Medizinjournalismus als Alternative zum Arztberuf

Als Arzt im Medizinjournalismus arbeiten

Was Ärzte wissen müssen, um Medizinjournalist zu werden

Lesedauer: 5 min.

„Ich will kein Arzt mehr sein!“

Leider treffen immer mehr von uns Ärztinnen und Ärzte diese Aussage.

Die Gründe dafür sind vielfältig und verständlich.

Überlastung durch Dauerstress, Überstunden, unterbesetzte Stationen und leidendes Privatleben.

Viele suchen deshalb einen Ausweg und Alternativen zum Arztberuf.

In diesem Artikel erhältst Du einen Überblick über die Aufgaben, das Gehalt, die Vorteile und die Voraussetzungen, um als Arzt im Medizinjournalismus zu arbeiten.

Außerdem erfährst Du hier, wie Du wieder glücklich Arzt sein kannst, die gleichen Vorteile hast wie im Medizinjournalismus und das bei einem ausgewogenen Privatleben und gutem Wohlbefinden.

Beide Alternativen können Dir ermöglichen, Deine beruflichen & privaten Bedürfnisse zu verwirklichen, um ein erfülltes Leben zu führen. Wir zeigen Dir wie.

Überblick – Medizinjournalismus

Der Begriff Medizinjournalismus umfasst die Berichterstattung und Kommentierung zu medizinischen Themen.

Im Zentrum stehen Vorgänge und Fragestellungen aus allen medizinischen Bereichen. Oft auch im Bezug auf juristische, wirtschaftliche und soziale Probleme der Gesundheits- und Umweltpolitik.

Das Fachgebiet Medizinjournalismus bietet sehr gute Berufsaussichten und Karrieremöglichkeiten. Nicht zuletzt durch das stetig wachsende Angebot an Onlinemedien.

Viele Ärzte sind mit der Arbeit im Gesundheitssystem unzufrieden und suchen nach einer neuen beruflichen Perspektive, bei der ihre medizinischen Kenntnisse und Interessen dennoch gefördert und genutzt werden.

Das Tätigkeitsfeld Medizinjournalismus ist für viele Ärzte eine interessante Alternative zum klassischen Arztberuf.

Historischer Überblick zum Medizinjournalismus

Bereits im 15. und 16. Jahrhundert gab es Nachrichtenbriefe, die medizinische Inhalte enthielten wie beispielsweise Meldungen zu Seuchen, Aderlass, Arzneien und Heilungen.

Der promovierte Arzt Tobias Peucer war wohl der erste bekannte ‚Medizinjournalist’. Er veröffentlichte 1690 die weltweit erste Dissertation zum Zeitungs- und Nachrichtenwesen.

Da sich mittelalterliche Texte in den ersten ‚Zeitungen‘ bereits mit Fragen zu Gesundheit und Krankheit, Leiden und Heilen beschäftigen, wird klar, dass ein medizinisches Interesse die grundlegendsten Bedürfnisse der Menschen berührt.

Dieses Interesse ist in der modernen Zeit noch verstärkt und eher unabhängig von anderen Strömungen des Zeitgeistes.

Wie wird man Medizinjournalist?

Quereinstieg als Arzt

Der Medizinjournalismus bietet für Ärzte ideale Voraussetzungen für einen Quereinstieg.

Tatsächlich haben die meisten Medizinjournalisten Medizin studiert, da sie sich dadurch die notwendige fachliche Expertise aneignen konnten.

Außerdem muss man keine weitere formale Ausbildung absolvieren, um als Medizinjournalist zu arbeiten.

Das liegt vor allem daran, dass die meisten Medizinjournalisten in Deutschland freiberuflich arbeiten.

Im Allgemeinen ist es jedoch schwierig als Quereinsteiger ohne journalistische Ausbildung sofort in ein Fachressort einzusteigen.

Die beste Einstiegsmöglichkeit für Ärzte ist eine Nebenbeschäftigung als freie Mitarbeiter für die örtlichen Medien.

Dadurch können erste Erfahrungen gesammelt und Grundlagen der journalistischen Stilmittel und der Arbeitsweise erlernt werden, denn das Schreiben von Beiträgen ist ein Handwerk.

Außerdem können Ärzte in dieser Zeit wichtige Kontakte zu verschiedenen Medien knüpfen und risikofrei abwägen, ob Medizinjournalismus ein geeignetes Tätigkeitsfeld für sie darstellt.

Sobald man sich mit einigen Beiträgen bei einer Zeitung oder Zeitschrift etabliert hat, kann man als freier Mitarbeiter im Wissenschaft- oder Medizinressort der Redaktion arbeiten und sich gegebenenfalls für eine Festanstellung bewerben.

Einige Verlage bieten auch Volontariate für Ärzte an. Diese Programme sind jedoch sehr begehrt und es gibt im Vergleich nur wenige Plätze.

Man hat als Arzt auch die Option eine journalistische Ausbildung per Fernstudium zu absolvieren.

Dadurch könnte man für die Dauer der Weiterbildung als Arzt mit gesichertem Einkommen arbeiten.

Wer sich für solch eine Weiterbildung interessiert, erhöht seine Einstellungschancen als Medizinjournalist, hat jedoch die zeitliche und mentale Doppelbelastung von Fernstudium und Arztberuf.

Wenn man jedoch den Schritt gehen möchte, den Arztberuf zu verlassen, um als Medizinjournalist zu arbeiten, eröffnet sich ein breites Angebot an Tätigkeitsbereichen.

Tätigkeitsbereiche Medizinjournalist

So wird man als Arzt Medizinjournalist

Wie für die meisten Fachjournalisten ist eine Festanstellung für Medizinjournalisten eher unüblich.

Nur Fachmedien mit relativ kleinen Redaktionen bieten vereinzelt Festanstellungen, obwohl auch hier der Großteil der Beiträge von freien Medizinjournalisten bezogen wird.

In Deutschland arbeiten circa 2000 Medizinjournalisten und der Großteil als Freelancer. Das bietet den Medien die Möglichkeit, über ein viel breiteres Themenspektrum zu berichten als mit fest Angestellten.

 

Medizinjournalist in der Pharmaindustrie

Als Medizinjournalist kann man zum Beispiel in der Pharmaindustrie arbeiten.

Dabei geht es meist darum, informierende Texte über Medikamente der entsprechenden Pharmafirma zu schreiben oder für Medizinprodukte zu werben.

Dies erfolgt über Webtexte oder Beiträge für Informationsbroschüren.

Das gleiche gilt auch für alternativmedizinische Präparate, welche hauptsächlich von Heilpraktikern verwendet werden.

 

Medizinjournalist in der PR-Agentur

Eng verwandt ist eine Anstellung bei PR-Agenturen, welche Kunden aus dem Gesundheitsbereich betreuen.

In der Öffentlichkeitsarbeit sind Medizinjournalisten stets gefragt, da sie die journalistische Arbeitsweise und medizinischen Inhalte kennen und Pressemitteilungen und Werbung entsprechend aufbereiten und attraktiv darstellen können.

Außerdem können Medizinjournalisten auch in Pressestellen großer Kliniken oder Gesundheitsbehörden arbeiten.

Hier werden sie eingesetzt, um über die medizinischen Vorgänge und Fortschritte zu berichten oder wichtige Informationen zu veröffentlichen.

 

Medizinjournalist beim Verlag

Medizinjournalisten mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Know-how werden vermehrt von Buchverlagen angestellt.

Als Arzt ist es nicht selten, ein oder mehrere Kapitel für medizinische Lehrbücher zu verfassen.

Wer informative Artikel und Kommentare über die neuesten Forschungsergebnisse für die allgemeine Bevölkerung verfassen möchte, der ist bei den Wissenschaftsressorts von Zeitschriften wie dem Spiegel oder der Zeit gut aufgehoben.

Hier wird häufig nach Artikeln gefragt, die einen Mix aus Fachbeiträgen und verbraucherrelevanten Themen darstellen.

Bei Magazinen nehmen die Onlinemedien eine immer wachsende Bedeutung ein.

Medizinjournalisten werden gefragt, Fachinhalte für medizinische Laien zu erklären.

Generell ist es eine der wichtigsten Fragen und Entscheidungen für den Medizinjournalist, in welcher Branche und für welches Zielpublikum er schreiben will und kann.

Der Arzt muss seine Rolle als Medizinjournalist verstehen und die Aufgaben und Grenzen kennen – nur so kann er gute Beiträge verfassen.

Rollenverständnis als Medizinjournalist

Der Medizinjournalist als …

 

… Informierer

 

Die wichtigste Aufgabe, die der Medizinjournalist in jedem Tätigkeitsbereich ausübt, ist das Informieren.

Wenn es um Artikel für Mediziner mit wissenschaftlichem Fachwissen geht, dann können aktuelle Informationen in Fachmedien kürzer und detaillierter dargestellt werden.

Hier muss kein Grundlagenwissen vermittelt werden.

In Publikumsmedien für Laien muss der Medizinjournalist hingegen auch Hintergründe des Themas darstellen und erklären, welche zum Verständnis nötig sind.

 

… Erklärer und Übersetzer

Wer Artikel für die breitere Bevölkerung schreibt, sollte nur die wichtigsten Informationen angemessen erklären und keine Fachsprache verwenden.

Alle für den Artikel notwendigen Fachbegriffe müssen entsprechend erklärt und in einfachere Sprache übersetzt werden.

Eine weitere Aufgabe ergibt sich durch die weltweite Fachsprache der medizinischen Forschung: Englisch.

Der Medizinjournalist muss fähig sein, englische Inhalte zu verstehen und angemessen ins Deutsche zu übersetzen.

 

… Entertainer

Natürlich nimmt der Medizinjournalist auch immer eine Rolle als Entertainer an.

Wer medizinische Artikel oder Beiträge liest – egal ob Laie, Naturwissenschaftler oder Mediziner – tut das als Nebenbeschäftigung und zu einem Gewissen Grad als Unterhaltung.

Die Beiträge müssen lebendig und interessant gestaltet werden und zum Weiterlesen anregen.

 

… Kritiker

 

Grundsätzlich sollte der Medizinjournalist stets objektiv und informativ berichten.

Wenn angemessen, kann auch die persönliche Meinung in einen Artikel einfließen.

Wichtig ist, dass der Medizinjournalist sich nicht durch Begeisterung blenden lässt und in seinen Artikeln falsche Hoffnungen erzeugt.

Studien und wissenschaftliche Forschung müssen immer kritisch evaluiert werden.

Bei allen medizinischen Themen, sei es Gesundheitspolitik, Gesundheitsrecht, Forschung oder Medikamentenentwicklung, müssen unbedingt alle Vor- und Nachteile in Erwägung gezogen werden, bevor der Artikel verfasst wird.

Sonst könnte die Glaubwürdigkeit des Medizinjournalisten und somit die Einstellungschancen leiden.

 

Arbeitsprozesse und Arbeitsalltag im Medizinjournalismus

 

Ohne Fleiß kein Preis

Medizinisches Wissen hat eine sehr kurze Halbwertszeit.

Wir sehen das gerade in der Corona Krise verstärkt – fast jeden Tag werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse veröffentlicht.

Wer als Medizinjournalist arbeiten will, muss sich also ständig fort- und weiterbilden. In Eigeninitiative.

Dabei gilt es nicht nur die medizinischen Inhalte, sondern auch die Rahmenbedingungen wie Themen aus Politik und Wirtschaft im Blick zu halten.

All dies muss der Medizinjournalist dann entsprechend dokumentieren und als Artikel oder Beitrag niederschreiben.

Recherche

Für den Medizinjournalisten ist eine gründliche und gut strukturierte Recherche die Basis für jeden Artikel.

Berichte mit Schlagzeilen verkaufen sich zwar gut, sind aber nur informativ, wenn die Wahrheit hinter der Meldung ausführlich geprüft wurde.

Als Medizinjournalist sollte man also keine Meldung oder Erkenntnis einfach so übernehmen, sondern genau nachlesen.

Dabei hilft es sich vor allem auf Originalquellen zu berufen, denn hier findet man Antworten auf wichtige Fragen wie:

Wer hat die Studie durchgeführt und wer hat sie finanziert?

Welche Methoden wurden angewendet und wie viele Probanden haben teilgenommen?

Networking

Networking im Medizinjournalismus

Für freie Mitarbeiter in allen Berufen ist Networking unerlässlich. Wer viele Leute kennt und sich einen Namen macht, der wird auch öfter engagiert.

Für Ärzte ist es sinnvoll, ein großes Netzwerk aus Dozenten, Ärzten, Professoren und Apothekern aufzubauen.

Dadurch kann man als Medizinjournalist erweiterte Informationskanäle nutzen und auf interessante Themen aufmerksam werden.

Wer als Arzt Kontakte zu Führungskräften in der Pharmaindustrie oder zu leitenden Ärzten von Fachstudien knüpft, der kann im Idealfall von exklusivem Insiderwissen profitieren.

Und auch für praktizierende Ärzte und Forscher bietet der Kontakt zu Medizinjournalisten Chancen. Es besteht also eine symbiotische Beziehung.

Patienten, die unter seltenen Krankheiten leiden, wie beispielsweise Leukämie, sind auf Transplantationen von passenden Spendern angewiesen.

Hier kann es helfen, mit Hilfe von Medizinjournalisten an die Öffentlichkeit zu gehen.

 

Spezialisierung als Medizinjournalist

Wer als Arzt eine Karriere im Medizinjournalismus anstrebt, muss ein breites medizinisches Interesse zeigen.

Natürlich ist es je nach Ausbildung normal, dass man detaillierteres Fachwissen für bestimmte medizinische Bereiche hat als für andere.

Das ist vor allem bei Fachärzten der Fall – für Kardiologen liegt beispielsweise die Rotation in der Neurologie einige Jahre zurück und das Wissen ist nicht mehr so präsent.

Für einige Fachjournale ist das auch gut, denn sie suchen spezifisch nach top ausgebildeten Experten in verschiedenen Bereichen.

Im Allgemeinen ist es aber besser, wenn man ein gut ausgeglichenes Wissen über die moderne Medizin vorweisen kann.

Spezialisierung ist nicht wichtig.

Ein breites Fachwissen ist lukrativer, da man mehrere Artikel über verschiedene Themenbereiche schreiben kann und demnach für mehr Aufträge geeignet ist.

Außerdem werden zum Beispiel Beiträge über die Allgemeinmedizin wesentlich besser bezahlt als Texte über Psychologie.

 

Gehalt als Arzt im Medizinjournalismus

Nicht nur der medizinische Themenbereich wirkt sich auf das Honorar des Medizinjournalisten aus.

Die Vergütung richtet sich vor allem nach Berufserfahrung und der Anzahl der bereits veröffentlichten Artikel.

Wie bereits erwähnt sind Festanstellungen eher selten und die meisten Medizinjournalisten werden pauschal nach Arbeitsstunden oder nach ZmLZ (Zeichen mit Leerzeichen) bezahlt.

Generell bietet die Pharmaindustrie die höchsten Gehälter.

Als Medizinjournalist kann man maßgeblich zu dem Image einer Pharmafirma beitragen und wird deswegen meist gut bezahlt.

Grundsätzlich variieren die Honorare für Beitrage stark und von 80 Euro pro Artikel bis 90 Euro die Stunde ist alles möglich.

Manche Verlage oder Agenturen zahlen gerade einmal 8 Euro für einen Text von 1.000 bis 1.500 ZmLZ, andere zahlen 100 Euro.

Im Allgemeinen lässt sich aber sagen, dass der Verdienst eines Medizinjournalisten geringer als das Tarifgehalt eines Arztes ausfällt.

 

Wem gehören die Texte?

Wer als Arzt gerne Artikel schreibt und sich beruflich darauf spezialisieren will, sollte sich bewusst sein, dass mit dem Verkauf von Artikeln alle Nutzungsrechte abgegeben werden.

Das bedeutet, dass die Texte auch an andere Verlage weiterverkauft werden dürfen – teilweise ohne zusätzliches Honorar.

Verkaufte Texte können also theoretisch ohne Einverständnis des Autors in völlig anderen Medien veröffentlicht werden.

Für wen ist Medizinjournalismus eine Alternative zum Artberuf?

Vor- & Nachteile

Promotion ist ein Muss

Eins schon mal vorab – man kann nur glaubwürdig als Medizinjournalist arbeiten, wenn man promoviert hat.

Eine Promotion signalisiert dem Leser, dass man Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten mitbringt.

Außerdem hat man durch eine Promotion verschiedene Fähigkeiten erlernt, die für den Medizinjournalismus wichtig sind.

Dazu gehören vor allem das strukturierte Recherchieren oder gute Kenntnis von Fachjournalen.

Außerdem muss man als Medizinjournalist vor allem am Anfang kritikfähig sein.

Das Schreiben ist ein sehr subjektiver Prozess – muss aber zur Befriedigung des Auftraggebers erfüllt werden.

Gerade durch den Konkurrenzkampf der Onlinemedien muss ein Journalist heutzutage auch lernen, wie man mit einem Artikel möglichst viele Menschen erreicht.

Das umfasst beispielsweise das Anwenden von Google-Relevanten Schlagwörtern.

Der Medizinjournalist entscheidet in seinem Berufsalltag zwar nicht über Leben Tod, wie viele andere Ärzte, er trägt dennoch sehr viel Verantwortung für die Gesellschaft.

Artikel mit medizinischem Inhalt haben eine große Öffentlichkeitswirkung und der Berufsethos „Keine falschen Hoffnungen, keine falschen Versprechungen, keine falschen Ängste“ steht stets im Vordergrund.

Wer als Arzt in den Medizinjournalismus einsteigen möchte, der muss bereit sein sich konsequent fortzubilden da sich die Halbwertszeit wissenschaftlichen Wissens auf nur circa zwei Jahre beläuft.

Außerdem muss ein Medizinjournalist auch up-to-date über politische, soziale und wirtschaftliche Themen sein, für die er sich als Individuum eventuell nicht interessiert.

Natürlich bietet die Arbeit als freier Medizinjournalist für Ärzte viele Vorteile.

Dazu gehören vor allem die flexiblen Arbeitszeiten ohne Nacht- und Rufdienste, welche den Beruf deutlich familienfreundlicher machen als jede Klinik- oder Praxisanstellung.

Für Ärzte die nur Teilzeit im Krankenhaus oder in der Klinik arbeiten kann der Medizinjournalismus auch nebenbei ausgeübt werden.

Im Folgenden findest du die wichtigsten Vor- und Nachteile der Arbeit als Medizinjournalist als Alternative zum Arztberuf.

Vorteile

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Kein Schichtdienst
  • Man kann sich die Kunden aussuchen
  • Arbeiten von überall möglich
  • Man trägt zur Aufklärung der Bevölkerung bei und erreicht viele Menschen gleichzeitig
  • Arbeit umfasst alle medizinischen Bereiche

Nachteile

  • Erneut Freizeit opfern um den Quereinstieg zu meistern
  • Noch keinerlei Referenz, ob dieser Job erfüllender ist
  • Idealismus, aus dem heraus man Arzt wurde, könnte fehlen
  • Gehalt geringer als beim Arztberuf
  • Meist kein geregeltes Einkommen
  • Meist hohe Flexibilität erforderlich
  • Familien- & Freizeittauglichkeit fraglich
  • Harter Konkurrenzkampf
  • Ohne Networking und Promotion kaum Chancen
  • Auftragsflauten
  • Keine Kompensation bei Krankheit oder ‚Schreibstau‘
  • Ausschließlich Schreibtischarbeit

Wie man doch glücklich Arzt sein kann

Glücklich & gesund Arzt sein ist möglich!

Liebe Arztkolleginnen & Arztkollegen, an dieser Stelle möchte ich gerne einen persönlichen Appell an Euch richten, das Arztsein nicht aufzugeben.

Nicht, weil wir es unsere Patienten, Kollegen oder irgendwem anders als uns selbst schulden.

Aber gerade für uns selbst, sollten wir einen Weg einschlagen, der uns erlaubt, glücklich, gesund und ausgeglichen Arzt zu sein!

Wir haben nicht unsere Schulzeit, unsere Studienzeit, unser PJ und unser Assistenzarztzeit dafür aufgeopfert, dann an unserem Ziel kaputt zu gehen, ohne etwas dafür zu können.

Unser Wohlbefinden und ein erfülltes Privatleben sind aber unabdinglich dafür, weiter Arzt sein zu wollen und zu können!

Viele der Vorteile, für die wir das Arztsein aufgeben wollen, können wir auch als Arzt haben. Lassen wir daher das Arztsein hinter uns, das uns krank und unglücklich macht.

Mehr Freizeit, geregelte Arbeitszeiten, familienfreundliche Arbeitsbedingungen u.v.m.

Denken wir gemeinsam Arztsein neu!

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Wir finden gemeinsam heraus, wie Deine beruflichen & privaten Ziele zusammenpassen müssen, damit Du glücklich Arzt sein kannst.

Wir verhelfen Dir zu genau der Arzt-Stelle , die ideal zu Deinen Bedürfnissen passt.

Zum Beispiel als Vertretungsarzt mit genau Deinen gewünschten Arbeitszeiten, Einsatzorten und Ausgleichsmöglichkeiten.

Lasse Arztsein hinter Dir, aber nicht als Medizinjournalist.

Glücklich & gesund Arzt sein ist möglich! Wir zeigen Dir wie und entlasten Dich auf dem gesamten Weg.

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Ärzte über Viantro

Ich möchte mich bei allen Viantro-Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit herzlich bedanken. Ich wurde professionell und kompetent beraten und fühlte mich bei jedem Schritt sehr gut bei Viantro aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Athanasios Stafylas – Allgemeine & Innere Medizin

Vielen Dank, dass Sie uns hinsichtlich der Unterlagen für Herrn K. sowie bei der Wohnungssuche Ihre Unterstützung anbieten. Auch wir bedanken uns für die super gute und reibungslose Zusammenarbeit. Ich erlebe mit einer anderen Agentur seit einem Jahr das komplette Gegenteil. Da schätze ich doch die Zusammenarbeit mit Profis!

F. R. – Abteilungsleitung Personalwesen

Nachdem ich meine Unterlagen an Viantro gesendet habe, hat das Team alles für mich aufbereitet und mich allen zu meinen Vorgaben und Wünschen passenden Kliniken vorgestellt. Mit meiner neuen Position als Unfallchirurg bin ich sehr zufrieden.

Luca Christiano – Unfallchirurgie

Seit einem halben Jahr arbeite ich dank Viantro als Assistenzärztin für Chirurgie. Vom ersten Kontakt bis zur Vertragsunterschrift waren die persönlichen Ansprechpartner von Viantro immer für mich da.
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Danke Viantro für so eine tolle Leistung.

Berline Freeman – Chirurgie

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Kevin Kuan – Innere Medizin Gastroenterologie

So funktioniert Viantro