldmessung
    • elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA) und Diagnostik zentraler Hörstörungen
    • otoakustische Emissionen
    • Impedanzmessungen mit Stapediusreflexmessung
    • Tubenfunktionsprüfungen
  • Neugeborenenhörscreening und -tracking
  • Manuelle Untersuchungen der Halswirbelsäule
  • Manometrie und pH-Metrie des Ösophagus
  • Hörgeräteversorgung und deren Überprüfung
  • Neurootologische Untersuchungsverfahren, insbesondere
    • Prüfung auf Spontan- und Provokationsnystagmus
    • Lage- und Lagerungsprüfung, insbesondere auf benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel
    • vestibulär evozierte myogene Potenziale
    • experimentelle Nystagmusprovokation und Nystagmographie
    • spinovestibuläre, vestibulospinale und zentrale Tests
    • Kopf-Impulstest, Hals-Drehtest, Video-Kopfimpulstest
  • Objektive Ventilationsprüfungen, z. B.
    • Rhinomanometrie
    • Spirometrie, Spirographie
  • Prüfungen von Riech- und Schmeckstörungen
  • Sialometrie, Hirnnervenuntersuchung, Schluckdiagnostik, Tränensekretionsprüfung

Gebietsbezogene Schmerzmedizin:

  • Periphere Regionalanästhesien und Nervenblockaden zur perioperativen regionalen Schmerztherapie
  • Pharmakologische und nicht-pharmakologische Schmerztherapie

Therapeutische Verfahren:

  • Intratympanale Therapie
  • Versorgung mit Trachealkanülen, Stimmprothesen
  • Grundlagen alternativer Therapien einschließlich Akupunktur und Naturheilverfahren
  • Wundversorgung an der Haut
  • Operative Therapie einschließlich endoskopischer und mikroskopischer Techniken
    • an Ohr, Tuba auditiva, Felsenbein, Gehörgang, Ohrmuschel, z. B. Anlegeplastiken einschließlich Felsenbeinpräparationen, insbesondere Parazentesen/Paukendrainagen
    • an Nase, Nasennebenhöhlen, ableitenden Tränenwegen, Orbita und Weichteilen des Gesichtsschädels, insbesondere Nasenseptumkorrekturen, Eingriffe an den Nasenmuscheln, der äußeren Nase, Infundibulotomien, Antroskopien, Polypektomien
    • im Pharynx, insbesondere Adenotomien, Tonsillektomien/Tonsillotomien sowie der Mundhöhle einschließlich Lippen
    • im Bereich des Kehlkopfes, insbesondere Eingriffe zur Stimmverbesserung und an der Luftröhre sowie Tracheotomien/Punktionstracheotomien und Eingriffe an den oberen Speisewegen
    • am äußeren Hals
    • Abszessdrainagen
    • an Speicheldrüsen und -ausführungsgängen, insbesondere an Glandula parotis/submandibularis/sublingualis
    • bei schlafbezogenen Atmungsstörungen
    • bei Nasengerüstfrakturen
    • Lymphknotenexstirpationen
  • Erste Assistenz bei Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade, z. B.
    • Ohr-Operationen einschließlich aktiver implantierbarer Hörsysteme, insbesondere Operationen bei Fehl- und Missbildungen im äußeren Ohr und Mittelohr, sanierende Mittelohroperationen, Tympanoplastikformen sowie an der Laterobasis
    • Mittelgesichtsfrakturen, Felsenbeinfrakturen und Verletzungen von Larynx, Trachea, oberem Ösophagus
    • in der Orbita und Periorbita
    • bei Empyem, Muko-Pyozelen
    • endonasale und extranasale Pansinusoperationen und Eingriffe an der frontalen Schädelbasis sowie an ableitenden Tränenwegen
    • Parotidektomie
    • Nervenrekonstruktionen oder mikrovaskuläre Anastomosen, Implantation von Nervenstimulatoren
  • Lasergestützte Behandlungsverfahren
  • Versorgung mit gastroenteralen Sonden sowie Durchführung enteraler und parenteraler Ernährungstherapien

Turmorerkrankungen:

  • Grundlagen medikamentöser Tumortherapie sowie Strahlentherapie
  • Diagnostik und operative Therapie von Tumorerkrankungen einschließlich onkologischer Nachsorge
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Mitwirkung bei der systemischen Tumortherapie sowie der supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz
  • Erste Assistenz bei großen tumorchirurgischen Operationen im Kopf-Hals-Bereich einschließlich Lymphsystem/Neck Dissection, Schilddrüse und rekonstruktiver Verfahren

Hereditäre Erkrankungen:

  • Indikationsstellung zur humangenetischen Beratung
  • Behandlung dysontogenetischer Veränderungen, insbesondere an den Ohrmuscheln, bei lateralen und medianen Halszysten und Fisteln

Prävention und Rehabilitation:

  • Prävention und Rehabilitation bei Hörstörungen von Kindern und Jugendlichen
  • Tauglichkeitsuntersuchungen
  • Beratung zu Mund- und Zahnhygiene
  • Sturzprophylaxe
  • Beratung zum Gehörschutz
  • Beratung im Rahmen der Suchtprävention und Entwöhnung
  • Rehabilitation nach Cochlear-Implantation
  • Indikationsstellung zur Stimmrehabilitation

Schlafbezogene Atemstörungen:

  • Grundlagen der Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen, insbesondere Polysomnographien
  • Kardiorespiratorische Polygraphien

Stimm-, Sprech- und Sprach- sowie Schluckstörungen:

  • Grundlagen der Diagnostik und Therapie, insbesondere von
    • Schluckstörungen
    • funktionellen Stimmstörungen
    • Dysphonie einschließlich Dystonie, Aphonie und Mutationsstörungen
    • Dyslalie, Dysglossie und Rhinolalie
    • Dysarthrie, Aphasie, Apraxie und Ataxie
    • Redeflussstörungen
    • verzögerter Sprachentwicklung
  • Diagnostik von Schluckstörungen, insbesondere fiberendoskopische Schluckuntersuchung (FEES) und Interpretation radiologisch-bildmorphologischer Befunde
  • Konservative und operative Therapieoptionen bei Schluckstörungen

Wiederherstellungschirurgie:

  • Prinzipien der plastischen und Wiederherstellungschirurgie einschließlich der Verwendung von freien, gestielten und gefäßanastomosierten Lappen
  • Einsatz von Biomaterialien
  • Plastische Maßnahmen geringeren Schwierigkeitsgrades an Nase und Ohr, z. B.
    • Defektdeckungen
    • Nahlappenplastiken
    • Implantation von Biomaterialien

Weiterbildungszeit Facharzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenkunde
  • 36 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon können
    • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anästhesiologie, Anatomie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen angerechnet werden
    • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet/angerechnet werden

Facharzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

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Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

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