Burnout als Arzt

Sind Sie gefährdet oder bereits betroffen?

In diesem Beitrag der Psychologin Annika Lante wird das Thema Burnout als Arzt behandelt. Hierdurch soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, ob Sie bereits betroffen oder gefährdet sind. Am Ende des Beitrags finden Sie dafür einen Selbsttest. Wenn Sie außerdem wissen möchten, wie Sie Stress, Burnout oder sogar Depressionen im Arztberuf vermeiden, kann der verlinkte Beitrag am Ende des Artikels ebenfalls sehr nützlich sein.

Burnout – ein weit verbreitetes Problem unter Ärzten

Aufgrund der großen Verantwortung, die Ärzte tragen, der hohen Arbeitsbelastung, der Nacht- und Bereitschaftsdienste sowie dem damit einhergehenden Mangel an Freizeit sind Ärzte eine besonders für Burnout gefährdete Berufsgruppe.

Dies bestätigen auch die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des Marburger Bunds. 59 % aller befragten Ärzte gaben an, häufig bis ständig überlastet zu sein. 74 % haben zudem das Gefühl, dass die Gestaltung ihrer Arbeitszeiten sie in ihrer Gesundheit beeinträchtigt und 15 % waren durch ihre Arbeit schon einmal so stark psychisch belastet, dass sie sich in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung begeben mussten. Diese Zahlen zeigen deutlich die möglichen gesundheitlichen Folgen des Arztseins.


Mangelnder Gesundheitsfokus von Ärzten

Es gibt jedoch nicht nur strukturelle Hürden. Ein weiteres Problem ist definitiv auch der mangelnde Gesundheitsfokus vieler Ärzte. Ärzte kümmern sich jeden Tag um das Wohlergehen anderer und missachten dabei häufig die Wichtigkeit ihrer eigenen Gesundheit. Bei der Umfrage des Marburger Bunds gaben 73 % an, dass sie mehr auf ihre eigene Gesundheit achten müssten bzw. sogar sehr nachlässig mit ihr umgehen.

Übersicht zum Gesundheitsbewusstsein in Deutschland arbeitender Ärzte

Ärzte weisen ein erhöhtes Suizidrisiko auf

Die hohe Arbeitsbelastung in Kombination mit dem mangelnden Gesundheitsbewusstsein hat zur Folge, dass auch das Suizidrisiko bei Ärzten höher ist als in der Allgemeinbevölkerung. Die Ergebnisse von 14 internationalen Studien zeigen, dass das Suizidrisiko bei Medizinern 1,3-3,4-fach höher ist und bei Medizinerinnen sogar 2,5-5,7-fach höher.

Noch besorgniserregendere Ergebnisse lieferte eine deutsche Studie: Die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte gab an, schon einmal Suizidabsichten gehabt zu haben und zwei Drittel halten es für möglich, dass sie sich irgendwann das Leben nehmen.

Einen empirischen Überblick zu diesen Studien bietet die Veröffentlichung Suizidalität bei Ärztinnen und Ärzten.

Warum Assistenzärzte eine besondere Risikogruppe darstellen

Assistenzärzte haben einen besonders stressigen Job. Von Anfang an wird ihnen vermittelt, dass unentwegt Leistung erbracht werden muss. Überstunden und Nachtdienste gehören zum Alltag und aufgrund von Personalknappheit sind sie häufig auf sich alleine gestellt. Mit der großen Verantwortung, die sie zu tragen haben, sind sie teilweise stark überfordert und sehen keinen Ausweg aus dieser belastenden Situation. Parallel dazu müssen sie allerdings noch ihre Facharztausbildung absolvieren und sich ein breit gefächertes Wissen aneignen. Hinzu kommt teilweise auch die Belastung, sich für einen Fachbereich entscheiden zu müssen. So ist es wenig verwunderlich, dass Assistenzärzte die höchste Burnout-Gefährdung haben. 70 % der Ärzte unter 35 zeigen bereits Anzeichen für ein Burnout und jeder 5. nahm bereits Medikamente ein, um der psychischen und nervlichen Belastung standhalten zu können.

Die 3 Burnout-Phasen bei Ärzten

Obwohl wir uns täglich mit den gesundheitlichen Problemen anderer Leute beschäftigen, nehmen wir häufig die Warnsymptome unseres eigenen Körpers nicht oder erst viel zu spät wahr bzw. gestehen sie uns ein. Ich kenne das Problem selber: Gerade, weil der Gesundheitszustand unserer Patienten in unserer Verantwortung liegt, möchte man selbst nach außen hin stark und unverwundbar wirken. Sich Schwächen oder eigene Grenzen einzugestehen, fällt deshalb den meisten extrem schwer. Doch gerade das ist sehr wichtig, denn wenn wir die Warnsignale eines Burnouts kennen und rechtzeitig auf unseren Körper und seine Signale hören, können wir gezielt einem Burnout vorbeugen.

Bei einem Burnout durchläuft man typischerweise 3 Phasen, die, wenn man nicht aktiv eingreift, in Lähmung und depressiver Erschöpfung münden.

Phase I zeichnet sich durch Aggressivität & Aktivität aus, häufig auch Hyperaktivität. Diese Phase ist weniger von wirklichem Leidensdruck geprägt, als eher von einem hohen Anspruch, alle einem zugetragenen Aufgaben perfekt erledigen zu wollen, sowie dem Wunsch überall präsent zu sein. Dies führt dazu, dass man seine letzten Kräfte aufbraucht – meist, ohne es selbst wirklich zu bemerken.

Anschließend kommt es in Phase II zu Flucht & Rückzug, da man merkt, dass man dem Leistungsdruck nicht standhalten kann. Häufig wird eine Kompensation durch ein externes Ventil, wie beispielsweise sportliche Aktivitäten, versucht. Da dies jedoch meist ohne Erfolg ist, zieht man sich immer weiter zurück und meidet sukzessive sowohl den Kontakt zu Patienten als auch zu Freunden oder Familienangehörigen. Da man immer mehr den Kontakt zu sich selbst und seinen Bedürfnissen verliert, wird dies auch mit dem Begriff der Depersonalisation zusammengefasst.

Die Leitsymptome der Phase III sind schließlich Isolation & Passivität. Häufig wird erst in der Endphase die eigene Situation realisiert und Hilfe gesucht. Man fühlt sich wie gelähmt und unfähig seinen alltäglichen Aufgaben nachzugehen – befindet sich in einer schweren Depression. Alkohol-, Nikotin- oder anderer Substanzmissbrauch werden in dieser Phase nicht selten als Fluchtversuch vor der Realität genutzt und Suizidgedanken stellen keine Seltenheit dar.

Konsequenzen eines Burnouts für den Arztberuf

Ein Burnout kann nicht nur eine schwere Depression zur Folge haben, sondern auch diverse weitere Krankheiten, wie beispielsweise Medikamentenabhängigkeit, Angststörungen oder Tinnitus. Da ist es naheliegend, dass sich ein Burnout auch auf viele Lebensbereiche negativ auswirkt.

In Bezug auf den Arztberuf bedeutet das:

  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit für ärztliche Kunstfehler, wie etwa falsche Diagnosen oder fehlerhafte Rezepte
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit für geringere Professionalität und Nichteinhalten medizinischer Standards
  • Deutlich geringere Patientenzufriedenheit

Doch all dies kann verhindert werden, wenn man rechtzeitig auf sich, seine Gesundheit und seine Bedürfnisse achtet und diese respektiert.

Was ich als Arzt tun kann, um meine Resilienz zu stärken

Um herauszufinden, wie hoch das persönliche Burnout-Risiko ist, eignen sich schnelle Online-Tests. Beispielsweise lässt sich mit dem Copenhagen Burnout Inventory (CBI) mit wenigen Fragen der Schweregrad von Burnout in verschiedenen Lebensbereichen bestimmen.

Hier geht es zum Test: https://www.therapie.de/psyche/info/test/weitere/burnout/#_

Doch es lassen sich nicht erst Maßnahmen ergreifen, wenn man bereits das Gefühl hat, komplett „ausgebrannt“ zu sein. Vielmehr ist es wichtig, dauerhaft seine Resilienz und seine psycho-physischen Abwehrkräfte zu trainieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Selbsttests und eigene Kompensationsmaßnahmen bei einem bereits bestehenden Burnout niemals die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten ersetzen.

Um erst gar nicht von Burnout betroffen zu werden ist eine ausgewogene Work-Life-Balance unabdingbar. Diese erreicht man als Arzt jedoch nur mit der ideal zu den eigenen Prioritäten passenden Stelle.

Im Folgenden sind deshalb 3 Maßnahmen für eine ideale Work-Life Balance als Arzt für Sie zusammengefasst: Zum Artikel

Das Viantro-Team aus Ärzten und medizinischen Experten ist gerne für Sie da und findet die ideale Stelle für Ihre Prioritäten und eine ausgewogene Work-Life-Balance, um Ihr Burnout-Risiko zu minimieren.

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Viantro – Die Karriereplattform von Ärzten für Ärzte

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Annika Lante, Psychologin

Deine Viantro-Vorteile

Die  Job- & Karriereplattfrom von Ärzten für Ärzte.

  • Karrieregespräch mit medizinischen Experten
  • Kostenloser professioneller Lebenslauf
  • Zentrale Verwaltung aller Bewerbungsprozesse
  • Rundumentlastung von der Terminkoordination bis zur Wohnungssuche

Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro

Burnout als Arzt. Sind Sie gefährdet?


Burnout als Arzt

Sind Sie gefährdet oder bereits betroffen?

In diesem Beitrag der Psychologin Annika Lante wird das Thema Burnout als Arzt behandelt. Hierdurch soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, ob Sie bereits betroffen oder gefährdet sind. Hierfür finden Sie am Ende des Beitrags einen Selbsttest. Wenn Sie außerdem wissen möchten, wie Sie Stress, Burnout oder sogar Depressionen im Arztberuf vermeiden, kann der verlinkte Beitrag am Ende des Artikels ebenfalls sehr nützlich sein.

Burnout – ein weit verbreitetes Problem unter Ärzten

Aufgrund der großen Verantwortung, die Ärzte tragen, der hohen Arbeitsbelastung, der Nacht- und Bereitschaftsdienste sowie dem damit einhergehenden Mangel an Freizeit sind Ärzte eine besonders für Burnout gefährdete Berufsgruppe.

Dies bestätigen auch die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des Marburger Bunds. 59 % aller befragten Ärzte gaben an, häufig bis ständig überlastet zu sein. 74 % haben zudem das Gefühl, dass die Gestaltung ihrer Arbeitszeiten sie in ihrer Gesundheit beeinträchtigt und 15 % waren durch ihre Arbeit schon einmal so stark psychisch belastet, dass sie sich in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung begeben mussten. Diese Zahlen zeigen deutlich die möglichen gesundheitlichen Folgen des Arztseins.



Mangelnder Gesundheitsfokus von Ärzten

Es gibt jedoch nicht nur strukturelle Hürden. Ein weiteres Problem ist definitiv auch der mangelnde Gesundheitsfokus vieler Ärzte. Ärzte kümmern sich jeden Tag um das Wohlergehen anderer und missachten dabei häufig die Wichtigkeit ihrer eigenen Gesundheit. Bei der Umfrage des Marburger Bunds gaben 73 % an, dass sie mehr auf ihre eigene Gesundheit achten müssten bzw. sogar sehr nachlässig mit ihr umgehen.

 

Ärzte weisen ein erhöhtes Suizidrisiko auf

Die hohe Arbeitsbelastung in Kombination mit dem mangelnden Gesundheitsbewusstsein hat zur Folge, dass auch das Suizidrisiko bei Ärzten höher ist als in der Allgemeinbevölkerung. Die Ergebnisse von 14 internationalen Studien zeigen, dass das Suizidrisiko bei Medizinern 1,3-3,4-fach höher ist und bei Medizinerinnen sogar 2,5-5,7-fach höher.

Noch besorgniserregendere Ergebnisse lieferte eine deutsche Studie: Die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte gab an, schon einmal Suizidabsichten gehabt zu haben und zwei Drittel halten es für möglich, dass sie sich irgendwann das Leben nehmen.

Einen empirischen Überblick zu diesen Studien bietet die Veröffentlichung Suizidalität bei Ärztinnen und Ärzten.

Warum Assistenzärzte eine besondere Risikogruppe darstellen

Assistenzärzte haben einen besonders stressigen Job. Von Anfang an wird ihnen vermittelt, dass unentwegt Leistung erbracht werden muss. Überstunden und Nachtdienste gehören zum Alltag und aufgrund von Personalknappheit sind sie häufig auf sich alleine gestellt. Mit der großen Verantwortung, die sie zu tragen haben, sind sie teilweise stark überfordert und sehen keinen Ausweg aus dieser belastenden Situation. Parallel dazu müssen sie allerdings noch ihre Facharztausbildung absolvieren und sich ein breit gefächertes Wissen aneignen. Hinzu kommt teilweise auch die Belastung, sich für einen Fachbereich entscheiden zu müssen. So ist es wenig verwunderlich, dass Assistenzärzte die höchste Burnout-Gefährdung haben. 70 % der Ärzte unter 35 zeigen bereits Anzeichen für ein Burnout und jeder 5. nahm bereits Medikamente ein, um der psychischen und nervlichen Belastung standhalten zu können.

Die 3 Burnout-Phasen bei Ärzten

Obwohl wir uns täglich mit den gesundheitlichen Problemen anderer Leute beschäftigen, nehmen wir häufig die Warnsymptome unseres eigenen Körpers nicht oder erst viel zu spät wahr bzw. gestehen sie uns ein. Ich kenne das Problem selber: Gerade, weil der Gesundheitszustand unserer Patienten in unserer Verantwortung liegt, möchte man selbst nach außen hin stark und unverwundbar wirken. Sich Schwächen oder eigene Grenzen einzugestehen, fällt deshalb den meisten extrem schwer. Doch gerade das ist sehr wichtig, denn wenn wir die Warnsignale eines Burnouts kennen und rechtzeitig auf unseren Körper und seine Signale hören, können wir gezielt einem Burnout vorbeugen.

Bei einem Burnout durchläuft man typischerweise 3 Phasen, die, wenn man nicht aktiv eingreift, in Lähmung und depressiver Erschöpfung münden.

Phase I zeichnet sich durch Aggressivität & Aktivität aus, häufig auch Hyperaktivität. Diese Phase ist weniger von wirklichem Leidensdruck geprägt, als eher von einem hohen Anspruch, alle einem zugetragenen Aufgaben perfekt erledigen zu wollen, sowie dem Wunsch überall präsent zu sein. Dies führt dazu, dass man seine letzten Kräfte aufbraucht – meist, ohne es selbst wirklich zu bemerken.

Anschließend kommt es in Phase II zu Flucht & Rückzug, da man merkt, dass man dem Leistungsdruck nicht standhalten kann. Häufig wird eine Kompensation durch ein externes Ventil, wie beispielsweise sportliche Aktivitäten, versucht. Da dies jedoch meist ohne Erfolg ist, zieht man sich immer weiter zurück und meidet sukzessive sowohl den Kontakt zu Patienten als auch zu Freunden oder Familienangehörigen. Da man immer mehr den Kontakt zu sich selbst und seinen Bedürfnissen verliert, wird dies auch mit dem Begriff der Depersonalisation zusammengefasst.

Die Leitsymptome der Phase III sind schließlich Isolation & Passivität. Häufig wird erst in der Endphase die eigene Situation realisiert und Hilfe gesucht. Man fühlt sich wie gelähmt und unfähig seinen alltäglichen Aufgaben nachzugehen – befindet sich in einer schweren Depression. Alkohol-, Nikotin- oder anderer Substanzmissbrauch werden in dieser Phase nicht selten als Fluchtversuch vor der Realität genutzt und Suizidgedanken stellen keine Seltenheit dar.

Konsequenzen eines Burnouts für den Arztberuf

Ein Burnout kann nicht nur eine schwere Depression zur Folge haben, sondern auch diverse weitere Krankheiten, wie beispielsweise Medikamentenabhängigkeit, Angststörungen oder Tinnitus. Da ist es naheliegend, dass sich ein Burnout auch auf viele Lebensbereiche negativ auswirkt.

In Bezug auf den Arztberuf bedeutet das:

  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit für ärztliche Kunstfehler, wie etwa falsche Diagnosen oder fehlerhafte Rezepte
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit für geringere Professionalität und Nichteinhalten medizinischer Standards
  • Deutlich geringere Patientenzufriedenheit

Doch all dies kann verhindert werden, wenn man rechtzeitig auf sich, seine Gesundheit und seine Bedürfnisse achtet und diese respektiert.

Was ich als Arzt tun kann, um meine Resilienz zu stärken

Um herauszufinden, wie hoch das persönliche Burnout-Risiko ist, eignen sich schnelle Online-Tests. Beispielsweise lässt sich mit dem Copenhagen Burnout Inventory (CBI) mit wenigen Fragen der Schweregrad von Burnout in verschiedenen Lebensbereichen bestimmen.

Hier geht es zum Test: https://www.therapie.de/psyche/
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Doch es lassen sich nicht erst Maßnahmen ergreifen, wenn man bereits das Gefühl hat, komplett „ausgebrannt“ zu sein. Vielmehr ist es wichtig, dauerhaft seine Resilienz und seine psycho-physischen Abwehrkräfte zu trainieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Selbsttests und eigene Kompensationsmaßnahmen bei einem bereits bestehenden Burnout niemals die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten ersetzen.

Um erst gar nicht von Burnout betroffen zu werden ist eine ausgewogene Work-Life-Balance unabdingbar. Diese erreicht man als Arzt jedoch nur mit der ideal zu den eigenen Prioritäten passenden Stelle.

Im Folgenden sind deshalb 3 Maßnahmen für eine ideale Work-Life Balance als Arzt für Sie zusammengefasst: Zum Artikel

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
Ich bin sehr zufrieden und kann Viantro nur allen Ärzten weiterempfehlen.
Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

Als frisch approbierter ausländischer Arzt habe ich viele Bewerbungen geschrieben, ohne eine Stelle zu bekommen. Viantro hat ein Krankenhaus gefunden, das genau zu meiner angestrebten Weiterbildung passt und ich wurde direkt dort eingestellt. 
Das Viantro-Team war sehr freundlich und hat mir auch bei der Bürokratie wirklich sehr gut und menschlich weitergeholfen.

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