Alles was man wissen muss, um Facharzt für Anaesthesiologie zu werden

Wie werde ich zum Facharzt für Anästhesiologie?

Lesedauer: 5 min.

Spielst Du mit dem Gedanken, Deinen Facharzt im Gebiet der Anästhesiologie zu absolvieren?

In diesem Artikel findest Du alle relevanten Informationen für Deinen Weg als Facharzt für Anästhesiologie.

Du erhältst einen Überblick über das Tätigkeitsfeld, die Unterschiede der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Ärztekammern sowie das Gehalt als Facharzt für Anästhesiologie.

Gerne beraten wir Dich individuell, ob die Weiterbildung zu Dir passt und welche Stellen für Deine Weiterbildungsziele zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehalt

  • Logbuch

  • Facharztprüfung

  • Passt die Weiterbildung zu mir?

  • Stellenangebote Anästhesiologie

Überblick Facharztausbildung Anästhesiologie

Die Fachärzte der Anästhesiologie, auch Anästhesisten genannt, sind verantwortlich für Anästhesie- und Sedationsverfahren bei Patienten während diagnostischer und therapeutischer Interventionen.

Sie haben Kenntnis, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Allgemein-, Regional- und Lokalanästhesie sowie deren Vor- und Nachbehandlung. Während einer Operation oder diagnostischen Eingriffen sind sie außerdem für die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen zuständig.

Anästhesisten sind zudem dazu ausgebildet, intensivmedizinische, notfallmedizinische und schmerzmedizinische Maßnahmen durchzuführen und akute und chronische Schmerzen zu behandeln.

Die Weiterbildungs-Voraussetzungen zum Facharzt Anästhesiologie

Um die Weiterbildung im Bereich der Anästhesiologie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorliegen.

Mit dem Erhalt der Approbation beginnt die Zeit als Assistenzarzt, in der wir uns in einem Teilbereich der Medizin weiterbilden und spezialisieren.

Wir absolvieren unsere Facharztausbildung – zum Beispiel im Gebiet der Anästhesiologie. Am Ende dieser mehrjährigen Ausbildung erlangt man den Facharzttitel.

Weiterbildungsinhalte Anästhesiologie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Anästhesiologie:

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Präanästhesiologische Vorbereitung:

  • Aufklärung von Patienten über Risiken von Anästhesieverfahren und -medikamenten sowie Einholung der rechtsgültigen Einwilligung
  • Präanästhesiologische Risikoevaluation, insbesondere Prädiktoren für schwierige Atemwege und schwierige Beatmung
  • Identifikation und Umgang mit relevanten kardiovaskulären pulmonalen, neurologischen und muskulären Risikofaktoren
  • Auswahl eines geeigneten Anästhesieverfahrens einschließlich
    • präanästhesiologischer Vorbereitung unter Berücksichtigung einer Dauermedikation
    • medikamentöser Prämedikation
    • erforderlichem Monitoring
    • Berücksichtigung des Erfordernisses präanästhesiologischer Nüchternheit

Anästhesiologische Verfahren und Techniken:

  • Atemwegsmanagement, technische Maßnahmen zur Behandlung des einfachen und des schwierigen Atemweges einschließlich der schwierigen Intubation (Difficult Airway), davon
    • fiberoptische Techniken einschließlich fiberoptische Intubationen, davon können bis zu 50% durch Simulation erfolgen
    • videoassistierte Intubationsverfahren
  • Anästhesiologische Überwachung
  •  Postanästhesiologische Patientenversorgung
  • Anästhesierelevante Ultraschallverfahren, insbesondere Notfallsonographie, transösophageale und transthorakale Echokardiographie
  • Durchführung anästhesierelevanter Ultraschallverfahren bei unterschiedlichen Maßnahmen, insbesondere bei ZVK-Anlage,
    Pleurapunktion, sonographisch gesteuerter Gefäßpunktion und Regionalanästhesie
  • Allgemeinanästhesien und intraoperative Beatmung einschließlich Einleitung, intraoperative Überwachung, Ausleitung, postoperative Patientenversorgung, postoperative
    Schmerztherapie
  • Durchführung von Anästhesieverfahren, davon
    • bei abdominellen Eingriffen
    • bei Patienten mit mindestens ASA 3-Klassifikation

Anästhesie bei neurochirurgischen und neurointerventionellen Eingriffen:

  • Risiken und Vorteile unterschiedlicher anästhesiologischer Verfahren bei neurochirurgischen und neurointerventionellen Eingriffen
  • Prinzipien und Besonderheiten der Anästhesiologie bei intrakraniellen Eingriffen
  • Mitwirkung bei Anästhesien für intrakranielle Eingriffe

Kinderanästhesie:

  • Besonderheiten der pädiatrischen Anästhesiologie einschließlich Monitoring, Atemwegsmanagement, intravenöse und intraossäre Zugänge, Narkoseeinleitung, Narkoseaufrechterhaltung, Narkoseausleitung, postanästhesiologische Versorgung, Flüssigkeits- und Volumentherapie
  • Durchführung von Anästhesien bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum vollendeten 5. Lebensjahr
  • Reanimationstraining

Anästhesie bei Schwangeren und in der Geburtshilfe:

  • Durchführung von Allgemeinanästhesien, Regionalanästhesien und perioperativer Behandlung bei Schwangeren
  • Schmerztherapie in der Geburtshilfe einschließlich bei Kaiserschnitten
  • Durchführung von Anästhesieverfahren in der Geburtshilfe, davon
    • bei Kaiserschnitten

Anästhesie bei Thoraxeingriffen:

  • Prinzipien und Besonderheiten der Anästhesiologie bei throraxchirurgischen Eingriffen
  • Perioperative Schmerztherapie einschließlich epiduraler, paravertebraler und intervertebraler Blockaden in der Thoraxchirurgie
  • Mitwirkung bei Anästhesien für intrathorakale Eingriffe

Kardiovaskuläre Anästhesie:

  • Prinzipien und Besonderheiten der Anästhesiologie bei kardiochirurgischen und herznahen gefäßchirurgischen Eingriffen, insbesondere des kardiopulmonalen Bypasses und anderer kreislaufunterstützender Maßnahmen

Anästhesie bei Operationen im Kopf-Hals-Bereich:

  • Anästhesien bei Eingriffen im Kopf-Hals-Bereich auch mit schwierigem Zugang zum Atemweg in der Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie

Regionalanästhesie:

  • Durchführung rückenmarksnaher Regionalanästhesien einschließlich intraoperativer Überwachung, postoperativer Patientenversorgung, postoperativer Schmerztherapie
  • Durchführung peripher-regionalanästhesiologischer Verfahren einschließlich intraoperativer Überwachung, postoperativer Patientenversorgung, postoperativer Schmerztherapie

Anästhesie bei ambulanten Patienten:

  • Mindestanforderungen für die Anwendung anästhesiologischer Verfahren bei ambulanten Eingriffen
  • Durchführung von Anästhesien bei ambulanten Eingriffen unter Beachtung der Rahmenbedingungen und des spezifischen Risikos sowie Sicherstellung der perioperativen Versorgung

Anästhesiologische Verfahren außerhalb des Operationssaales:

  • Gewährleisten von Sicherheitsstandards im Zusammenhang mit anästhesiologischen Verfahren bei CT-und MRT-Untersuchungen oder anderen minimal-invasiven und diagnostischen Eingriffen
  • Transport des Patienten zu Untersuchungen und Eingriffen

Intensivmedizin:

  • Diagnostik und Therapie vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände auf einer Intensivstation oder Intermediate Care Station, insbesondere bei
    • respiratorischer Insuffizienz
    • kardialer Insuffizienz
    • Ein- und Mehrorganversagen
    • Delir
    • endokrinen Störungen
    • erhöhtem Hirndruck
    • Sepsis
    • Schock
    • Trauma/Polytrauma
  • Prävention, Diagnostik, Therapie und Management von Infektionen
  • Intensivmedizinische Behandlung von Patienten mit Funktionsstörungen von mindestens zwei vitalen Organsystemen
  • Analgosedierung von intensivmedizinischen Patienten
  • Atemunterstützende Maßnahmen bei nichtintubierten Patienten, differenzierte Beatmungstechniken einschließlich
    Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten
  • Differenzierte Flüssigkeits- und Volumentherapie einschließlich Transfusions- und Blutersatztherapie
  • Enterale und parenterale Ernährung, Erstellung eines Ernährungsplans sowie Therapie von Stoffwechselentgleisungen
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken, auch sonographisch gesteuert, davon
    • zentralvenöse Zugänge
    • arterielle Zugänge
    • Pleurapunktionen, Pleuradrainagen
  • Tracheo- und Bronchoskopien
  • Perkutane Tracheotomien

Schmerzmedizinische Verfahren:

  • Nervenblockaden, insbesondere zur perioperativen regionalen Schmerztherapie einschließlich Katheterverfahren
  • Verfahren zur pharmakologischen und nichtpharmakologischen Schmerztherapie
  • Grundlagen der Behandlung chronischer Schmerzen

Notfall- und Zwischenfallmanagement, Trauma und Verbrennungen, Rettungswesen:

  • Reanimation von Patienten aller Altersgruppen
  • Transportbegleitung von Intensivpatienten einschließlich der Vorbereitung zum Interhospitaltransfer
  • Ossärer Zugang
  • Erstversorgung beim Traumapatienten einschließlich Brandverletzten
  • Zwischenfalltraining

Weiterbildungszeit Facharzt Anästhesiologie

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Die Weiterbildungszeiten variieren von Bundesland zu Bundesland. Wir haben Dir hier die Weiterbildungszeiten aller Bundesländer zusammengefasst.

Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Baden-Württemberg wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Bayern wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden

Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Berlin wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden

Innerhalb der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit ist mindestens ein Jahr unter der Leitung von Ärzten abzuleisten, die in vollem Umfang zur Weiterbildung befugt sind.

Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Brandenburg wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Bremen wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Hamburg wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Hessen wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Mecklenburg-Vorpommern wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Niedersachsen wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Nordrhein) wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Nordrhein-Westfalen (Gebiet Lippe) wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Rheinland-Pfalz wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich im Saarland wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Sachsen wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Sachsen-Anhalt wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Schleswig-Holstein wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden
Die 60-monatige Fachausbildung Anästhesiologie gestaltet sich in Thüringen wie folgt:

  • 48 Monate in der Anästhesiologie, davon können bis zu
    • 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung angerechnet werden
    • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
  • 12 Monate in der Intensivmedizin, davon können
    • 6 Monate Intensivmedizin in einem anderen Gebiet angerechnet werden

Facharzt Anästhesiologie Gehalt 

Das Einstiegsgehalt als Assistenzarzt für Anästhesiologie liegt im ersten Jahr bei 4.600 Euro brutto pro Monat. Dein Assistenzarztgehalt steigt jährlich. Nach 5 Jahren in Deiner Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesiologie verdienst Du 5.900 Euro brutto pro Monat.

Das Bruttojahresgehalt eines Facharztes im Bereich Anästhesiologie beträgt bis zu 92.000 Euro.

Das Gehalt als Facharzt für Anästhesiologie ist abhängig von geltenden Tarifverträgen. Die verbreitetsten Tarifverträge sind der TV-Ärzte VKA für kommunale Krankenhäuser und der Tarifvertrag der Unikliniken, TV Ärzte TdL.

In diesen ist die Gehaltsentwicklung fest definiert. Auch einige private Klinikkonzerne wie etwa SRH oder Helios haben bundesweit geltende Tarifverträge.

Außerhalb geltender Tarifverträge verdienen ÄrztInnen unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Fachbereiche unterschiedlich viel Gehalt.

Als Vertretungsarzt ist man jedoch generell an keine Tarifverträge gebunden. Hier sind weit höhere Gehältern als in Festanstellung möglich und man hat häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Facharztausbildung Anästhesiologie Logbuch

Das Logbuch ist ein verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung – auch für den Facharzt Anästhesiologie.

Wenn alle Inhalte der Weiterbildung durchlaufen wurden, wird das ausgefüllte und unterschriebene Logbuch an die zuständige Ärztekammer geschickt.

Es gibt Aufschluss über alle Inhalte und Kenntnisse, die im Rahmen der Facharztausbildung vermittelt wurden.

Zum Musterlogbuch der Bundesärztekammer geht es hier.

Die Facharztprüfung im Gebiet Anästhesiologie

Für die Anmeldung zur Facharztprüfung Anästhesiologie zum Ende der Assistenzzeit müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • die Mindestweiterbildungszeiten
  • alle zu absolvierenden Weiterbildungsinhalte
  • ein vorliegendes Facharztzeugnis

Die ersten zwei Voraussetzungen werden durch das Logbuch dokumentiert.

Mit dem Facharztzeugnis wird durch den ausbildenden Arzt die Facharztreife des Assistenzarztes bescheinigt.

Der ausbildende Arzt bezieht dabei Stellung zu den Fähigkeiten und Kenntnissen aber auch zur fachlichen und persönlichen Eignung des Facharztkandidaten.

Nach der Anmeldung mit allen erforderlichen Dokumenten bei der zuständigen Landesärztekammer erhält der Facharztkandidat einen Prüfungstermin mit Datum, Ort und Uhrzeit der Prüfung.

Die Prüfung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und wird von einem Prüfungskomitee von meist drei Ärzten abgenommen. Für die Prüfung bekommt man keine Note. Sie gilt lediglich als „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Nach der bestandenen Prüfung erhält der frisch gebackene Facharzt vom Prüfungsvorsitzenden die Facharzturkunde, das Fachdiplom. Der Arzt ist nun berechtigt, als Vertragsarzt zu arbeiten.

Passt die Weiterbildung wirklich zu mir? 

Es ist sehr wichtig, dass die von Dir gewählte Weiterbildung auch wirklich zu Deinen privaten und beruflichen Zielen passt.

Nur so kannst Du langfristig glücklich und vor allem gesund Arzt sein.

Wir haben Dir hier eine Auswahl zu hilfreichen Artikeln zusammengestellt.

Darunter unsere Studie zum Zusammenhang von Deiner Persönlichkeit und Deiner Zufriedenheit mit der Wahl des Fachbereichs.

Stellenangebote Anästhesiologie

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro