Alles was man wissen muss, um Facharzt für Arbeitsmedizin zu werden.

Wie werde ich zum Facharzt für Arbeitsmedizin?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Arbeitsmedizin zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Arbeitsmedizin.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Arbeitsmedizin.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Arbeitsmedizin

Überblick Facharztausbildung Arbeitsmedizin

Das Gebiet der Arbeitsmedizin wird als präventivmedizinisches Fach bezeichnet. Denn während sich die anderen Bereiche der Medizin mit der Behandlung und Therapie von Krankheiten befassen, liegt der Schwerpunkt der Arbeitsmedizin auf Prävention und Vorbeugung.

Fachärzte für Arbeitsmedizin untersuchen dabei vor allem die Wechselwirkung zwischen den Anforderungen und Belastungen der Arbeit sowie die gesundheitlichen Auswirkungen dieser auf den Menschen. Das Ziel: Gesundheit und Zufriedenheit mit gleichzeitiger vollen Leistungskraft im Beruf herstellen.

Entsprechend berät der Arbeitsmediziner seinen Patienten bei der Berufswahl, erkennt berufsbedingte Erkrankungen, behandelt und beugt diesen vor.

Neben der Dokumentation, Auswertung und Analyse von arbeitsbedingten Krankheiten befasst sich der Arbeitsmediziner auch mit dem Arbeitsplatz und möglichen Gesundheitsgefährdungen. Eine besondere Rolle kommt ihm auch in der Beratung von Arbeitgebern zu.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Arbeitsmedizin

Um die Weiterbildung im Bereich der Arbeitsmedizin beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Arbeitsmedizin. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Arbeitsmedizin

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Arbeitsmedizin:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Duales Arbeitsschutzsystem durch den Staat und die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung
  • Betriebliche Organisationsstrukturen und Ablaufprozesse
  • Beratung von Arbeitgebern, Beschäftigten und deren Interessenvertretungen im Fall arbeitsbedingter Gefährdung der Gesundheit einschließlich psychischer Belastung und Beanspruchung
  • Berufskunde
  • Konzepte der Arbeitsmedizin, z. B. Belastungs-Beanspruchungs-Konzept und Dosis-Wirkungs-Beziehungen
  • Grundlagen der Epidemiologie und Statistik
  • Arbeitsphysiologie
  • Grundlagen der Sozialmedizin
  • Sozialmedizinische Beratung
  • Grundlagen der Reise-, Tropen- und Flugmedizin
  • Beratung über gesundheitsgerechtes Verhalten im Ausland einschließlich der Expositionsprophylaxe, bei gesundheitlichen Einschränkungen sowie bei Reisen während der Schwangerschaft
  • Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder
  • Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung

Funktionsstörungen und Erkrankungen von Organsystemen:

  • Differentialdiagnose und Therapieoptionen bei Funktionsstörungen und Erkrankungen
    • des Auges
    • des Blutes und der Blutgerinnung
    • des Endokriniums und Stoffwechsels
    • des Gastrointestinaltraktes
    • von Hals, Nase und Ohren
    • der Haut
    • des Herzkreislaufsystems
    • der Lunge
    • des Muskel-Skelettsystems
    • des Nervensystems
    • der Psyche
    • des Urogenitalsystems einschließlich Niere
  • Differentialdiagnose und Therapieoptionen bei nichtinfektiösen, infektiösen, toxischen und neoplastischen sowie von allergischen, immunologischen, metabolischen, ernährungsabhängigen und degenerativen Erkrankungen
  • Berufsbezogene Risiken
  • Berufsanamnese mit Erhebung von berufsbezogenen Risiken und Symptomen
  • Bewertung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit sowie der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit anhand von
    • EKG
    • Lungenfunktionsprüfung
    • Ergometrie
    • apparative Techniken zur richtungsweisenden Untersuchung des Hörvermögens
    • apparative Techniken zur richtungsweisenden Untersuchung des Sehvermögens
  • Indikationsstellung zu und Befundinterpretation von radiologischen Untersuchungen

Primärprävention:

  • Verhältnisprävention und Verhaltensprävention einschließlich Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Arbeitshygiene und Unfallprävention
  • Betriebs- und Arbeitsplatzbegehung, Arbeitsplatzbeurteilung, Gefährdungsbeurteilung einschließlich psychischer Belastungen, Risikobeurteilung, z. B. für besondere Beschäftigungsgruppen wie Jugendliche, Schwangere, leistungsgewandelte Beschäftigte
  • Beratung und Gefährdungsbeurteilung im Rahmen des Mutterschutzgesetzes
  • Beratung zu Maßnahmen der Verhaltensprävention, Präventionsberatung
  • Beurteilung von Messergebnissen verschiedener Arbeitsumgebungsfaktoren, z. B. Lärm, Klima, Beleuchtung, Gefahrstoffe
  • Beratung zur Auswahl von persönlichen Schutzausrüstungen, z.B. beim Umgang mit Gefahrstoffen
  • Grundzüge der Pandemieplanung im Betrieb
  • Durchführung von Maßnahmen der Infektionsprophylaxe im Betrieb
  • Organisation der Ersten Hilfe im Betrieb

Sekundärprävention:

  • Früherkennungsuntersuchungen bei Risikofaktoren und arbeitsbedingten Erkrankungen
  • Vorsorge gemäß Verordnung arbeitsmedizinischer Vorsorge
  • Eignungsuntersuchungen und Eignungsbeurteilungen nach entsprechenden Rechtsverordnungen einschließlich verkehrsmedizinischer Untersuchungen

Tertiärprävention:

  • Beratung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement einschließlich individueller Einzelmaßnahmen
  • Medizinische, arbeitsplatzbezogene, betriebliche und soziale Rehabilitation
  • Beratung zur Arbeitsplatzgestaltung bei Beschäftigten, z. B. mit chronischen Erkrankungen und bei leistungsgewandelten Beschäftigten

Arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich Berufskrankheiten:

  • Berufskrankheiten gemäß SGB VII und gemäß Berufskrankheiten-Verordnung, insbesondere
    • durch chemische Einwirkungen verursachte Krankheiten
    • durch physikalische Einwirkungen verursachte Krankheiten
    • Infektionskrankheiten und Tropenkrankheiten
    • Atemwegserkrankungen
    • Hautkrankheiten
  • Meldung des Verdachts von Berufskrankheiten gemäß SGB VII
  • Arbeits(mit)bedingte Erkrankungen
  • Beteiligung am Feststellungsverfahren für Berufskrankheiten
  • Finale und kausale Gutachtenerstellung einschließlich Zusammenhangsgutachten bei Berufskrankheiten
  • Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Volkskrankheiten

Arbeitstoxikologie:

  • Toxikologische Grundlagen
  • Grundlagen der Kanzerogenese
  • Biomonitoring am Arbeitsplatz
  • Ambient Monitoring
  • Beurteilung chemischer Belastungen und Beanspruchungen
  • Beratung beim Umgang mit Gefahrstoffen

Arbeit und psychische Gesundheit:

  • Grundlagen psychischer und psychosomatischer Krankheitsbilder und Symptome
  • Grundlagen der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie einschließlich betrieblichem Konflikt- und Stressmanagement
  • Beurteilung psychischer Belastungen und Beanspruchungen
  • Beratung und Begleitung im Rahmen betrieblicher Suchtprävention
  • Psychologische und psychometrische Analyseverfahren und Fragebögen zur Gefährdungsbeurteilung
  • Auswirkungen kultureller Faktoren und Einflüsse auf den Zusammenhang von Arbeit und psychischer Gesundheit

Umweltmedizinische Risikofaktoren:

  • Erfassung, Beschreibung und Beurteilung von Umweltfaktoren hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Relevanz am Arbeitsplatz
  • Umweltmedizinische Beratung, z. B. bei umweltassoziierten Belastungen, umweltbezogenen Syndromen, umweltbedingten Erkrankungen

Betriebliches Gesundheitsmanagement:

  • Grundlagen der Förderung der Gesundheit der Beschäftigten
  • Beratung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen und Organisationen
  • Grundsätze der Salutogenese
  • Grundsätze gesunder Führung
  • Instrumente der Gesundheitsförderung
  • Koordination von Präventionsdienstleistern im Betrieb

Weiterbildungszeit Facharzt Arbeitsmedizin

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 24 Monate in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 24 Monate in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 24 Monate im Gebiet Innere Medizin, davon können
    • 12 Monate im Gebiet Allgemeinmedizin angerechnet werden
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 24 Monate Weiterbildung in stationärer Innerer Medizin, davon können
    • bis zu 12 Monate Allgemeinmedizin angerechnet werden
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll
Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll
Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 24 Monate in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 24 Monate im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin und/oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll
Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll
Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin und/oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 24 Monate in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll
Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll
Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin und/oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 24 Monate Innere Medizin und/oder Allgemeinmedizin
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Die 60-monatige Fachausbildung Arbeitsmedizin gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 12 Monate Innere Medizin
  • 12 Monate in Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
  • 36 Monate Arbeitsmedizin, davon können bis zu
    • 12 Monate in anderen Gebieten angerechnet werden
  • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die während der 60 Monate Weiterbildung erfolgen soll

Facharzt Arbeitsmedizin Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Arbeitsmedizin liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Arbeitsmedizin beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Arbeitsmedizin ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Arbeitsmedizin Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Arbeitsmedizin.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Arbeitsmedizin

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Arbeitsmedizin zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Arbeitsmedizin

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Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

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Berline Freeman – Chirurgie

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Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro